Überrheinsein

Genesis
Rheinsein war ursprünglich gedacht als ein öffentliches, zeitlich auf das Jahr 2009 begrenztes Recherchejournal für ein Versepos. Ein Jahr allerdings erwies sich als viel zu kurze Spanne, dem eingehenden Material auch nur annähernd Rechnung zu tragen.

Dh, Rheinsein sammelt weiterhin, dokumentiert, mittlerweile läßt sich ohne Übertreibung behaupten: musealisiert auf einzigartige, pionierhafte Weise rheinische Kulturgeschichte in netzaffiner Form: Notizen, Eindrücke und Werke, die dem Autor während seiner Forschungs- und Geistreisen entlang der Ufer und durch die rheinische Geschichte zufließen, derzeit vorsichtig erweitert um (Bewegt)Bild- und Tondateien. Rheinsein nimmt seinerseits Einfluß auf dieses Material, indem es teilweise bearbeitet, kommentiert und fiktionalisiert. Auf diese Weise entsteht über die reine Dokumentation hinaus ein Mosaik, das rheinische Räume und Zeiten aufnimmt, kaleidoskopisch zerstreut und zu veränderten Mustern zusammenfügt, sprich: wieder- bzw neubelebt.
Desweiteren wirft Rheinsein herkömmliche literarische Derivate wie etwa Bücher oder Hörspiele ab.

Zur freundlichen Beachtung
Aus Rheinsein kann, gemäß dem kosmischen Prinzip von Kontraktion und Extension, noch vieles werden – oder auch sehr viel weniger. Das hängt ua exponentiell vom Interesse seiner Leserschaft und Förderer ab.

Rheinsein freut sich über Rückmeldungen und jegliche Zuträge zum Thema Rhein, insbesondere über  Geschichten, die bisher wenig bis gar nicht im öffentlichen Fokus standen. Die Adresse findet sich im Impressum. Über genau dieselbe Adresse können Sie Rheinsein auch für Ihre Kultureinrichtung buchen.

Archivierung
Rheinsein wird langzeitarchiviert: sowohl vom Deutschen Literaturarchiv Marbach, als auch (als Mitglied bei litblogs.net) über DILIMAG im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck.

Auszeichnung
Das lyrische Rheinsein-Derivat Schlafwandeln durch den Rhein, hier nur ausschnittsweise in Rohfassungen vorzufinden, erhält den Dulzinea-Förderpreis für Textgruppen 2009.

Rheinsein wird unterstützt von:
Kunststiftung NRW
Kulturförderung Kanton Graubünden
Kulturstiftung Liechtenstein