Überrheinsein

Genre
rheinsein ist eine komplexe neuartige literarische Hybridform um Faktisches und Fiktives zum Thema Rhein und derzeit wohl die umfassendste zusammenhängende, dabei stets wachsende Sammlung rheinischer Kulturgeschichte im Internet: als Weblog angelegt versammelt, schichtet und kreuzt rheinsein höchst unterschiedliche Textsorten – und archiviert sie zugleich im Sinne lebendiger, dh für jedermann frei und einfach zugreif-, hinterfrag- und kommentierbarer Musealisierung.
Neben Texten des Autors finden sich historische und zeitgenössische Zeugnisse von Literaten, Wissenschaftlern und sonstigen interessierten Zuträgern, ergänzt um digitale bzw digitalisierte Bilder, Filme und Klangdateien.
Mehr noch: aus dem rheinsein-Datenpool entstehen zeitgleich wiederum klassische literarische Derivate wie Bücher, Hörspiele, Lesungen, Vorträge, (Hochschul-)Seminare etc. rheinsein wirkt somit, als eine Art literarische Flußmaschine, verbindend in beiden Welten – der ersten, herkömmlichen und der zweiten, dem Internet.

Navigation
rheinsein läßt sich auf unterschiedliche Weisen lesen. Die chronologische Lesart (die Archive sind nach Jahr, Monat, Tag der Veröffentlichung geordnet) verdeutlicht die chaotische Entstehensweise, die dennoch zu steter Verdichtung führt. Die Suchfunktion erlaubt, rheinsein auf alle enthaltenen Wörter zu durchleuchten. Die Stichwort-Wolke bildet ein vorgegebenes Orts- und Personenregister, das um zusätzliche zentrale Begriffe erweitert ist.

Genesis
rheinsein war ursprünglich gedacht als öffentliche, zeitlich auf das Jahr 2009 begrenzte Arbeitsnotizen für ein Versepos. Ein Jahr allerdings erwies sich als viel zu kurze Spanne, dem eingehenden Material auch nur annähernd Rechnung zu tragen.
Dh, rheinsein sammelt weiterhin, dokumentiert, mittlerweile läßt sich ohne Übertreibung behaupten: musealisiert auf einzigartige, pionierhafte Weise rheinische Kulturgeschichte in netzaffiner Form: Notizen, Eindrücke und Werke, die dem Autor während seiner Forschungs- und Geistreisen entlang der Ufer und durch die rheinische Geschichte zufließen, derzeit vorsichtig erweitert um (Bewegt)Bild- und Tondateien. rheinsein nimmt seinerseits Einfluß auf dieses Material, indem es teilweise bearbeitet, kommentiert und fiktionalisiert. Auf diese Weise entsteht über die reine Dokumentation hinaus ein Mosaik, das rheinische Räume und Zeiten aufnimmt, kaleidoskopisch zerstreut und zu veränderten Mustern zusammenfügt, sprich: wieder- bzw neubelebt.

Für Interessenten
rheinsein freut sich über Rückmeldungen und jegliche Zuträge zum Thema Rhein, insbesondere über Informationen und Geschichten, die bisher wenig bis gar nicht im öffentlichen Fokus standen. Die Kontakt-Adresse findet sich im Impressum.

Korrespondenten und Gastautoren
rheinsein dankt den zahlreichen Korrespondenten und Gastautoren, die das Projekt begleiten und unterstützen. Unser ganz besonderer Dank gilt Roland Bergère und Rainer Vogel für ihre ständige Mitarbeit von Beginn an.

Förderungen
Inzwischen sind zur ersten Förderung weitere hinzugekommen. Vor allem solche Förderungen (institutionelle wie private) erlauben rheinsein das Fortbestehen. Falls Sie eine Fördermöglichkeit für rheinsein sehen, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt (Adresse im Impressum). rheinsein selbst brütet über einem ganzen Katalog an weiteren Entwicklungsmöglichkeiten.

Archivierung
rheinsein wird langzeitarchiviert: sowohl vom Deutschen Literaturarchiv Marbach, als auch (als Mitglied bei litblogs.net) über DILIMAG im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck.

Auszeichnung
Das lyrische rheinsein-Derivat Schlafwandeln durch den Rhein, hier nur ausschnittsweise in Rohfassungen vorzufinden, erhielt den Dulzinea-Förderpreis für Textgruppen 2009.


rheinsein wird unterstützt von:
Kunststiftung NRW
Kulturförderung Kanton Graubünden
Kulturstiftung Liechtenstein