Ferngruss eines Triesenbergers an die Heimat

Lass herzlich von ferne dich grüssen,
Mein Nestlein auf sonniger Höh’!
Denk’ dein ich, der Heimat, der süssen,
Ergreift mich ein wohliges Weh:
Ich sehe vom Felsen mir winken
Maseschas Kirchlein so traut;
Die Bäume im Blütenschnee blinken
Und drüber der Himmel blaut.

Vom Kulmen grüss ich im Tale
Der Dörfer und Burgen Kranz,
Seh’ glitzern im Sonnenstrahle
Saminas silbernen Glanz;
Dort laden zu wonnigem Schauen
Die Gotteswunder der Schweiz,
Hier rufet mit Hügeln und Auen
Vorarlbergs holdseliger Reiz.

Mein Dörflein, es lebe und blühe
Dein Völklein so edel und gut!
Gott segne die Freude, die Mühe
Dem wackeren Walserblut!
Du gabst mir des Glückes die Fülle
In herzlieber Eltern Haus;
In deines Friedhofs Stille
Möchte’ einstmals ich ruhen aus.

(Josef Gassner)

Liechtensteiner Hirtenave

Auf den Liechtensteiner Alpen Vaduzer Malbun (Pradame), Triesenberger Malbun und Sücka wird zur Zeit des Alpbetriebes allabendlich vom Obersennen ein Ave gesungen, welches volkskundlich in mehrfacher Beziehung von Bedeutung ist. Auf den beiden Malbuneralpen wird es von einem in der Nähe der Sennhütte stehenden Kreuze, auf Sücka hingegen auf der Höhe zwischen Rhein- und Saminatal gesungen, wobei sich der Sänger gegen das Rheintal wendet. So heißt es auch in der Liechtensteinischen Volkshymne in der 3. Strophe: “So frei die Gemse springt, kühn sich der Adler schwingt, der Senn das Ave singt der H e i m a t zu.”

Das Ave wird ohne instrumentale Begleitung gesungen, mitunter wird ein Jodler angeschlossen. Ueber die Zeit der Entstehung des Hirtenave ist nichts bekannt, doch mündliche Ueberlieferung und auch der Inhalt des Textes deuten auf jahrhundertealten Brauch zurück.

Der Text, welcher ohne nähere Erläuterungen zuerst 1910 von Dr. Eugen Ripp im Liechtensteiner Volksblatt (…) mitgeteilt und schließlich im Liechtensteiner Lesebuch für Oberklassen abgedruckt ist, lautet:

Juhu!
Oho! Oho! Ave Maria!
Gott Vater, der Schöpfer von Himmel und Erd’,
Beschirm’ unsern Ring, behüt’ unsern Herd!
Unsere liebe Frau mit ihrem Kind,
Breite den Schutzmantel über Alp’ und Gesind’!
Sankt Petrus, du Wächter an der Himmelspfort’,
Schütz’ uns vor Raubtieren, sei unser Hort!
Bann’ dem Bären die Tatzen, dem Wolf den Fang,
Verschließ’ dem Luchs den Zahn, dem Stein den Gang,
Sperr’ der Leue die Bahn, dem Wurm den Schweif,
Zertritt dem Raben den Schnabel, die Kralle dem Greif!
Sankt Theodul, du heiliger Schutzpatron,
Bitte für uns bei Gott am Himmelsthron!
Sankt Sebastian, hör’ unser Bitten und Flehen,
Laß’ kein Unglück zu Holz noch zu Stein geschehen!
Sankt Cyprian, Fürbitter in aller Not,
Bewahr uns vor Unfall und jähem Tod!
Sankt Wendelin, Heiliger mit dem Hirtenstab,
Recht wende du und weise unsere Hab’!
Lieber Sankt Veit, weck’ auf uns zu rechter Zeit,
Behüt’ uns in unserm Tal
Allhie und überall!
Das geschehe im Namen der heiligsten Dreifaltigkeit
Und in Gottes höchster Dreieinigkeit!
Oho, behüt’ uns Gott!
Oho, behüt’ uns Gott!
Oho, behüt’ uns Gott!
Juhu! Juhu!

Quelle: Hofrat Dr. August Mahr, Das Hirtenave von Liechtenstein, gefunden in: eliechtensteinensia

Unter-Föhn-ein-Fluß

“Fluß, Du fließt in alter Weise / durch Dein programmiertes Tal” beginnt ein Ohrwurm aus den frühen Achtzigern (1). Gemeint ist der Rhein, nicht nur nach David Hume schönster Fluß der Welt (2), der auf immerhin gut zwanzig Kilometern als schlingernder Rebell, die Taschen voller Steine (3) das Fürstentum tangiert, bedrängt und mit seiner eigenartig-eingezwängten Rheinheit bestäubt. Es mag am Föhn oder der gerade aufkeimenden Leichtigkeit des klimawandelnden, bisher noch ewig wiederkehrenden Frühlings liegen, auch dürfte die Übersichtlichkeit Liechtensteins dazu beitragen, daß im Spannungsfeld dahingeträllert-erinnerter Liedzeilen und literarischer Zitate ganze Utopien und Dystopien für diesen Landstrich entstehen und zerfallen. So zeichnete bereits vor zwei Jahrhunderten der notorische Rheinromantiker Brentano ein kirmesartig überdrehtes “Vadutz” als Mischung aus verlorenem Paradies, Eldorado und Schlaraffenland, dessen Fluß die ganze Woche ein unzugängliches Steinmeer ist und nur am Sabbath seine Wogen bewegt (4), ein Land voller Absonderlichkeiten wie Schlüsselblumen-Champagner und wasserdichten Lobzetteln, ein Land aber auch des “Alles, wie es seyn soll und nie seyn wird” (5).

Der Utopie wohnt die Dystopie wohl zwangsläufig inne – und umgekehrt. Und ein nur feiertags fließender Fluß gibt Grund zu grübeln. Was, wenn der Rhein, zum Eingewöhnen gerne zunächst nur unter der Woche, schließlich aber komplett vor Balzers Richtung Walensee abflösse? Eine Programmierung gewissermaßen, die schon einmal zum Einsatz gekommen sein soll, in einer Zeit allerdings, bevor es Menschen gab, die davon Zeugnis hätten ablegen können – während heute keine halbe Stunde verginge, bis eine solche Sensation im Internet stünde, mit Videobeweis und jeder Menge abstruser Äußerungen in der Kommentarspalte. Nicht nur würden wir derartige Wunder heute postwendend nachweisen, wir hätten sie wahrscheinlich selber bewerkstelligt, eben: programmiert. Es muß schließlich immer weitergehen. Daß ein Flußlauf sich korrigieren, stauen und angesichts des entstandenen Schlamassels hübsch renaturieren läßt, gehört längst zum kulturellen Repertoire der Menschheit.

Was die Schweizer mit dem neuen Flußverlauf anfingen, sei an dieser Stelle außen vor. Schauen wir auf die Chancen für das Fürstentum. Ohne Rhein würde es etwas trockener in Liechtenstein, gewiß, doch ließe sich mit dem gewonnenen Areal Begeisterndes beginnen. Das Rheingold entpuppte sich neuerdings als Bauland, auf den Kiesbänken wüchsen zunächst, was ihnen umgangssprachlich ohnehin innewohnt: Banken. Statt des Rheins strömte einfach noch mehr Geld durchs Land. Welchem ernstzunehmenden Menschen gilt heute die Metafer vom Leben, das als Wasserlauf betrachtet werden sollte (6)? Vielmehr liest sich ein modernes Leben in Kontoauszügen und Börsendiagrammen. Im Rheintal entstünde, Kapital zieht Kapital an, mit Kapital wird gebaut, wo gebaut wird kommen ungelernte Kräfte, die sich bekanntlich rasend vermehren, Schaan, Vaduz und Triesen machen es derzeit ganz zaghaft vor, eine Megalopole mit Angeboten weit über Brentanos nicht selten kindliche Vorstellungen hinaus, das planierte Rheinbett diente, endlich, als International Airport, die neuerdings animierten Bergzacken leuchteten als wechselnde Tageskurse ins Tal, die riesigen Fußballstadien von Ruggell und Triesenberg wären weithin gefürchtete Festungen, vermutlich in Planken siedelte unter einem überdimensionierten Schriftzug die Filmindustrie und das Fürstenhaus wäre tägliches Thema im deutschen Fernsehen. Klingt das phantastisch oder realistisch? Spinnerei und Business liegen viel näher beieinander, als allgemein angenommen wird. „Unsere Geldsorten schnitten wir aus Goldpapier“ (7) schrieb Brentano über sein Traumland Vadutz, als Liechtenstein Bauernland war – von seiner Vorstellungskraft läßt sich bis heute lernen.

Wie bitte, Sie würden den Rhein vermissen? Dieses eingedeichte Abziehbild von einem Fluß? Ist nicht nötig, noch ist er ja da. Besonders gut zu betrachten aus den höheren Warten. Im aktuellen Energiekonzept der Landesregierung wird er demnach als potentieller Energielieferant geführt. Das klingt nach Staustufen und Kraftwerksbauten und Rückfall in die Zukunft. Noch hat niemand die Verklappung des Flußlaufs unter eine Asfaltdecke vorgeschlagen, ein Projekt, welches Energie- und Siedlungspolitik sinnvoll vereinen könnte. Nutzen Sie also, falls Sie den Rhein wirklich vermissen würden, den Mai, machen Sie einen Ausflug auf den Damm, nehmen sie Bruce Springsteen im Kopfhörer mit, der unvergleichlich von Lügen gewordenen Träumen orakelte und ausgetrockneten Flüssen (8) und schauen Sie sich den Rhein nochmal in seiner jetzigen Form an. Wer weiß – Warnungen gibt es zuhauf (9) – wie lange das noch möglich ist.

1 Rheingold: Fluß
2 „the finest river in the world“ (David Hume: The Letters)
3 Richard Pietraß: Mit einem Bein in Liechtenstein
4 Clemens Brentano: Gockel, Hinkel und Gackeleia
5 Ebd.
6 „An individual human existence should be like a river“ (Bertrand Russell: Portraits from memory and other essays)
7 Clemens Brentano: a.a.O.
8 Bruce Springsteen: The River
9 Golgowski-Quartett: Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang

(Aktuelle Kolumne für das Monatsmagazin KuL des Liechtensteiner Vaterlands)

Almabtrieb

Heimkehr von der Vadozner Alp Pradamee, gesehen auf Höhe Triesenberg.

Der junge Rhein

Anknüpfungspunkt Liechtenstein: nebst deutschen Multimilionären, die vornehmlich zum Zwecke des Bargeld-Versteckens das Fürstentum, insbesondere seine zahlreichen Treuhänder-Tiefgaragen, aufsuchten, gab und gibt es eine, wenngleich sehr viel geringere, Anzahl deutscher Dichter, welche zum Zwecke des Verstehens und Offenbarens in den Landstrich reisten. Zu diesen Dichtern gehört Richard Pietraß, der mehrere Monate in Triesenberg logierte, einer Walsergründung, die herrliche Ausblicke auf das Rheintal liefert und wohl auch eine passable Rückzugsklause abgibt. Letzteres ist, nebst vielen interessanten Seiteneinsichten, dem Tagebuch zu entnehmen, das Pietraß über seine liechtensteinischen Erlebnisse führte. In diesem Tagebuch findet sich auch ein Gedicht über den eingedeichten Alpenrhein, das von heutiger Energie, einstiger Zerstörungswut und überhaupt dem Wesen des Flußes auf seiner liechtensteinischen Passage spricht:

Der junge Rhein

Da geht er hin, die Taschen voller Steine, braust er auf
Ein schlingernder Rebell. Die Füße wund, von Stolperrainen
Die Arme schlaff und zwangsjackenversenkt.
Er lenkt nicht ein, nur notgedrungen. Schwenkt
Und schwankt, wie vor den Kopf gestoßen. Die Bauern
Schrumpften ihn zur leergefischten Rinne.
Und fürchten ihn, den Sämann runder Steine,
Die in Rüfen niederfuhren, aufgefangen
Von Händen, nackten, bloßen und von Wuhren.
In welche seine Pegel hoher Wogen flogen.
Mir das Tal und euch die sanften Hänge
War seine brüderliche Finte. Die Tinte war noch naß.
Da schlug er übern Strang und riß sie aus, die Pfähle.
Ich bin ein Fluß und steh an keiner Stelle.
Schaff mich fließend, überfließend, wenn ich muß.
Die Siedler haßten seine Beuteseele. Riefen Gott
In grimmer Kampfeslust. Nun haben sie den Zwist gewonnen.
Eng zwängt der Rhein sich in die Siechengruft.
Der Hüftenschwung ist ihm vergangen, das Schwarm-
Herz für ein Säkel matt. Der Überschwang rebellischer
Ranküne schläft tief im Blut, im Traum vom Kindheitsbett.

(aus: Richard Pietraß – Mit einem Bein in Liechtenstein. Ein Tagebuch, Faber & Faber, Leipzig 2007)

Nebelfluß

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Die Aufnahme zeigt das Alpenrheintal, gesehen von Triesenberg, das normalerweise deutlich mehr als 300 Höhenmeter über dem Liechtenrhein thront. Zu Silvester schwoll ein Nebelfluß über dem angestammten einher, brandete wattig an Hügel und Berge, schwappte, unter einigen Eruptionen, gefräßig über weite Teile Triesenbergs und machte insgesamt einen recht großartigen Eindruck. Aus der Höhe kommend, genehmigten wir uns eine abenteuerliche Schußfahrt in und durch die Dunstzone mitten hinein ins subnebulöse Alltagsgrau, das sich über Nacht (formal durchaus gemäß dem Energieerhaltungssatz) dann wieder verdünnisierte, weiß der Teufel wohin.

Triesenberg

Triesenberg, Walsersiedlung, aus Gottes Handgelenk übern Hang gesät. Im Dunkel zeichnet die Straßenbeleuchtung, heißts, vom Tal betrachtet die Silhouette eines springenden Fuchses. (Insofern befände ich mich direkt in seinem Magen.) Es gibt in Liechtenstein Dörfer mit kaum Verkehr (und bevorzugt in Wiesen endenden Straßen) und solche, in denen er, auf kleinerem Areal zwar, dem großstädtischen in seiner oberflächlichen Anmutung zu vertaner Zeit gepressten Willens in nichts nachsteht: irgendwer hat einst eine unübersichtliche Kreuzung verantwortet; bis heute wird sie gesucht und gefunden. Die Straße zu Fuß zu queren, außer für Damen jenseits der 80 und kinderwagenschiebende Mütter im ganzen Lande ein recht absurder Gedanke, sind gelbe Zebrastreifen an mehr oder minder passende Stellen gepinselt. In Triesenbergs Mitte befindet sich ein geleckter, beinahe ebener Platz, mit Post, Walsermuseum, Supermarkt und Restaurant, die restliche Ortschaft liegt organisch zerstreut am Hang, in den die Häuser sich an namenlosen Straßen beißen; numeriert sind sie nach Alter. Zentraler als der zentrale Platz, also mit Sinn für experimentelle Geometrie, ragt die Kirche mit ihrer bauchigen Zwiebelkuppe direkt aus Triesenbergs Eingeweiden. An der Hauptstraße trägt, als Reklame- und Ausweisschild, der Teufel persönlich, auch hier mit den Hörnern des Steinbocks dargestellt, die Kirchglocke davon, wie`s scheint, denn es scheint nur so, in Wirklichkeit nämlich schleppt er sie den Berg empor, unterm strengen Einfluß der Walser. (Tretmühle der bildlichen (nicht nur der bildlichen!) Darstellungen, die sich seit jeher in alle gewünschten Richtungen interpretieren lassen.) Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut – Jesus hat sich unterdessen mithilfe starker Sätze in Triesenberg manifestiert, was selbstredend abfärbt: sogar die Brunnen mahnen: haltet ein! Der fremden Seele ist die gefährdete Heiligkeit der Ortschaft im kalten Wind kaum spürbar, die Triesenberger jedoch fühlen sich so heimelig darin, daß sie selten andernorts erblickt werden. Aber: der Hang soll rutschen, die Schule ebenfalls, mögliche Aufbruchszeichen des Großen Autors? Aus der Höhe siehts aus als flöße der Rhein in eckigen Wendungen herbei und dann recht unmelodiös davon. Viel fließt da ohnehin gerade nicht, das Bett bietet mehr Kies als Wasser.

Malbun

Bei Steg zischt die Samina talab, um sich der Ill, somit dem Rhein einzuverleiben. In der Zwischensaison dämmernde Ferienhütten, auf Malbun zu mehrt sich harter nasser Schnee. An den Hängen warten ungeordnete Stellungen der Schneekanonen in bedrohlicher Ruhe auf das große Schießen. Malbun, dessen Nordhälfte zu Vaduz, dessen Südhälfte zu Triesenberg gehört, Namenspatron des Malbuner, zu Werbezwecken stilvoll alpengipfelig und im Geiste milkakompatibel („lila Kühe auf rosa Matten“) präsentierten, Rohschinkens aus der Ospelt-Fabrik – doch kein Schwein weit und breit. Steinbockgehörnte Teufel zu Füßen der staubsaugerklingenden Friedenskapelle mit untertitelten Heiligendarstellungen (darunter Ausschnitte aus dem Liechtensteiner Hirten-Ave („Oho! oho!“)) und Berglerflehen („Liebe Mutter mit dem Kind, breit deinen Schutzmantel über Hütt und Gsind“). Aufm Rundweg geht’s den Gipfeln zu, gesprenkelte, vom Donner getupfte Hangdrosseln flüchten sich in den Dämmer, mitten im Lawinengebiet ächzen tonlos trotz Verbots errichtete und nach lawinaler Zerstörung wiedererrichtete Häuser, der Pfad wird schneeiger, schmaler, rutschiger, droht sich im Allgemeinen zu verlieren, über feuchte steile Hänge gelingt der Abstieg auf die eisüberzogene Straße. Unter der dünnen Eisdecke herrscht ein abartiges Gewimmel amorfer schwarzer Schlangen, immer wieder überraschend und schier unermeßlich die Bösartigkeit der Berge, die zugleich so wunderbare Aussichten (hier aufn Säntis samt seinem Sendeturm) bieten, daß die Grundstückspreise die Gipfelhöhen noch übersteigen. Nach einigem Schliddern zurück im Dorfkern. Vom Wintersporthalligalli keine Spur, der Exklusiv-Kiosk hat geschlossen, einzig regen sich, und zwar sehr mäßig, die Stimmübungen absolvierenden Steinadler in der Voliere des Dorffalkners Vögeli (sic!) und die ähnlich klingenden Baukräne im kalten Wind.