Walensee (2)

walensee

Idyllischer Walensee zur blauen Stunde. Bei den fünf einzeln stehenden Pappeln am hinteren (Walenstädter) Seeende mündet die Seez. Hinter den Bäumen jene Talmulde, die sich der Rhein eines Tages als Bett suchen könnte. Auf dem Grund des Sees, gehen Gerüchte, horteten die Schweizer tonnenweise Lebensmittel für den Ernstfall: natürliche Kühlung.

Sargansparallaxe

Sarganser Danksagungen nach oben und unten, sowie nach ganz oben und bis ziemlich immer, zu finden in Schloß Sargans, das sich selbst übers Rhein- wie übers Seeztal (das auch das Rheintal hätte werden können) erhebt:

„Als man Zelt sehszehen Hundert Jar / Darzuo funff sehs, und funzig war / Hatt Josue Heinrich genampt / von Zug, regiert Sarganser Landt / In dem die gantze Eidsgnoschafft / Mitt krieg und unruow war behafft / Ihm hatt Gott geben Dapferkeit / Daß er mit kluoger bscheidenheit / Sargans durch wachen, fruow und spatt / Vor aller unruw gschirmet hatt / Darumb Sargans wie sich geburt / In Ewigkeit Im danckhen wurt“

„Wem Gott woll will, kan nit mißlingen / Das gspür ich wol in meinen dingen / Als Vatterland in Gröster gfor / Ich schlechter Landtvogt alhie war / Doch hatt Mir Gott die gnad und sägen / Und braw Unterthanen geben / Das Sargans Bleibt in Fridtsamkeit / Das Gott sig gedanckt in Ewigkeit“