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	<title>rheinsein &#187; Salzach</title>
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	<description>stan lafleur schlafwandelt durch die rheinische sferiferie</description>
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		<title>Die Flüsse</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rhein
Treu, wie dem Schweizer gebührt, bewach` ich Germaniens Grenze;
Aber der Gallier hüpft über den duldenden Strom.
Rhein und Mosel
Schon so lang` umarm` ich dich lotharingische Jungfrau;
Aber noch hat kein Sohn unsre Verbindung beglückt.
Donau in B***
Bacchus der lustige führt mich und Komus der fette durch reiche
Triften, aber verschämt bleibet die Charis zurück.
Donau in O***
Mich umwohnt mit glänzendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein<br />
Treu, wie dem Schweizer gebührt, bewach` ich Germaniens Grenze;<br />
Aber der Gallier hüpft über den duldenden Strom.</p>
<p>Rhein und Mosel<br />
Schon so lang` umarm` ich dich lotharingische Jungfrau;<br />
Aber noch hat kein Sohn unsre Verbindung beglückt.</p>
<p>Donau in B***<br />
Bacchus der lustige führt mich und Komus der fette durch reiche<br />
Triften, aber verschämt bleibet die Charis zurück.</p>
<p>Donau in O***<br />
Mich umwohnt mit glänzendem Aug das Volk der Phaiaken;<br />
Immer ist`s Sonntag, es dreht immer am Herd sich der Spieß.</p>
<p>Main<br />
Meine Burgen zerfallen zwar; doch getröstet erblick` ich<br />
Seit Jahrhunderten noch immer das alte Geschlecht.</p>
<p>Saale<br />
Kurz ist mein Lauf und begrüßt der Fürsten, der Völker so viele;<br />
Aber die Fürsten sind gut, aber die Völker sind frei.</p>
<p>Ilm<br />
Meine Ufer sind arm; doch höret die leisere Welle,<br />
Führet der Strom sie vorbei, manches unsterbliche Lied.</p>
<p>Pleiße<br />
Flach ist mein Ufer, und seicht mein Bach, es schöpften zu durstig<br />
Meine Poeten mich, meine Prosaiker aus.</p>
<p>Elbe<br />
All` ihr andern, ihr sprechet nur ein Kauderwelsch &#8211; unter den Flüssen<br />
Deutschlands rede nur ich, und auch in Meißen nur, deutsch.</p>
<p>Spree<br />
Sprache gab mir einst Ramler und Stoff mein Cäsar; da nahm ich<br />
Meinen Mund etwas voll, aber ich schweige seitdem.</p>
<p>Weser<br />
Leider von mir ist gar nichts zu sagen; auch zu dem kleinsten<br />
Epigramme, bedenkt, geb` ich der Muse nicht Stoff.</p>
<p>Gesundbrunnen zu ***<br />
Seltsames Land! Hier haben die Flüsse Geschmack und die Quellen,<br />
Bei den Bewohnern allein hab` ich noch keinen verspürt.</p>
<p>Pegnitz<br />
Ganz hypochondrisch bin ich vor langer Weile geworden,<br />
Und ich fließe nur fort, weil es so hergebracht ist.</p>
<p>Die ***chen Flüsse<br />
Unsereiner hat`s halter gut in ***cher Herren<br />
Ländern; ihr Joch ist sanft, und ihre Lasten sind leicht.</p>
<p>Salzach<br />
Aus Juvaviens Bergen ström` ich, das Erzstift zu salzen,<br />
Lenke dann Bayern zu, wo es an Salze gebricht.</p>
<p>Der anonyme Fluss<br />
Fastenspeisen dem Tisch des frommen Bischofs zu liefern,<br />
Goss der Schöpfer mich aus durch das verhungerte Land.</p>
<p>Les fleuves indiscrets<br />
Jetzt kein Wort mehr, ihr Flüsse! Man sieht&#8217;s, ihr wisst euch so wenig<br />
Zu bescheiden, als einst Diderots Schätzchen getan.</p>
<p>(aus Friedrich Schillers Xenien, 1796)</p>
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		<title>Rheinkiesel</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Bhagwan Shree Rajneesh]]></category>
		<category><![CDATA[Bokushi Suzuki]]></category>
		<category><![CDATA[Chandra Mohan Jain]]></category>
		<category><![CDATA[Etchigo]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Salzach]]></category>
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		<description><![CDATA[Bokushi Suzuki beschreibt in seinem Reisebericht von 1832 über das japanische  Etchigo (die heutige Präfektur Niigata), der auf deutsch als „Leben unter dem Schnee“ erschienen ist, daß es in dieser vereisten Gegend zur Prüfung der Bräute gehörte, einen Kiesel im Bachbett zu finden. Chandra Mohan Jain, besser bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh oder Osho, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bokushi Suzuki beschreibt in seinem Reisebericht von 1832 über das japanische  Etchigo (die heutige Präfektur Niigata), der auf deutsch als „Leben unter dem Schnee“ erschienen ist, daß es in dieser vereisten Gegend zur Prüfung der Bräute gehörte, einen Kiesel im Bachbett zu finden. Chandra Mohan Jain, besser bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh oder Osho, spricht in einem seiner bisweilen skurrilen Lehrvideos über die Bedeutung von Individualität und den Vorgang des Findens. Als Knabe sei er, anders als in seiner Gegend üblich, stets in Kleidung mit aufgenähten Taschen umhergelaufen. Niemand wollte ihn verstehen, er aber habe diese zahlreichen Taschen gebraucht, weil er immer am Flüßchen unterwegs war, um Kiesel zu suchen, die er sich dann in die Taschen stopfte. Sowohl seine Kleidung, als auch seine Vorliebe für Kiesel führten zu einigen Disputen zwischen dem jungen Rajneesh und seinem Vater, der dem Knaben die Flausen austreiben wollte. Als der Vater, gemeinsam mit einigen anderen aus dem Dorf, das Zimmer des Jungen mit Flußkieseln zuschüttete, erklärte der kleine Rajneesh: nun sei ihm die Freude an den Kieseln zerstört, welche nämlich im Finden liege und nicht im Besitz. Rheinsein erhielt jüngst Foto und Bericht von wasserdurchlöcherten Kieseln aus dem Alpenrheinbett. Sie seien äußerst selten und das Auffinden habe eine besondere Bedeutung: Glück für den Finder, Schutz vor Alpträumen und in Gegenden, wo er noch existiert, selbst vor dem bösen Blick. Und Rheinsein erhielt Kunde von einem Jungen, der den Wert seines Ausflugs nach Salzburg an den Fundstücken entlang der Salzach bemaß: Katzengoldkiesel und ein noch beköderter Angelhaken.</p>
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