Altrheinische Glyfen

rheinglyfen

Das altrheinische Alfabet besitzt eines der wildesten Zeichendesigns aller bekannten irdischen Alfabete. Zwar ist es im herkömmlichen Sinne nicht entschlüsselt, läßt sich aber dennoch deuten, denn der Mensch hat bisher noch alles gedeutet, was ihm unverständlich unter die Finger geriet. Obiger Satz (soweit erhalten) handelt demnach wahrscheinlich vom Wesen des Fisches. Zu sehen ist ein “Fisch im Fisch” zwischen den Elementen, ausgestattet mit mehreren Vektoren/Flossen, die in verschiedene Schwimmrichtungen zeigen. Schwimmt aber dieser archaische Glyfenfisch – oder gleitet, fliegt er vielmehr? Sein Streben scheint, ein wesentliches Kulturmerkmal sämtlicher erdbevölkernden Wesen, auf Nahrungssuche gerichtet. Dafür spricht das Büschel zur Linken, das zugleich (Fisch frißt schließlich Fisch) auch eine weitere Abstrahierung des Fischwesentlichen darstellen könnte, in dem der Fisch sich stutzend selbst erkennt.
Die Glyfen entdeckt, fotografiert und geschickt hat Karin Lehner, die eine rheinseinverwandte Website betreibt, die wir demnächst hier ausführlich vorstellen wollen.

Randnotiz (3)

Vor gut einem Jahr ist Rheinsein, dank großartiger Unterstützung aus dem litblogs.net-Umfeld, aus Googlelanden auf die jetzige .de-Domain umgezogen. Die alte blogspot-Adresse lief bisher nebenbei weiter, gestern habe ich sie vom Netz genommen. Obwohl dort seit einem Jahr nichts mehr passierte, fand die Seite weiterhin ein zwei Handvoll Besucher pro Tag. Mag es an Google liegen: die Besucher der alten, nun abgeschalteten Seite interessierten sich vornehmlich für Tierartikel, die (wie alle anderen alten Einträge auch hier erhältliche) Liste mit Rheinfischen wurde an die 2000 Mal angesteuert, die Artikel über Moby Dick, den Beluga im Rhein und den Ochsenfrosch, das Monster vom Oberrhein erreichten ebenfalls die Besucher-Top Ten, in denen auf der aktuellen Seite Textstellen von/über James Fenimore Cooper, Martin von Tours und Hanns Martin Schleyer stehen.