Tulla, der Gepriesene

tullaJohann Gottfried Tulla als schief hängender Ritter der Ehrenlegion

“Über ganz Karlsruhe lag ein Gebet an Tulla, den gepriesenen Mann, allgegenwärtig in Straßen und Unterrichtsstunden, Tulla hier, Tulla da, als Namenspate für Schwimmbäder und Konferenzen, Tulla, der badische Herkules und Befreier des Volkes aus den Sümpfen mit ihren Fiebern und Überschwemmungskatastrofen, Tulla, der die einstige Hölle des Oberrheins in ein Paradies verwandelt hatte. Er klingt fremd, lateinisch, der Name Tulla, ich verbinde ihn mit einer römischen Büste. Tulla war in Wirklichkeit, soweit Wirklichkeit sich aus vergangenen Jahrhunderten ins Jetzt übertragen lässt, ein Ingenieur, der um bescheidenen Lohn (…), nicht ganz ohne Hilfe zahlreicher namenloser Arbeiter, den mäandernden, inselaufwerfenden, wilden Rhein von Basel abwärts weit über hundert Kilometer in eine Schnurgerade zwang. Als Gerichteter und Gefangener zieht der Fluß heute an meiner Geburtsstadt vorüber, Nacht für Tag, Tag für Nacht, ein paar dümpelnde Auwälder und Altarme als Pin ups an seine Zellenwand geklebt. Fahre ich hinaus an seine gemauerten Ufer, verläuft dieser kanalisierte Oberrhein für mich wie eine Endlossequenz meiner eingeengten Jugend. Das Meisterwerk, initiiert von Gottfried Tulla und neuverfilmt von David Lynch, lässt menschengemachtes Grauen in neugeschaffenen Idyllen lauern, bevölkert mit absonderlichen Randgestalten, die mich mit schiefen Mäulern mustern, grüßen: „Ah, der Anner!“ „Der Andere“, das bin ich, der Gegrüßte, eine badische Personalisierung für denjenigen, den man zu erkennen meint, ohne seinen Namen zu erinnern oder aussprechen zu mögen.” (Rhein-Meditation)

Daß die Tulla-Preisung zu Karlsruhe fortgesetzt geschieht, davon gibt ein vor wenigen Tagen in den Badischen Neuesten Nachrichten erschienener Artikel in der Reihe “Karlsruhe und seine Köpfe” Zeugnis. Darin wird Tulla, 1770 als Sohn eines Rüppurrer Pfarrers geboren, nicht nur als der Mann beschrieben, der den Oberrhein schiffbar machte und die Malaria eindämmte, er legt mit seiner 1807 gegründeten Karlsruher Ingenieursschule auch “einen Grundstein zum heutigen KIT*”, eine der Vorzeigeeinrichtungen der Residenzstadt. Regionaler Widerstand erwuchs Tullas Großprojekt, das von 1817 an über 70 Jahre (somit weit über den Tod des Ingenieurs im Jahr 1828 hinaus) umgesetzt wurde, vor allem aus dem heutigen Karlsruher Stadtteil Knielingen. Die Knielinger, “rebellische Untertanen”, sorgten sich aufgrund der Begradigung um ihre Fischgründe “und mussten letztlich mit Militärgewalt zum Einlenken gezwugen werden”. Nicht nur die “weit über hundert” bis Karlsruhe, wie in der Rhein-Meditation niedergelegt: ganze 266 Kilometer beträgt heute die rektifizierte Strecke von Basel bis an den Südrand Hessens. “In der Region erinnern nach ihm benannte Schulen und Straßen an den Rhein-Begradiger. Ein Denkmal wurde am Rhein bei Maxau errichtet.”

* Karlsruher Institut für Technologie

Presserückschau (Mai 2014)

Von Gefahr für den Äschenlaich, rheinischem Whisky, einer verdächtigen Ansammlung unter der Severinsbrücke, einem Welsmensch bzw Menschwels, den Hochwasserexperten vom Mekong, und der geplanten Ansiedlung von Wasserbüffeln erzählte der diesjährige Wonnemat am Rhein:

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Höherstau, Protest und Äschen: “Aus Sorge um den Rhein demonstrierten (…) rund 100 Weidlingfahrer am Ufer bei der Schaarenwiese bei Schlatt. Anlass für die Demonstration ist die Abstimmung vom 18. Mai im Kanton Schaffhausen. Die Revision des Wasserwirtschaftsgesetzes soll das Höherstauverbot des Rheins aufheben. Das soll dem Schaffhauser Kraftwerk den Weg ebnen, das Wasser höher zu stauen – und mehr Strom zu produzieren. Geplant ist ausserdem ein Kraftwerk am Rheinfall. Die Gegner der Höherstauung fürchten um die einzigartige Rheinlandschaft. Die “Aktion Rhy”, die 1973 eine Autobahn über den Rhein beim Schaaren verhindert hatte, ist wieder zum Leben erweckt. Die damaligen (…) zeigten gestern, welche Auswirkungen ein Höherstau von 40 Zentimetern hätte. Unter anderem würde das Naturschutzgebiet Schaaren stark beeinträchtigt. Und im Naturschutzgebiet Petri beim Klostergut Paradies würden bei einem Höherstau die Laichplätze der Äschen zerstört. Gerade auf dem Flussabschnitt zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen lebe eine der grössten Äschenpopulationen des gesamten Rheins.” (Tagblatt)

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Während die mittelrheinischen Winzer sich mit amerikanischen Weinproduzenten herumschlagen, die Bezeichnungen wie “Rhine” und “Moselle” auf ihre Etiketten drucken, ist schottischen Whiskyproduzenten eine rheinische Produktion Dorn im Auge: “Wie bereits im vergangenen Jahr in Deutschland klagt die Scotch Whisky Association nun auch gegen Ostschweizer Whisky-Produzenten. Beim Whisky der Mosterei Kobelt in Marbach geht den Schotten die Bezeichnung “Glen” gegen den Strich.” “Glen” sei als indirekte geographische Herkunftsangabe für in Schottland hergestellten Whisky aufzufassen: “Das von der Mosterei Kobelt & Co. unter der Bezeichnung vertriebene Produkt stammt nicht aus Schottland”, wie die Thurgauer Zeitung berichtet.

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Verdächtiges Verhalten am Kölner Rheinufer meldet das Boulevardblatt Express unter dem Titel “Rätsel um Regenschirm-Truppe” und klärt selber auf: “Bei schönstem Wetter steht eine kleine Menschengruppe unter der Severinsbrücke auf der Schäl Sick und alle haben Regenschirme aufgespannt – als wollten sie sich vor neugierigen Blicken schützen. Und das nicht nur mal vorübergehend. Angeblich rühren sie sich seit dem vergangenen Freitag nicht vom Fleck (…). Auch eine Polizeistreife interessierte sich für das Grüppchen und sah sich das Ganze mal aus der Nähe an. Und siehe da: Die Menschen sind gar nicht echt. Es handelt sich um lebensgroße Figuren – offenbar aus einer Art Gummi oder Schaumstoff.”

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Von ähnlich hintergründigem Kaliber erweist sich eine weitere Express-Meldung. Ein Schwimmer in Not habe am Niehler Ufer in Köln eine großangelegte Rettungsaktion mit Helikopter und Suchbooten ausgelöst. Die alarmierten Rettungskräfte von DLRG, Wasserschutzpolizei und Feuerwehr hätten jedoch keinen Schwimmer ausmachen können und stattdessen den Kadaver eines großen Welses entdeckt, der den Einsatz ausgelöst haben dürfte.

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“Zum ersten Mal trafen Gewässerkundler aus dem Rheineinzugsgebiet auf Fachleute aus den Anliegerstaaten des Mekong. Obwohl beide Einzugsgebiete ca. 9000 km von einander entfernt liegen, gibt es doch große Gemeinsamkeiten bei den Aufgaben aber auch bei den Problemstellungen. (…) Die Präsidenten der Mekong River Commission (MRC), der Internationalen Kommission für die Hydrologie des Rheins (KHR) und der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) sowie Regierungsvertreter und Experten trafen sich (…) in Koblenz zum ersten Rhein-Mekong-Symposium. (…) Das Symposium bestätigte, dass der Klimawandel sowohl am Rhein als auch am Mekong bereits Einfluss auf das hydrologische Regime sowie das Leben und die Wirtschaft an beiden Flüssen genommen hat. In beiden Einzugsgebieten ist ein Anstieg der Temperaturen zu beobachten sowie veränderte Niederschläge. Dies bedeutet erhöhte Niederschläge in der feuchten Jahreszeit, geringere Niederschläge in der trockenen Jahreszeit. Naturkatastrophen, vor allem Hochwasser und Dürren, treten ebenfalls in beiden Regionen auf. Allerdings sind die Risiken in Europa eher ökonomischer Natur, während in Süd-Ost-Asien unmittelbar die Existenzgrundlage der Bevölkerung gefährdet ist”, vermeldet das Netzportal Juraforum. Zum Austausch zwischen Rhein und Mekong paßt auch folgende Meldung:

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“Ein Aussichtsturm als neue Landmarke im Rheinbogen, Wasserbüffel, die in Nähe des Rheinufers weiden, ein ausrangierter Schlepper ankert als Restaurantschiff an der neuen Anlegestelle, der Berliner Ring als grüne Brücke zwischen Rhein und Siedlung. Das sind einige der Ideen aus dem Entwicklungskonzept, mit dessen Hilfe das Rheinvorland zwischen Haus Bürgel im Norden bis zu Gut Blee im Süden aufgewertet werden soll. Dahinter steht das strategische Ziel der Stadt Monheim, ihre Lage direkt am Rhein mehr in den Vordergrund zu rücken.” (Rheinische Post) Ob mit der Kultivierung von Wasserbüffeln am (und somit womöglich auch im) Rhein die Produktion eines speziellen Monheimer Mozzarellas einhergehen soll, verschweigt der Artikel.

Konkrete Poesie

Kreuzlingen_Kuhhorn Imbiss

Von einem überfallartigen Seefieber gegängelt schlagen wir uns den Seerhein entlang durch das Wohnviertel Paradies auf die Schweizer Seite durch, queren schwere schwarze Äcker voll untergejäteter Rüben und Randen, sowie die fiesen Schweizer Rheinsümpfe, in denen viele illegale Immigranten versinken: erst klingeln sie uns mit ihren Fluchtfahrzeugen von den Trampelpfaden der grünen Grenze, später sehen wir ihre Haarschöpfe aus dem Ried am Wegesrand ragen, als wüchsen sie schon ewig dort. Der Kuhhorn Imbiss hat sich die Lage an den Schmuggler- und Flüchtlingstrecks zunutze gemacht und erinnert an schummrige Saloons aus dem Wilden Westen. Rückwärtig warnt ein ausgebleichter Kuhschädel vor allzuhohen kulinarischen Erwartungen, frontal wurde (evtl. dem laufenden, grenzüberschreitenden Konstanzer Poesiefestival geschuldet) eine typisch schweizerische Mahnung im Stile der Konkreten Poesie angebracht. Wie dem auch sei: im Winterhalbjahr ist die Location verrammelt – wer sich in den gefährlichen Sümpfen nicht selbst versorgt, kann dabei umkommen.

Zum und am Rheinfall

Anreise über Orte wie Landschlacht, Gottlieben, Paradies, Mammern: sprechende Namen des spalierobstelnden oder obstisch-vorobstlerisch spalierstehenden Thurgaus. Der Rhein, aus dem Bodensee auftauchend, verneigt sich als eingeuferter Fluß (eine kurze Passage, die Seerhein genannt wird) und taucht sogleich wieder in den Untersee, bzw schnorchelt dort, um das silbrige Schuppenglitzern der berühmten Bodenseefelchen zu studieren, bzw umfängt der Untersee nochmals den Rhein wie ein leichter Umhang mit Segelbootmotiven auf changierendem Blau. See und Ufer wirken so sauber, so poliert, das alles hat etwas von: „wenn wir die Raffaelo-Werbung aus Kostengründen doch in Deutschland drehen müssen, dann hier in der Schweiz“. Schon bald entseet sich der Rhein, rheint sich ein, sein adlig-weiches Blau kippt ins Flaschengrüne, das ist Rhine as Rhine can, das zieht sich schon zusammen für den folgenden Sturz, da braut sich was, klart was vor, windet sich was im eigenen Panorama, konzentriert sich auf seine erste Massentouristifizierung, mit novizischer Gelassenheit und Nervosität. Die Landschaft zwischen Bodensee, Stein am Rhein und den Fällen: hübsch verspachtelte Vakui zwischen vielbesungenen Stätten. Am Rheinfall (nachdem der Wegweiser auf dem Bahnsteig von Schloß Laufen zunächst zum Hauptwegweiser wies, der auf diverse Subwegweiser aufmerksam machte, die „individuelle Weggestaltungen“ wiesen) schließlich fand sich ein sechsrohriger Geräuschumwandler, für den es eigentlich auch sechs Ohren am Haupte bräuchte, ihn effizient zu nutzen, dessen einzelne Rohre das Dauerrauschen der O-Natur in hellere Klänge verwandeln: Synapsenspüler, akustische Pustefixe – und wären die Rohre einander verschlungen, ineinanderlaufend und nicht nur entlang einer Schiene verstellbar, gäb dies Gerät garantiert einen prima Psychohelm ab, das Rauschrepertoire jeweiliger Umwelten zu beugen.

Der Rhein als Migrant

“Flüsse des Lebens” lautet der deutsche Titel einer britischen Dokumentarserie, die mit Yangtse, Ganges, Mississippi, Amazonas, Nil und Rhein einige der wichtigsten Kulturflüsse abhandelt. Bildführung und Textkommentar erinnern an BBC-Dokus: fantastische Aufnahmen treffen auf sensationalistische Grundierung, unterbrochen von ruhigeren Interviewpassagen, in denen ein Feuerwehrmann, ein Fischer, ein Binnenschifferpaar, ein Dichter, ein Meeresbiologe, ein Winzer, eine Loft-Kreative und ein Bergbauernpaar Auskünfte zu ihrem Leben am Fluß erteilen. Die 55 Minuten Rheinreigen scheinen bisweilen einer postmodernen Wagner-Inszenierung nachempfunden, beginnen mit einem Potpourri, das die wildesten Bilder aus 1320 Kilometern Rhein scheinbar willkürlich gegeneinander schneidet, auf die der Film im weiteren Verlauf bildlogisch rekurriert. Im Rotterdamer Hafen lauert Gefahr, die 300.000 Arbeiter dort, ja die ganze Stadt, erklärt der Sprecher, säßen auf einer allzeit entzündlichen Bombe: jeder zweite einlaufende Frachter birgt Gefahrgut, während die Wasserqualität im Hafengebiet den Aal- und Lachsfang zuläßt. (Der Rhein galt einst als größter Lachsfanggrund der Welt.) In großen Sprüngen nähert sich der Film den Alpen, bedient sich flott verschnittener Flußmosaiken „künstlerischer“ Aufnahmen: ausrangierte Hochöfen, Hafenbecken aus der Luft bei Duisburg erinnern an die Becher-Schule. Kleine Japaner posen unterm riesigen Kaiser Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck. In Ludwigshafen kommt Hasan Özdemir zu Wort, der türkischstämmige Ortspoet faßt den Rhein als Dauermigranten auf und die Deutschen als Ausländer im eigenen Land, dessen Veränderungen sie nicht begreifen. In zwei Minuten ist die Geschichte des Elsaß verhandelt: als eine komplizierte. Vollends apokalyptisch wird’s in Hinterrhein, jenem ersten düsteren Dörfli am gleichnamigen Lauf, dessen Stuben zumindest in der Kameraperspektive tatsächlich so aussehen, wie man sichs beim Queren der zwonhalb mistbelegten Straßen vorstellt. Die Sage vom Entstehen des Rheinwaldhorngletschers an einer zuvor Paradies genannten Stelle impliziert natürlich das Element seines eigenen Untergangs, der ganze Landschaften mit sich reißen wird: in hundert Jahren (bereits, so die Botschaft), wenn der Gletscher abgetaut sein wird, versiegt auch der Rhein, und die Bosheit, zumindest Unachtsamkeit des Menschen trägt daran Schuld. Ein christliches Ende mit Schrecken und Hoffnung und der gewaltigen Macht bewegter, mit Text und Musik untermalter Bilder.

Vom Hohentwiel

Es gibt in der rheinisch-deutschen Sferiferie eine Menge dieser mittelhohen bis schon ganz ordentlichen, plastisch benamten Berge, die einst zu erklimmen – wenigstens aber mit dem Auto auf ihren Gipfelparkplatz vorzufahren – ich mir schon lange vorgenommen habe: Drachenfels, Feldberg, Hornisgrinde, Schauinsland, Wattkopf usw. usw., nun also der winterliche Hohentwiel, seiner markanten Form halber bestens bekannt aus Funk-, Fernseh-, und Fotodokus. Der Hegau bietet mehrere dieser bizarren Vulkanschlote aus Klingstein und Basalt und trägt daher den kratzigen Beinamen „des Herrgotts Kegelspiel“. Der Hohentwiel wiederum trägt eine imposante Festungsruine an Kopfes statt, die auf dem Drachenfels ist Pipifax dagegen. (Dafür hat der Drachenfels tiefer in die Mythentüte gelangt.) Vom Parkplatz aus kreist der Weg noch ein beachtliches Stückchen steil bergan, dem fysisch zerbrechlichen Wanderer wird klar: solche Festung möchtest du weder erstürmen, noch erbauen; jedenfalls nicht als Fußvolk. Gekeuche beim Ausblick: über den einzigartigen Hegau mit seiner ungekünstelten A81 im Abendschein, hinter den Wolken dort, das sind ein paar Alpenspitzen, dies unverkennbar der Bodensee, Radolfzell (bekommt auch noch mindestens einen Eintrag hier, besitzt wie Engen eine Schiesser-Fabrik), unten Singen mit der Maggi-Fabrik, das sind ja zentrale Produktionsstätten der Grundausstattung deutscher Durchschnittshaushalte, hier wurden und werden Muster fürs Sexleben und den hohen Geschmack ganzer Generationen vorgefertigt, es ist eine liebliche Gegend, nur die Sprache klingt leicht angerauht, der Winter wirkt eher wie so ein Schneekugelding, im Sommer blüht reichlich der Ysop, es ist ein Paradies auf Erden, genau so eines wie Büsingen direkt gegenüberliegt, wie es mich umgibt, die Luft ist weich, schmiegt sich flauschig in die Lungen, macht es sich dort gemütlich, schaltet die Tagesschau ein, die äußere Kälte schmilzt, von geistigen Heizkörpern bestrahlt, drunt die Reichenau mit ihren Klosterschätzen und Gewächshaustomaten, wie strich ich dort einst durch Obst und Gemüse, Italien ist nicht fern, was sag ich, nichtmal Jugoslawien, d.h. Kroatien, d.h. dies ist die Gegend, von der ich als Junge immer träumte: einmal zum Bodensee!, aber einmal reicht eben nicht, auch zweimal nicht, auch nicht dreimal.