Märckelse

En Märckelse hets äängfänge
Märckelse lejt ärn Rhin
en Märckelse hän mer s guldene kalb gstoche
en Märckelse hän mer d demokrätie entdeckt
en Märckelse hän mer d granze gsprangt
en Märckelse hets äängfänge
Märckelse em Elsass

(aus André Weckmann: „Schang d’sunn schint schun lang“; Association Jean-Baptiste Weckerlin, Strasbourg 1975)

Rhingold

Es hucke drej herre ám Rhin
un speele Ruhr uf fránzeesch un uf ditsch
metme zaichebrätt dr aant
met millioneschecks de zwait
met gummiknéttel de drétt.

Es hucke drej herre ám Rhin
un wérfle e bumbischs schicksál erüs
vive Fessenême! roeft der aant
pfui Márckelse! breelt de zwait
panzer nach Whyl! bellt de drétt.

Es brunze drej herre ám Rhin
em námme vun technik mácht un finánz
e phenoolrischel dr aant
quäcksélwerlách de zwait
sálzige sudd de drétt.

Es spalte drej herre ám Rhin
goldiche áxe kärne atom
hauklotz esch mín land.
Es hucke drej herre ám Rhin
ánn kejje mr se nin?

(Als “Volksdichter ohne Volk” und “Schriftsteller seiner Zeit” wurde André Weckmann bezeichnet, der besonders in den 1970ern in Erscheinung trat und dessen Themenschwerpunkte die Nuklearanlagen im Elsaß sowie die elsässische Identität darstellten.
Der Text, der auch als Lied vertont wurde, stammt aus dem Band „Schang d’sunn schint schun lang“; Association Jean-Baptiste Weckerlin, Strasbourg 1975)

Presserückschau (April 2016)

1
“Kaum irgendwo sonst in Deutschland fahren so viele Menschen mit dem Fahrrad wie am Niederrhein. (…) Kein Wunder also, dass sich am Niederrhein sogar ein eigenes Verleihsystem für Fahrräder etabliert hat. (…) Diese befinden sich vor allem in Hotels, an Bahnhöfen und Radstationen. Auch im Infocenter an der Rheinpromenade Emmerich stehen zehn der insgesamt 1000 in der Fahrradflotte vorhandenen Räder zur Verfügung. Es handelt sich dabei um “apfelgrüne Gazellen”, hochwertige Unisex-Räder, die bei der niederländischen Firma “Koninklijke Gazelle” von Hand gefertigt werden. Da die Sattelhöhe per Schnellspanner ohne Werkzeug einstellbar ist, ist das Rad für alle Größen geeignet. Gel-Sattel, bedienungsfreundliche Sieben-Gang-Schaltung, eine sichere Rücktrittbremse, ein leichtläufiger Nabendynamo für Licht und eine Spezialbereifung gegen Plattfüße bieten einen großen Fahrkomfort.” (Rheinische Post)

2
In Mainz sahen Passanten in Höhe des Kaisertors eine Person “im Rhein schwimmen und untergehen”. Die Person sei “mehrfach wenige Meter in Richtung Flussmitte geschwommen und wieder zum Ufer zurückgekehrt (…). Beim letzten Versuch, das Ufer zu erreichen, sei die Person untergegangen. (…) Nach den ersten Ermittlungen der Polizei handelt es sich bei dem Vermissten um einen 23 Jahre alten Zuwanderer aus Eritrea.” (Rüsselsheimer Echo)

3
§Seit mehreren hundert Jahren ist zum ersten Mal wieder ein Biber im Rheingau gesichtet worden. Davon ist jedenfalls der Naturschutzbund Hessen überzeugt (…). Es sei aber noch rätselhaft, woher das Tier komme. Es könne vom Oberrhein hergeschwommen sein, zum Beispiel aus dem Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue vorbei an Mainz und Wiesbaden. Möglich sei aber auch, dass er aus der Nahe gekommen sei, bei Bad Kreuznach gebe es ein Bibervorkommen. Die Tiere nutzen große Ströme wie Rhein, Rhône und Elbe zur Ausbreitung.” (Wiesbadener Kurier)

4
“Zwischen Volta-Platz und Rheinufer wird (…) nicht nur die modern gestaltete Rheinufer-Promenade mit dem Namen „Elsässerrheinweg“ eingeweiht, sondern auch ein grenzüberschreitender „Dreyland-Dichterweg“, den neben dem Kanton Basel-Stadt auch die Städte Huningue und Weil am Rhein realisiert haben. (…) Das Gedicht auf einer Tafel im Weiler Rheinpark, verfasst von Werner Richer, lautet:

Wiil am Rhii

E Fluss, wo trennt,
e Bruck, wo bindet,
kei Hass, wo brennt,
e Bruck, wo findet
e Fremde heim,
e Bruck zue eim.

Es wurden 24 Tafeln realisiert, davon werden sieben auf der französischen Seite, acht auf deutscher und neun auf Schweizer Seite installiert. Die Autoren wurden so angeordnet, dass pro Land je vier Gedichte aus den Nachbarländern zu lesen sind.” (Weiler Zeitung)

5
Die Häfen Basel-Nord und Basel-Süd sollen ausgebaut werden, der Weiler Hafen ein neues Terminal erhalten: “Das Güterverkehrsaufkommen wächst laut aller Prognosen weiter. Während die Kapazität auf der Straße ausgereizt scheint, bieten Schiene und Schifffahrt noch Reserven. Vor dem Hintergrund sind die Aus-, Umbau und Modernisierungsprojekte der Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) in Basel zu sehen, aber auch das Containerterminal, das im nördlichen Teil des Weiler Hafens angedacht ist – zumal Container als Transportgefäß der Zukunft gelten. Unter dem Strich summieren sich die Vorhaben auf Investitionen von bis zu 250 Millionen Euro.” (Badische Zeitung)

6
“Polizisten haben in Düsseldorf einen Einbrecher aus einem Wasserloch an einem alten Flussbett des Rheins gezogen. Der 25-Jährige war (…) zusammen mit einem 23 Jahre alten Komplizen in ein Wohnhaus eingestiegen und hatte Schmuck gestohlen. Dabei waren die beiden aber so laut, dass Nachbarn verdächtige Geräusche hörten und die Polizei alarmierten. Mit Hilfe eines Hubschraubers konnte die Polizei die beiden Männer schnell aufspüren. Den 23-Jährigen erwischten sie unter einem Carport. Der andere Einbrecher hatte sich in ein Sumpfgebiet geflüchtet und war in das Wasserloch gestiegen. Er ließ sich von den Beamten widerstandlos aus dem Morast ziehen (…)” (Berliner Zeitung)

7
“Seit Langem versuchen Naturschützer und Fischer am Rhein heimischen Jungfischen Lebensräume zu geben. Ob sie damit Erfolg haben, ist jedoch zweifelhaft. Denn statt der erhofften Barben oder Maifische ziehen sie Grundeln aus dem Strom. (…) Die Süßwasserfische schnappen schneller zu als andere. Sie gelten als aggressiv und robust. Experten warnen, dass sie heimische Rheinfische wie den Gründling verdrängten. (…) Tatsächlich machen Grundeln bis zu 60 Prozent des Fangs von Rheinanglern aus, heißt es bei der Oberen Fischereibehörde in Düsseldorf. Die Schwarzmundgrundel dominiert dabei. Im Gewichtsvergleich sind es aber kleine Fische: Nur vier Prozent der gesamten Fischbiomasse im Rhein sind Grundeln.” (WAZ)

8
“Wer zurzeit am Bad Godesberger Rheinufer unterwegs ist, kann ihn nicht übersehen: den sogenannten Nassbagger, mit dem das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln (…) rund 3500 Kubikmeter Sand und Kies aus dem Rhein schaufelt. (…) Durch die hohen Wasserstände in den vergangenen Monaten haben Kiesablagerungen dafür gesorgt, dass die Fahrrinne des Flusses schmaler und flacher geworden ist (…). Das soll sich nun ändern. Rückt der Bagger wieder ab, wird die Fahrrinne wieder 2,50 Meter tief und 150 Meter breit sein. Doch das dauert seine Zeit. Gut zwei Wochen lang wird in der Nähe des Rüngsdorfer Schwimmbades, zwischen Rheinkilometer 645,9 und 646,6, gearbeitet.” (General-Anzeiger)

9
“Le canal des Français” heißt das Grabensystem, das einst im 17. Jahrhundert angelegt wurde, um das Grundwasserniveau im Burggraben um die Festung La Citadelle zu regulieren. 6000 Soldaten lebten in der von Vauban geplanten Festung einst zwischen dem Rhein und der Stadt Straßburg. Der “Canal des Français” bildete eine Grenze und leitete das Wasser in Richtung Norden ab, bis es hinter dem heutigen Stadtviertel Robertsau durch die Felder in die Ill fließen konnte. Die heute bestehenden Hafenbecken existierten damals ebenso wenig wie der Rhein-Marne-Kanal. Gut 50 Jahre ist her, dass der “Canal des Français” aufgegeben, teilweise zugeschüttet und überbaut wurde. Für rund eine Million Euro hat die Stadt Straßburg Teile des einstigen Kanals wieder ausgegraben, so dass sie sich mit Grundwasser füllen konnten.” (Badische Zeitung)

10
“Bei dem in der Nähe von Düsseldorf im Rhein entdeckten Leiche handelt es sich um den 20-jährigen Marius B. aus Bonn.
Die rechtsmedizinische Untersuchung des Verstorbenen hat ergeben, dass es sich zweifelsfrei um den (…) vermissten 20-Jährigen aus Bonn handelt. Er war nach einer Feier in Niederkassel nicht nach Hause zurückgekehrt und spurlos verschwunden. Nach Angaben der Rechtsmediziner und dem derzeitigen Ermittlungsstand ergeben sich keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. (…) Die Kripo geht inzwischen davon aus, dass Marius B. (…) nach dem Besuch des Junggesellenfestes in Niederkassel in den Rhein gefallen und dann ertrunken ist. Er muss allerdings noch einige Zeit zu Fuß unterwegs gewesen sein, da das Gebäude, in der die Jungesellenfeier stattgefunden hat, nicht unmittelbar am Rhein liegt. Die Strömung muss den Leichnam dann bis Düsseldorf getragen haben.” (WDR)

11
“Anlässlich des 30. Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl haben tausende deutsche, französische und schweizerische Atomkraftgegner auf mehreren Brücken über den Rhein an die Opfer des Unglücks erinnert und gegen Atomenergie demonstriert. Bei den Protesten zwischen dem schweizerischen Basel und dem französischen Straßburg forderten die Demonstranten (…) insbesondere die Schließung des umstrittenen französischen Atomkraftwerks Fessenheim. Laut (…) der Initiative Stopp Fessenheim demonstrierten auf den beiden Rhein-Brücken zwischen Marckolsheim und Sasbach sowie in Chalampé jeweils 1200 Menschen. Auf der Europabrücke zwischen Kehl und Straßburg nahmen laut einem AFP-Reporter 300 Demonstranten an einer Kundgebung teil. Das an der deutschen Grenze am Rhein gelegene Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs und steht wegen zahlreicher Pannen in der Kritik.” (Donaukurier)

12
Nicht unüblich sei es, daß Rehe versuchten den Rhein zu durchschwimmen um ans andere Ufer zu gelangen und dabei verendeten, berichtet der WDR. In Duisburg haben Hafenarbeiter an zwei Tagen im April insgesamt drei Rehe aus einem Hafenbecken gerettet: “Die Tiere zittern förmlich und sind völlig erschöpft. Die Männer bringen die Rehe jedes Mal auf’s Land und wärmen sie dort mit Decken auf. Und die sind so geschwächt, dass sie nicht ein mal fliehen wollen. Innerhalb weniger Minuten sind die Tiere aber wieder fit und werden in die Freiheit entlassen. Wie die Tiere ins Wasser gekommen sind, wissen die Tierretter nicht.”

13
“„Go bananas“ heißt im Englischen: ausflippen. Das passt. Denn ein bisschen verrückt ist Les Donohue-Bromley auch, der auf seiner „Go Banana“-Tour auf einem aufblasbaren Bananen-Boot 4000 Kilometer über diverse Flüsse von Rotterdam bis ans Schwarze Meer in Bulgarien gelangen will. Per Anhalter über den Rhein kam er (…) in Emmerich an. (…) Start der Reise war ausgerechnet am 1. April, weshalb viele seine Tour schon als Aprilscherz abtaten. Bisher hat er schon allerhand erlebt: Er wurde schon zweimal von Hochschulen eingeladen (Rotterdam und Wageningen), hat eine Terror-Übung der Feuerwehr in Arnheim miterlebt, ist singend auf einer Bühne in einer Bar geendet, hat sich mit einem niederländischen Schwertkampfmeister in Ritterausrüstung duelliert (und verloren), wurde ins Kriegsmuseum eingeladen, hat als erster Gast auf einem eine Stunde jungen Schiff in Arnheim ein Fünf-Gang-Menü verspeisen dürfen, bevor dieses auf seine Jungfernfahrt nach Amsterdam startete.” (WAZ)

Monsieur Crépon erkundet das Elsaß (3)

“(…) Da ich in Rhinau eigentlich nur auf Durchreise war, hatte ich zuerst getan, was ich für gewöhnlich in mir unbekannten Städten unternehme, wenn ich etwas Zeit mitbringe: ich suchte nach dem Bahnhof. In einem derart kleinen Ort solch ein Gebäude zu errichten hatte man in Rhinau allerdings für unnötig befunden, wiewohl, wie mir eine ältere Dame später erzählte, es einst eine Straßenbahnlinie gegeben hätte, bzw. eine Abzweigung zur Hauptlinie Straßburg-Marckolsheim. Da war zuerst, erinnerte sich die Dame, eine Pferdebahn im Dienst, wissen Sie, dann wurde modernisiert… der Dr. Pétin aus Paris kam ins Hôtel du Lion (1), alle die an Bruchleiden litten wurden geheilt; und dann war da noch dieser Wagen, der auf einmal alleine los fuhr (2), und nach all den Kriegen, all den Jahren, all den Tagen, war es damit aus… alles wurde im Brand gesetzt (3). Daraufhin versank meine Gesprächspartnerin in einem schwarzen Gedächtnisloch. Mangels einer Bahnhofshalle hatte ich mich in das Foyer des lokalen Altersheims begeben.

grußkarteRheinau: “Zum Löwen”, Hauptstraße mit Kirche

moulinRhinau: Moulin

bruchleiden copyAnkündigung methodischer Bruchleidenheilung (Le Juif, n° 43, 12 novembre 1920)

Sie sollen nämlich wissen: ich halte mich gerne in Wartesälen auf, in Bahnhöfen, bei Ärzten. Krankenhaus-Cafeterien läßt sich ein ganz eigener Charme zuschreiben. Zwar wäre den dort servierten Kaffee als “köstlich” zu bewerten schwer übertrieben, gewiß – dafür handelt es sich meistens um ausgesprochen ruhige Orte. Mit Hilfe kurzsilbiger Berichte von Krankheitsverläufen, monotoner Auflistungen von Heilungsversprechen, Austauschmöglichkeiten über unschlagbare neue Therapien, wirkungsvolle Wunder, unter häufigem verständnisvollen Kopfwiegen vergessen Patienten und deren Besucher gerne ihre Lektüre. Tageszeitungen liegen leicht zugänglich herum, am liebsten sind mir die Regionalausgaben. Um von den Schlagzeilen des Weltgeschehens noch beeindruckt zu werden bin ich zu alt, doch andererseits zu jung, um mich geistig von Todesanzeigen zu nähren. Vermischte Meldungen hingegen sind wahres Gold!

Jetzt außer Reichweite gelangt, hatte meine Informantin leider keine Zeitung bei sich getragen. Ich suchte nach einer anderen Quelle, und erblickte einen schläfrigen Greis. Durch das Schattenspiel der Gardinen auf seinem Anzug ähnelte er einem verirrten, vor Kälte erstarrten Exemplar larinus scolymi, ein Coleoptera-Art, welche im Mittelmeerraum bis Nord-Afrika beheimatet ist – wie Sie jedoch wissen, profitieren auch Tiere vom Expandieren des internationalen Verkehrs.

coleopter

Mein Interesse an dem Mann galt aber vor allem der Zeitung, welche er auf seinem Schoß mit beiden Händen festhielt, und die auf der Kontaktanzeigen-Seite aufgeschlagen geblieben war. Zwischen Fotos lächelnder, vereinsamter Seelen, die ich nur verkehrt herum sehen konnte, bemerkte ich ein Fragment : ”… ma Rhin”. Vorsichtig zog ich an der Zeitung, doch der Versuch, sie mir anzueignen, schlug fehl. Was immer diese Finger im echten Leben nicht mehr fest zu halten vermochten – im Schlaf machten sie ihre Sache recht gut. Immerhin erkannte ich nun, daß das Fragment im Ganzen „Et ma Rhin“ hieß und der Titel eines Kunstwerks war, das einen Preis gewonnen hatte. Die Meldung war kurz und unlesbar, doch von einer, leider halb vom Ärmel des Schlafenden bedeckten, grob gerasterten, schwarz-weißen (eigentlich mehr grautönigen) Abbildung begleitet.

feldTypisches Maisfeld wie bei Rhinau anzutreffen (Symbolbild)

Aus verschiedenen hügelähnlichen Frisuren ragte ein Arm, dessen Hand etwas eingerollt hielt. „Et ma Rhin“ hatte meine Neugier geweckt, und wohl wissend, daß Sie ebenfalls an dieser Sache interessiert sein dürften, entschied ich mich ihr nachzugehen. Ein PMU (4) war schnell gefunden. Zwei Minuten später erfuhr ich, daß die Preisverleihung, bei der das Werk gewonnen hatte, eine Veranstaltung des Comité des Arts Vrais (5) gewesen war, und der Preisträger Schàrel Grians hieß. Ihn zu treffen war einfach. Mit seiner Frau, Emmele, wohnte er etwas außerhalb der Gemeinde. Sie waren in der Gegend die einzigen Personen mit diesem Nachnamen. Sie wohnten im einzigen Haus, das ich am Rande der Ortschaft finden konnte; es stand inmitten von Maisfeldern, die es zu bewachen schien. (…)” (Fortsetzung folgt)

(1) Am ”Hôtel du Lion”, oder ”Restaurant au Lion”, hielt übrigens die Straßenbahn an.
(2) ”Tremblement de Terre – Dans la soirée du 11 juin, entre neuf et dix heures, un tremblement de terre a été ressenti à Strasbourg, à Erstein, à Geispolsheim, à Rhinau. L’oscillation a duré à peu près trois secondes. A Rhinau, un wagon de tramway qui se trouvait sur la voie s’est mis en mouvement.“ (Le Petit Parisien, 16 juin 1887, n° 3883) – so alt, daß sie besagtes Erdbeben selber hätte miterleben können, war die Dame freilich nicht.
(3) Die Straßenbahnlinie Strasbourg-Boofzheim-Marckolsheim (54 km), mit einer Verbindung von Boofzheim nach Rhinau (2 km) wurde 1886 eröffnet und 1957 abgeschafft. Der gesamte Straßenbahnverkehr wurde in Strasbourg im Jahr 1960 eingestellt und
das Material im Dépôt de Cronenbourg verbrannt.
(4) Pari Mutuel Urbain: Annahmestelle für Pferdewetten, oft kioskähnlicher Betrieb mit Zeitungsverkauf
(5) Komitee der wahrhaftigen Künste