Rhein-Meditation: Rezension


Kommende Woche feiert die Rhein-Meditation Buchpremiere, eine erste Rezension liegt bereits vor. In der Printausgabe der Kölnischen Rundschau vom 14. Januar 2015 bespricht Thomas Linden das Buch und kommt zu einer positiven Einschätzung. Der Rezensent betont, der Text sei bei einer Länge von gut hundert Seiten “so komplex wie ein langer, reich fabulierender Roman”. Die Sätze verdichteten “Prosa unweigerlich zu Lyrik” und transportierten mehr als den bloßen Fortgang einer Geschichte, sie lieferten Abstecher ins Innere wirbelnder Gefühlsströme, in die Autorenbiografie und eine Liebesgeschichte, in der sich die Figur der Mara “wie selbstverständlich in eine Rheintochter verwandelt”. Die mythische Dimension des Rheins, seine symbolische Bedeutung als Stifter von Zusammenhängen dort “wo sich Deutschland seiner Identität zu versichern sucht” seien elegant aufgenommen: “Ein großer Text ist Lafleur gelungen, der das Kleine, Subjektive mit dem Mythisch-Historischen überzeugend verbindet und dabei stets mit beiden Beinen auf dem Boden unserer Gegenwart bleibt.”