Karnevals-Body Count (2)

Der Düsseldorfer EXPRESS berichtete am Karnevalsdienstag über einen während der „tollen Tage“ über die Jahre in den gängigen Karnevalshochburgen nicht selten auftretenden Vorfall mit diesmal glimpflichem Ausgang. Bei den Düsseldorfer Kasematten sprang ein junger Mann „aus Übermut“ in den kalten Rhein und drohte umgehend zu ertrinken. Passanten alarmierten eine gerade in der Nähe patrouillierende Polizei-Hundertschaft. Die Polizisten taten ihren Job: „Als sie den Mann im Wasser sahen, kletterten sie sofort die Spundwände runter. Doch ihre Arme waren nicht lang genug, um ihn zu fassen.“ Dann aber geschah Bezeichnendes, ein Düsseldorfer Schnelldenker rettete die Situation: „Derweil genoss Karl-Andreas Weyll gegenüber in einer Cocktail-Bar die Sonne. Als er sah, was geschah, griff er zunächst zur Kamera, erschrak dann aber, als die Beamten den Mann nicht erreichen konnten. Kurz entschlossen packte er ein langes Absperrgitter und ließ es zu den Polizisten runter. Das war die Rettung!“