Kölner Dom (6)

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Vor gut anderthalb Jahren haben wir Johannes Schröers Dombilder auf rheinsein vorgestellt. Vergangenen Herbst gab es die erste Ausstellung in einem Kölner Frisiersalon, begleitet von einem Interview im Kölner Stadt-Anzeiger. Schröer fotografiert weiterhin beinahe täglich den Dom, Kölns Sakralgebirge, und gewinnt dem Bau und seiner Umgebung immer wieder neue und erstaunliche Perspektiven ab. Wir zeigen in loser Folge ausgewählte Motive aus Schröers Dombetrachtungen und danken dem Fotografen fürs freundliche Überlassen des Bildmaterials.

Kölner Dom (5)

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(Bilder: Johannes Schröer)

Kölner Dom (4)

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(Bilder: Johannes Schröer)

Kölner Dom (3)

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In einem bekannten sozialen Medium stießen wir auf die Domfotografien von Johannes Schröer. Seit vergangenem September zeigt Schröer seine Aufnahmen der Kölner Kathedrale einem virtuellen Freundeskreis. Sie dokumentieren den Dom im Licht der Jahreszeiten und den Alltag in, um und vor der Kathedrale. Den privilegierten, spektakulären Domblick, den Schröer an seiner Arbeitsstelle, dem Domradio, genießt, durften wir einst als Studiogast teilen. Doch Schröers Bilder entstehen nicht nur am Arbeitsplatz, sondern häufig auch auf der Straße, wobei sie die gotische Architektur mit gewitztem Auge ihrer heutigen Umgebung abgleichen oder zeigen Innenansichten der Kathedrale mit Heiligkeitsnachweisen aus gefangenem Licht. Selbst auf den ersten Blick laxe Perspektiven bezeugen und bewirken Respekt vor dem imposantesten aller Kölner Bauwerke. rheinsein dankt für die Genehmigung, die Bilder auch hier zeigen zu dürfen und hat sich angesichts der Fülle wunderbaren Materials zu einer kleinen Fortsetzungsserie entschlossen.

Radio-Interview (2)

Am kommenden Sonntag, den 07. August, strahlt das Kölner domradio (“der gute Draht nach oben”) um 17.30 Uhr ein halbstündiges Autorengespräch aus, das Johannes Schröer heute mit mir führte. Im ersten Interview-Block geht es um Fußball und meine Fußballgedichte, im zweiten um rheinsein und Das Lachen der Hühner. Die Sendung ist nur im Kölner Raum über Antenne zu empfangen, läuft dafür weltweit im Internet und wird nach der Erstausstrahlung auf der Website des Senders (siehe obiger Link) dauerhaft bereitgestellt. Das domradio hat mich, naturgemäß, gezielt nach solchen Stellen in den Werken befragt, an denen christliche Terminologie auftaucht. Fünf Gedichte kommen, ins Gespräch integriert, zum Vortrag, für eines brauchte ich mindestens fünf Anläufe. Das wird man aber nicht hören: die Vorteile der Aufzeichnung. Aus den Studioräumen in der vierten Etage gab es im Übrigen einen fantastischen Blick auf den Dom und das Treiben zu dessen Füßen. Und der Schauer kam genau dann herunter, als ich im regendichten Studio saß – ein kleines, der Ausrichtung des Senders geschuldetes Wunder?