<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>rheinsein &#187; Johann Gottfried Tulla</title>
	<atom:link href="http://rheinsein.de/tag/johann-gottfried-tulla/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rheinsein.de</link>
	<description>stan lafleur schlafwandelt durch die rheinische sferiferie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 18:54:48 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Neuer Rheinarm</title>
		<link>http://rheinsein.de/2011/10/26/neuer-rheinarm/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2011/10/26/neuer-rheinarm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Bimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Joost de Jong]]></category>
		<category><![CDATA[Millingen aan de Rijn]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Pannerden]]></category>
		<category><![CDATA[Waal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=5008</guid>
		<description><![CDATA[Im Urzustand und eigentlich noch bis &#8211; im Verhältnis seiner Besiedlungsgeschichte gedacht &#8211; vor Kurzem, also vielleicht &#8211; wer weiß das schon, das kommende Jahr ist ja wieder mal ein beliebtes Weltuntergangsjahr &#8211; in so etwas wie seiner mittleren oder späten Schaffensfase, bildete der Rhein sich aus sich selbst heraus (ab), zweigte sich eins, zwei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Urzustand und eigentlich noch bis &#8211; im Verhältnis seiner Besiedlungsgeschichte gedacht &#8211; vor Kurzem, also vielleicht &#8211; wer weiß das schon, das kommende Jahr ist ja wieder mal ein beliebtes Weltuntergangsjahr &#8211; in so etwas wie seiner mittleren oder späten Schaffensfase, bildete der Rhein sich aus sich selbst heraus (ab), zweigte sich eins, zwei, drei, schuf viele tausend Branchen, Brachen und Lachen, verließ dabei ganze Städte, änderte Fließrichtungen, sumpfte rum, brach durch, schwemmte, schwand, und allerhand mehr, kurz: machte, was er wollte. Solcherlei Willkür zu bändigen fand der Europäer tief in seinem Innern den homo faber. Bzw den homo tulla. Nun plant er, der fortgeschritten fortschreitende Europäer, einen neuen Rheinarm bei Bimmen. Das Online-Portal derwesten berichtet: „Die niederländische Wasserbaubehörde Rijkswaterstaat plant einen ein Kilometer langen Seitenarm für den Rhein. Der Nebenfluss soll auf der gegenüberliegenden Rheinseite zwischen der Steinfabrik „De Bijlandt“ und der Fähre in Millingen aan de Rijn gebaut werden. Durch die Ausdehnung des Rheins könne man die Hochwassermarken senken und eine Renaturierung der Uferbereiche vornehmen, so Rijkswaterstaat. (&#8230;) Der Seitenarm entsteht an einer strategisch sehr wichtigen Stelle: „Dies ist ein kritischer Punkt. Wir befinden uns hier unmittelbar vor der Trennung des Rheins in Waal und Pannerdenschen Kanal. Hier verteilen sich die meisten Wassermassen in den Niederlanden“, erklärt Joost de Jong von Rijkswaterstaat. (&#8230;) Der neue Seitenarm wird auf jeden Fall Konsequenzen für die beliebte Fahrrad-Fähre in Millingen haben, die künftig weiter westlich anlegen muss. Für die Fahrradtouristen wird daher auch ein neuer Fahrradweg angelegt.“ Falls die Menschheit wider vieler kritischer Geister Erwarten das Jahr 2012 übersteht, wird sie, werden wohl auch die kritischen Geister, obigen Plänen zufolge, schon 2013 einen amtlichen neuen Rheinarm bestaunen dürfen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2011/10/26/neuer-rheinarm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Rhein bei Quarks &amp; Co</title>
		<link>http://rheinsein.de/2011/06/10/der-rhein-bei-quarks-co/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2011/06/10/der-rhein-bei-quarks-co/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 07:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Straat]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteleuropäisches Rift]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Niederrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Oberrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Pangäa]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=4368</guid>
		<description><![CDATA[Intensiv mit dem Rhein beschäftigte sich das Wissenschaftsmagazin Quarks und Co des Westdeutschen Rundfunks vom 18. Mai 2010 und förderte dabei einige wissenswerte und vor allem: gut im Netz aufbereitete Informationen zutage. So erfahren wir von rheinischen Tierarten, die anderswo ohne Namensnennung (im Hinterkopf wohl unter: Gekreuch) zusammengefaßt werden. Die Sumpfdeckelschnecke ist in der Lage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intensiv mit dem Rhein beschäftigte sich das Wissenschaftsmagazin <em>Quarks und Co</em> des Westdeutschen Rundfunks vom 18. Mai 2010 und förderte dabei einige wissenswerte und vor allem: gut im Netz aufbereitete Informationen zutage. So erfahren wir von rheinischen Tierarten, die anderswo ohne Namensnennung (im Hinterkopf wohl unter: Gekreuch) zusammengefaßt werden. Die Sumpfdeckelschnecke ist in der Lage, ihr Gehäuse mit einem am Fuß verwachsenen Deckel zu verschließen. Der Lachs kann sein Heimatwasser am Geruch erkennen. Die Wollhandkrabbe kneift Angelfäden durch, um sich die Köder zu verschaffen. Es existieren Süßwasserschwämme im Rhein! Die militärische Lage im Krebsreich läßt sich etwa wie folgt zusammenfassen: aus dem Donauischen zugewanderte Schlickkrebse vs Wandermuschel (welche den Krebsschlick nicht verträgt), Höckerflohkrebs vs alle anderen Kleinkrebse, bartelnde Barben vs alle Krebsarten, während der aus den USA eingedrungene Kamberkrebs die Krebspest verbreitet, gegen die er selber immun ist. Ebenfalls aus dem Donauischen stammende Schwebgarnelen dringen via Bodensee allmählich nach Nordwesten vor. Der aktuelle Zählstand bewegt sich bei rund 360 Tierarten „im Rhein“. Eintagsfliegenlarven weiden erstmal ein Jahr lang unter Wasser Algen von Rheinkieseln, bevor sie sich in ihr kurzlebiges Fliegenstadium begeben. Bachneunaugen fressen nur als Querder (ihrem eigenartigen Larvenstadium), nicht mehr als ausgewachsene Tiere. Sowieso herrscht auch unter den Larven Krieg. Jene der Prachtlibelle ist auf die der Köcherfliege aus etc, etc &#8211; die Sendung liefert prima Bilder und laienverständliche Erklärungen: ein Highlight unter den kursierenden Rheindokus. Sonst noch zu erfahren: eine weitere Entstehungstheorie, die bis Pangäa und die Entstehung des Mitteleuropäischen Rifts zurückreicht und besagt, daß nach Bildung der Alpen zunächst drei voneinander getrennte Teilrheine (Mittelrhein, Oberrhein, Alpenrhein) bestanden, die, nach komplexeren Schritten über hundert Millionen Jahre hinweg, schließlich vor 30.000 Jahren zum aktuellen Lauf fusionierten. Desweitern: Buhnen dienen der Strömungsregulierung und erzeugen schwimmerfeindliche Strudel, Ertrinkende im Rhein: pro Jahr im Schnitt rund 30. Klappschuten transportieren Oberrheinkies als Geschiebezugabe an den Niederrhein und ein Tauchglockenschiff namens Carl Straat ermöglicht Trocken-Spaziergänge auf dem Rheingrund. Tullas Rheinregulierung wird am Oberrhein mittels Poldern wieder in Richtung Naturzustand nachreguliert. (Eine veritable Tierwoche auf rheinsein, das Sommerloch öffnet auch hier sein Maul.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2011/06/10/der-rhein-bei-quarks-co/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rhein vs Niger</title>
		<link>http://rheinsein.de/2010/12/08/rhein-vs-niger/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2010/12/08/rhein-vs-niger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 08:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Breisach]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Canal d`Alsace]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Obert]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteleuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Niger]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Leigh Fermor]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=3118</guid>
		<description><![CDATA[4-Seasons, das Hausmagazin des Reiseausstatters Globetrotter, führt in einer aktuelleren Ausgabe ein Interview mit dem Reiseschriftsteller Michael Obert, der aus Breisach stammt und u.a. den Niger von der Quelle bis zur Mündung bereist hat: „(&#8230;) Ich bin am Rhein aufgewachsen, habe im Fluss schwimmen gelernt, jede freie Minute geangelt, den Frachtschiffen nachgesehen und mich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4-Seasons, das Hausmagazin des Reiseausstatters Globetrotter, führt in einer aktuelleren Ausgabe ein Interview mit dem Reiseschriftsteller Michael Obert, der aus Breisach stammt und u.a. den Niger von der Quelle bis zur Mündung bereist hat: „(&#8230;) Ich bin am Rhein aufgewachsen, habe im Fluss schwimmen gelernt, jede freie Minute geangelt, den Frachtschiffen nachgesehen und mich an Bord geträumt. Irgendwann hat sich der Niger in meinem Kopf festgesetzt &#8211; und die Idee, dass ich ihn einmal auf voller Länge bereisen würde. (&#8230;)“ Am Niger glauben die Flußleute, daß es auf dem Stromgrund Dörfer gibt, in denen Götter und Geister wohnen. Im Gegensatz zu den Geschichten der Rheingläubigen werden die des Nigers nach wie vor hauptsächlich in mündlichen Überlieferungen weitergegeben, sind drum jedoch nicht weniger alt oder sogar älter und gleichzeitig womöglich lebendiger. Ein in Europa ausgebildeter Geisteswissenschaftler aus dem Kamerun erzählte uns vor Jahren, daß er in seiner Heimat auf dem Land Leute kenne, die für eine Weile auf dem Flußgrund lebten, teils, indem sie sich in Tiere verwandelten. Dies erzählte er mit demselben Ernst, mit dem er über die Filosofen der Aufklärung sprach: Transformationsprozesse und ihre vielfältigen Ausprägungen. Mitteleuropa zähmt die wilden Ströme, und baut dann gigantische Bagger um Begradigungsfolgen auszugleichen, auch diese begehbaren Druckkammern, die auf den Rheingrund gelassen werden, mit deren Hilfe die  Fahrrinne gereinigt wird: der technische Fortschritt implantiert sich der Natur, es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der erste Mischwald aus herkömmlichen und elektronischen Bäumen entsteht &#8211; Westafrika pflegt weiterhin mystisch-zaubrische Naturtechniken und läßt dem Fluß seinen selbstgewählten Lauf. Auf die Frage, was für ihn Heimat bedeute, beschreibt Obert ein Ritual, das wenig europäisch anmutet: „Wenn ich meine Mutter in Breisach besuche, gehe ich hinunter an den Rhein, an eine Stelle, wo ich als Junge oft zum Angeln saß. Dort tauche ich meine Hände ins Wasser. Lange Zeit ist das für mich am ehesten „Heimat“ gewesen: meine Hände in „meinem“ Fluss spüren. Mittlerweile fühle ich mich überall auf der Welt geborgen, aufgehoben, zugehörig, wo ich die Hände in die Strömung tauchen kann. (&#8230;)“ Bei Breisach herrscht Dreirheinigkeit: Grand Canal, Tullarhein, Altrhein. Uns am ehesten vorstellbar, daß Obert eine Stelle am Altrhein meint.  Obert erzählt im weiteren, wie Patrick Leigh Fermors „Die Zeit der Gaben“ ihn zur Reiseschriftstellerei inspiriert habe und davon, was den Rheinanwohner mit dem Nigeranwohner verbindet: „Schon als Junge spann ich Geschichten über den Rhein zusammen: Auf dem Grund des Flusses lebten Wesen, halb Mensch, halb Tier, ich sprach mit ihnen, brachte ihnen Geschenke, bat sie um kleine Gefallen. Ich glaube, ich habe nie aufgehört, nach dieser geheimnisvollen Welt und den Wesen, die sie bevölkern, zu suchen. Dann komme ich an den Niger &#8211; und dort ist diese Welt ganz alltäglich, dort leben die Geister auf dem Grund des Flusses, Menschen gehen bei ihnen in die Lehre, heiraten sie sogar oder tanzen mit ihnen, andere verwandeln sich in Krokodile, Seekühe werden zu Frauen. Am Niger ist die Welt des kleinen Jungen vom Rhein plötzlich lebendig geworden &#8211; uralt, fantastisch, rätselhaft.“ </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2010/12/08/rhein-vs-niger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anna Dreisam</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/10/31/anna-dreisam/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/10/31/anna-dreisam/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Dreisam]]></category>
		<category><![CDATA[Bdolf]]></category>
		<category><![CDATA[Dreisam]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Böll]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=1199</guid>
		<description><![CDATA[Tausend Meilen geradeaus. Dortnah, wo Rettung harrt. Vorbei an ruckhafter Welt. (Das ferne, aber beständige, dadurch unterschwellig vorhandene Rattern der Spielstände im Wettbüro.) Tulla, tulla, tullalah aufn Lippen: geducktes und gestrecktes Graureiherensemble, skulptural. Anhebendes Verkehrsrauschen. Beeren platzen, Laub, das fällt. Staren zetern in den Schrebern. Rektifiziertes Flutgemurmel. Treppab, treppab, plätscherts, der Rettung entgegen. Freiburg fährt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tausend Meilen geradeaus. Dortnah, wo Rettung harrt. Vorbei an ruckhafter Welt. (Das ferne, aber beständige, dadurch unterschwellig vorhandene Rattern der Spielstände im Wettbüro.) Tulla, tulla, tullalah aufn Lippen: geducktes und gestrecktes Graureiherensemble, skulptural. Anhebendes Verkehrsrauschen. Beeren platzen, Laub, das fällt. Staren zetern in den Schrebern. Rektifiziertes Flutgemurmel. Treppab, treppab, plätscherts, der Rettung entgegen. Freiburg fährt Rad. Zwischen Bundesstraße und Autobahn. Vergreiste Studentenvisagen, baskenbemützt, „obbedruff stehts Zipfele“ (die „Heinrich Böll-Klitoris“ (Bdolf)). Unvermittelt aus betongefaßtem Loch, stadtherwärts: Schwall Maggiwürze. Singen soll. Singen soll total danach riechen. Einer schreit, nah am Wahn: „bin noch mit Rücktritt aufgewachsen! Glotz net so! Am Fahrrad der Rücktritt, du Laus!“ (Könnese des Würschtle bitte grad zsammelege?) Aus blau schillernden Fenstern dringt Punkrock, hocken sie bei Spieleabenden über Sigillenmagie, picheln ordentlich was weg. Obstlermuff. Aus dem Mond schwirren eiernde Lebensräder, über die geflochten unsre Ahnen dunkel käuzchenrufen. Aufs Trottoir hinschlagende Damen („ich hab mein Traumgwicht längscht überschritte, 80 Kilo, un jedes Pfund hett Geld koschtet“). Machen sich nicht verrückt. Das Alter. In den stillgelegten Erdbeerfeldern huscht (?) was (?), bläht (?), pudelführend stöckelt sie einher in Leopardenfellimitat, raucht schlanke Ladyzarette: die Vorgabe für den Satz: „so Typen finsse echt in jeder deutschen Drissstadt, eh, guck dich domma um!“ Gelehrtengrafito: Mein Name sei Unterbrücken. Tauben. (Glossiert: Du wünschst, Du hießest Tauben, wärest gern derer ein Schwarm? Nein! Allein solche Wünsche haben zu wollen, ist bei Dir nichts als linksakademische Verblendung. Dein Penner.) Ausm blau schillernden Flüßchen dringt Psycho-TV. Hallo, Herr Lang, hasch du mal en Moment, dann mach ichs Beutele. Und wenn er den Moment nicht hat, der Herr Lang? Keine Frage: machen sie sich nicht verrückt. Gilts halt, den Momenthaufen wegzuschippen. Es gibt selbst im Alter immer noch so viel Lebensqualität zu genießen. Ausm blau schillernden Mond dringt eine wohlbekannte Melodie. Die Birnen hangen tief über der Grasnarbe. Guak, tunkt Ente ihrn vorlauten Schnabel ins heilignüchterne Wasser. Im Garten hat sich ein Werwolf vergraben, gleich unter der Petunienschaukel.   </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/10/31/anna-dreisam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Lee(h)re der Flüsse</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/05/23/die-leehre-der-flusse/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/05/23/die-leehre-der-flusse/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 10:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerpen]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Ratz]]></category>
		<category><![CDATA[Iffezheim]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Königswinter]]></category>
		<category><![CDATA[Loreley]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=172</guid>
		<description><![CDATA[Derzeit schwimmt der Musiker und Dichter Heinz Ratz durch verschiedene deutsche Flüsse, auch den Rhein. In insgesamt 52 Städten gibt er von Mai bis August 2009, gemeinsam mit bekannten Künstlern, Konzerte zugunsten von regionalen Artenschutzprojekten. Heinz schreibt auf seiner Website www.flussprojekt.de:
„Der Rhein ist mit einer Länge von 1324 km der längste Nordseezufluss. Seine Quellen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit schwimmt der Musiker und Dichter Heinz Ratz durch verschiedene deutsche Flüsse, auch den Rhein. In insgesamt 52 Städten gibt er von Mai bis August 2009, gemeinsam mit bekannten Künstlern, Konzerte zugunsten von regionalen Artenschutzprojekten. Heinz schreibt auf seiner Website www.flussprojekt.de:<br />
„Der Rhein ist mit einer Länge von 1324 km der längste Nordseezufluss. Seine Quellen in den Schweizer Alpen werden ganzjährig durch Gletscherwasser gespeist. Zusammen mit seinen Nebenflüssen hat der Rhein ein Einzugsgebiet von fast 200.000 Quadratkilometern. Sagen und Mythen ranken sich um den Rhein und seine Landschaft – so ist die Loreley überall in Deutschland bekannt. Legendär ist auch die Rheinkorrektur nach Tulla – dabei wurde der Rhein mit Durchstichen verkürzt, um die Bedingungen für die Schifffahrt zu verbessern, anliegende Flächen besser nutzen zu können und die Hochwassergefahr zu bannen. Anfangs wurden die Errungenschaften dieser Ingenieurkunst enthusiastisch gefeiert. Erst nach und nach wurden auch die Nachteile sichtbar: typische Lebensräume wie Auwälder verschwanden fast völlig, die Hochwassergefahr für die Unterlieger nahm deutlich zu. An einigen Stellen hat sich der Rhein inzwischen bis 15 Meter eingetieft, die Grundwasserstände sind drastisch gesunken – die ehemaligen artenreichen Auen sind zu trockenen Nadelwäldern verkommen und selbst der Landwirtschaft fehlt das Wasser.<br />
Während die Fischfauna in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit nur etwa 30 Arten stark dezimiert war, können inzwischen wieder mehr als 60 Fischarten nachgewiesen werden.<br />
Der intensive Ausbau der Abwasserreinigung, gezielte Besatzmaßnahmen und der Bau von Fischwanderhilfen zeigten erste erfreuliche Ergebnisse: seit mehreren Jahren kann der ursprünglich im Rhein heimische Lachs (früher wegen seiner großen Bestände Nahrung für Arme und Dienstboten!) wieder bis in den Oberrhein und in die Nebenflüsse aufsteigen und dort laichen. (&#8230;)<br />
1986 führte der Eintrag von etwa 20 Tonnen Giftstoffen aus dem Brand einer Chemieanlage von Sandoz in Basel mit dem Löschwasser zu einem massiven Fischsterben über Hunderte von Kilometern. Im Ergebnis hat der Gewässerschutz am Rhein einen höheren Stellenwert bekommen. Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) bestand zwar schon vorher, aber erst durch den öffentlichen Druck bekam sie größere Bedeutung und wurde in der Folge auch Vorbild für weitere Flussschutzkommissionen.<br />
Der Rhein ist eine der meistbefahrenen „Wasserstraßen“ der Welt – über die Rheinhäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen (ARA-Häfen) wird ein großer Teil der Güter umgeschlagen, die die Beneluxstaaten, Frankreich, Deutschland und die Schweiz erreichen sollen. Schiffbar ist der Rhein bis Basel, der untere Teil – ab der Staustufe Iffezheim (oberhalb von Karlsruhe) blieb trotz intensiver wasserbaulicher Eingriffe frei von Staustufen. In der sog. „Gebirgsstrecke“ zwischen Bingen und Koblenz (mit den früher berüchtigten Schifffahrtshindernissen an der „Loreley“) treten daher deutliche Niedrigwasserphasen auf. An vielen Stellen wurde der Rhein mit hohem Aufwand verbaut – Spundwände und Schotterungen am Ufer und teilweise sogar Betonierungen der Sohle haben ihn streckenweise in einen naturfernen Zustand versetzt.<br />
Wie sich z.B. im Trockenjahr 2003 gezeigt hat, werden sich Schifffahrt und Natur im Zuge des Klimawandels zunehmend auf extreme Pegelstände einstellen müssen. In Niedrigwasserphasen gerät der Fluss durch den Wärmeeintrag aus Kraftwerken und Industrie an seine Belastungsgrenzen. Der zunehmende Wärmestress tritt möglicherweise an die Stelle von früheren Katastrophen wie z.B. dem Unfall in der Chemieanlage in Basel.<br />
Auch heute noch besteht in der viel befahrenen Wasserstraße allerdings stets auch das Risiko der Havarie eines mit Gefahrgut oder Mineralöl beladenen Schiffes, so wurde z.B. am 25. 02. 2009 ein Öltanker bei Königswinter von einem Containerschiff gerammt. Nur knapp entging der Rhein dabei einer Katastrophe: der Tanker war zum Glück fast unbeladen.<br />
Die Wasserwirtschaftsverwaltungen versuchen am gesamten Flusslauf Überschwemmungsraum zurückzugewinnen – vor allem zugunsten von durch Hochwasser gefährdeten Millionenstädten wie Köln. Zum Teil werden hierzu (problematische) Polder, d.h. Becken, in die Hochwasser geleitet wird, angelegt; zum Teil entstehen aber auch wertvolle Aueflächen mit der vollen Niedrig- und Hochwasserdynamik neu. (&#8230;)“</p>
<p>Heinz schwimmt im Rhein:<br />
am 25.05.09 (Karlsruhe / Konzert im Jubez)<br />
am 06.06.09 (Köln / Konzert im Underground)<br />
am 07.06.09 (Bonn / Konzert im Pantheon)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/05/23/die-leehre-der-flusse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tulla &#8211; der Herkules vom Oberrhein</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/05/06/tulla-der-herkules-vom-oberrhein/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/05/06/tulla-der-herkules-vom-oberrhein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 12:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Altrip]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Hermann Dielhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Oberrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Hübner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/2009/05/06/tulla-der-herkules-vom-oberrhein/</guid>
		<description><![CDATA[Von Dielhelms Listen beeinflußt zeigt sich Paul Hübner in seiner Passage über den Oberrheinbegradiger Johann Gottfried Tulla, dessen nachhaltiges Werk die Landschaft zwischen Basel und Mannheim bis heute prägt: „(&#8230;) Kein Herkules hat fertiggebracht, was Tulla in seinem Lebenswerk gelungen ist. Ohne die heutigen technischen Mittel hat er den Oberrhein in seinem Lauf fast um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Dielhelms Listen beeinflußt zeigt sich Paul Hübner in seiner Passage über den Oberrheinbegradiger Johann Gottfried Tulla, dessen nachhaltiges Werk die Landschaft zwischen Basel und Mannheim bis heute prägt: „(&#8230;) Kein Herkules hat fertiggebracht, was Tulla in seinem Lebenswerk gelungen ist. Ohne die heutigen technischen Mittel hat er den Oberrhein in seinem Lauf fast um die Hälfte verkürzt und ihn gezwungen, in einem festen Bett, nicht mehr nach Belieben, durch den oberrheinischen Graben zu fließen. Ein karges Leben führte der für seine Verdienste nur gering besoldete Junggeselle Tulla. Als er als Hauptmann zum Oberingenieur ernannt wurde, erhielt er als jährliche Besoldung: fünfhundert Gulden Geld, acht Malter Korn, sechzehn Malter Dinkel, zwei Malter Gerste, fünfzehn Malter Hafer, sechsunddreißig Zentner Heu, hundert Bund Stroh, zwölf Ohm Wein erster Klasse, zwei Klafter Buchen- und zwei Klafter Tannenholz.“ Das hätte ich gern mal auf heutige Verhältnisse gebracht. Die Wichtigkeit des Sprits. Für Mensch, Tier, Gefährt. Tulla selbst schrieb zu seinem Projekt, das zwischen 1817 und 1876 umgesetzt wurde: „Wird der Rhein rektifiziert, so wird alles längs diesem Strom anders werden, der Mut und die Tätigkeit der Rheinuferbewohner wird in dem Verhältnisse steigen, in welchem ihre Wohnungen, ihre Güter und der Ertrag mehr geschützt sein werden. Das Klima längs des Rheins wird durch die Verdunstung der Wasserfläche auf beinahe ein Drittel, durch das Verschwinden der Sümpfe und die damit im Verhältnis stehende Verminderung der Nebel wärmer und angenehmer und die Luft reiner werden.“ Wo jetzt das Paradies liegt, lag einst die Hölle? Der in seiner Behäbigkeit so fleißige und tapfere Badener von heute einst nichts weiter als ein fauler mutloser Sack in den Sümpfen? Tullas Geburtsstadt Karlsruhe, in der sein Name allgegenwärtig ist, wirbt immerhin mit dem anspielungsreichen Claim: „Viel vor. Viel dahinter.“ Beigesetzt wurde Tulla auf dem Cimetière de Montmartre, wo auch Heines Überreste rotten und Wikipedia und Hübner sind sich nicht ganz einig darüber, was auf seinem Grabstein zu sehen ist: „Sein Grabstein zeigt das so genannte Altriper Eck, einen der technisch schwierigsten Abschnitte der Rheinbegradigung nahe dem pfälzischen Dorf Altrip.“ (Wikipedia) „Auf seinem Grabstein ist ein aufgerollter Rheinplan mit dem ursprünglichen Lauf und der neuen Linie abgebildet.“ (Hübner) Vielleicht wurde aber auch der Grabstein zwischen den Quellenlagen ausgetauscht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/05/06/tulla-der-herkules-vom-oberrhein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Karlsruhe und Umgebung (2)</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/04/23/karlsruhe-und-umgebung-2/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/04/23/karlsruhe-und-umgebung-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 09:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alt-Dettenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Gottfried Tulla]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Lorsch]]></category>
		<category><![CDATA[Philippsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Rußheim]]></category>
		<category><![CDATA[Speyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/2009/04/23/karlsruhe-und-umgebung-2/</guid>
		<description><![CDATA[Bei Rheinkilometer 375 läuft der Strom mit starkem Sog in die Auwälder aus. Schauflug und Schautauchen der Kormorane werden begleitet von Pappelrauschen und silberreinem Rotkehlchensang. Hin und wieder ruft der wilde Kuckuck auf Selbstfindung seinen bezeichnenden Namen durch Gestrüpp und Wipfel. Alt-Dettenheim wurde mitsamt seinen Malariasümpfen im Zuge von Tullas Rheinbegradigung so gut wie ausgelöscht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Rheinkilometer 375 läuft der Strom mit starkem Sog in die Auwälder aus. Schauflug und Schautauchen der Kormorane werden begleitet von Pappelrauschen und silberreinem Rotkehlchensang. Hin und wieder ruft der wilde Kuckuck auf Selbstfindung seinen bezeichnenden Namen durch Gestrüpp und Wipfel. Alt-Dettenheim wurde mitsamt seinen Malariasümpfen im Zuge von Tullas Rheinbegradigung so gut wie ausgelöscht, dh, es besteht noch aus zwei Häusern und einigen ringgebundenen Infotafeln, die von lokalen Fröschen berichten, die sich zur Paarungszeit aus unbekannten Gründen blau verfärben. In Rußheim, das sich im tiefen Tal voll grüner Au hinter einem teichrosenbestandenen Wasserlauf auftut, gibt es eine Herrgottstraße sowie äußerst schmackhafte Himbeer-Zitronenquark-Flechtteilchen, für die sich sicherlich ein schöner Name erfinden ließe, und um Mittag ein plötzliches, fantomartiges Mutterkindaufkommen, das die leergefegten, in eine trügerische Staubdunstschicht gehüllten Straßen für einen halluzinatorischen Moment belebt. Ein somnambuler Flecken, ganz und gar kontrolliert von seiner zeitlupenhaft tickenden, einzig aufs Unterbewußtsein wirkenden Kirchturmuhr. Und auch ich gerate in diesen Rußheimer Zeitstrudel, der sich ganz in der Nähe sogar zu einem Bunkermuseum verdickt, dh in seine abnehmende Quirlbewegung, die auf Stocken und Verharren weist, Speyer werde ich aufgrund dieser Verzögerung nicht mehr erreichen, ein seltsamer Zwang das Krabbeln der Feuerwanzen zu betrachten trägt dazu bei, auch die empfundene Notwendigkeit die Flugkurven gelegentlich und einzeln anfliegender Insekten zu berechnen, nicht wenige steuern direkt auf meinen Mund; dann geht ein Ruck oder ein Riß durch solche Rußheimsche Gefangenschaft, ich finde mich außerhalb Rußheims auf dem Sattel wieder und den Gießgraben querend erreicht Rheinsein das bereits im Lorscher Codex erwähnte Rheinsheim mit seinem Kleintierzuchtverein, seinen gefallenen Weltkriegshelden, seiner auffälligen Sandstein-Muttergottes-mit-dem-Kind vor der domartigen St. Vitus-Kirche, seinem aus scharfen, unübersichtlichen Kurven dringenden Durchfahrtsstraßenlärm und seinen sacht im Wind wippenden Kastanienblüten. Früher Nachmittag dümpelt über dem Ort, ich suche nach Anzeichen für das nahe Kernkraftwerk Philippsburg, ein paar Anwohner streicheln ihre Autos &#8211; nichts Besonderes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/04/23/karlsruhe-und-umgebung-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

