Barbarella am Rheinfall

barbarellaJean-Claude Vithe mit einem neuen Rheinfall-Werk: “Diese Wilden wollen mich steinigen”. rheinsein dankt!

Obélix am Rheinfall

obelix

Jean-Claude Vithe ordnet die Megastars der bandes dessinées neuen/fremden Kontexten zu. Nachdem er bereits Spiderman Schaffhauser Gischt schnuppern ließ, meldet sich Vithe mit einer neuen Heldenverpflanzung: „Obélix, (R(h)ein gefallen?)” Schlafwandlerische Sicherheit aufgrund selbstgenügsamer Mißachtung selbst extremster landschaftlicher Reize geleitet den berühmten Gallier seit jeher von Panel zu Panel. Vithe deutet nun an, daß der Fels inmitten des Rheinfalls seine allhin bekannte Zwiegespaltenheit der Hinkelsteinfabrikation eines durchreisenden, leicht gedankenverlorenen Aremorikaners auf Edelweißsuche verdanken könnte.  (Daß Obélix einst Helvetien besuchte, ist zwar historisch nachgewiesen, über seine tatsächliche Bekanntschaft mit dem Schweizerrhein allerdings kann bis heute nur spekuliert werden.)

Dämmerung am Rheinfall

spiderrhein

“aus der dämmerung treten halbwesen hervor
in ihrem gespinst verliert sich des lebens sinn
ein leben zwischen dämmerung und dämmerung
und zwischen den jahren ziehen jahre dahin”

(erwin schreckner, 1919)

Bild:
Jean-Claude Vithe – Fallen oder nicht fallen, eine Heldenfrage? (2011)