Rheinsein im Fokus der Wissenschaft

Die Germanistin Jasmin Grande vom Düsseldorfer Institut für die Erforschung der Moderne im Rheinland erläutert während eines internationalen Workshops am 21. und 22. Oktober an der Universität von Amsterdam in ihrem Vortrag „Rhine variations. Filiations of literary Rhine travels into the present“ ihre vergleichenden Forschungen zu den romantischen Rheinreisen Anton Wilhelm von Zuccalmaglios und August Lewalds und der nicht ganz so romantischen Rheinseins. Die Workshop-Vorträge sollen in einer Sammelpublikation münden. Dies bedeutet die erste uns bekannte wissenschaftliche Beschäftigung mit Rheinsein, das zu Teilen selber als wissenschaftliche Beschäftigung betrachtet werden kann. Ausgerichtet wird der Workshop zum Thema „Romantic Rhine Travels“ von der Study Platform on Interlocking Nationalisms, kurz SPIN, was uns (kann das denn Zufall sein?) auf unser zweites großes Thema neben dem Rhein: das kosmische Drehprinzip verweist.