Blücher kennt den Weg

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Generalfeldmarschall Blücher, vier Meter vom Scheitel bis zur Sohle, auf ebenso hohem Sockel. “Das Denkmal wurde von dem Berliner Bildhauer Prof. Friedrich Schaper entworfen, von der Metallgießerei Walter Gladenbeck in Friedrichshagen gegossen und am 18. Juni 1894 feierlich enthüllt”, weiß regionalgeschichte.net, und beschreibt wie Blücher (siehe auch diese kunstvoll nachgestellte Szene) mit seiner schlesischen Armee in der Neujahrsnacht 1813/14 den vereisten Rhein, unter anderem mithilfe einer russischen Pontonbrücke, überschritt: “Insgesamt überquerten 60.000 Soldaten, 15.000 Pferde und 182 Geschütze den Strom.” (Bild: Costa “Quanta” Costa)

Militärgeschichte: Blüchers Rheinübergang

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Wikipedia weiß: “Auf ihrem Marsch nach Frankreich nach der Völkerschlacht bei Leipzig in den Befreiungskriegen sammelte sich die Schlesische Armee unter dem Kommando von Feldmarschall Blücher im Dezember 1813 auf der rechten Rheinseite auf einer Breite von Mannheim bis Neuwied. Das Zentrum der Armee mit Blücher und den Korps Yorck und Langeron sammelte sich oberhalb von Kaub auf dem Taunus mit dem Plan, von Weisel durch das Holzbachtal und die Stadt zum Rhein vorzustoßen und diesen hier zu überqueren. In der Neujahrsnacht 1814 setzten die Kauber Lotsen eine Vorhut und erste Truppen in Nachen über den Rhein, während russische Pioniere eine Brücke aus Leinwandpontons bauten. Das Holzbachtal ist seitdem als Blüchertal bekannt und die Straße, die von Weisel nach Kaub hineinführt, heißt Blücherstraße.”

Das nachgestellte Bild zeigt den Rhein in der Neujahrsnacht 1813/14 im Hintergrund als schwarzen, autobahnähnlichen Film, davor drei hochrangige, entschlossene Militärs, unter denen sich auch “Marschall vorwärts” Blücher befinden soll.