<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>rheinsein &#187; Gaius Julius Caesar</title>
	<atom:link href="http://rheinsein.de/tag/gaius-julius-caesar/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rheinsein.de</link>
	<description>stan lafleur schlafwandelt durch die rheinische sferiferie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 18:54:48 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Flüsse</title>
		<link>http://rheinsein.de/2011/06/14/die-flusse/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2011/06/14/die-flusse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 08:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Bacchus]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Denis Diderot]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Germanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ilm]]></category>
		<category><![CDATA[Juvavia]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Wilhelm Ramler]]></category>
		<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Meißen]]></category>
		<category><![CDATA[Mosel]]></category>
		<category><![CDATA[Pegnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Pleiße]]></category>
		<category><![CDATA[Saale]]></category>
		<category><![CDATA[Salzach]]></category>
		<category><![CDATA[Spree]]></category>
		<category><![CDATA[Weser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=4384</guid>
		<description><![CDATA[Rhein
Treu, wie dem Schweizer gebührt, bewach` ich Germaniens Grenze;
Aber der Gallier hüpft über den duldenden Strom.
Rhein und Mosel
Schon so lang` umarm` ich dich lotharingische Jungfrau;
Aber noch hat kein Sohn unsre Verbindung beglückt.
Donau in B***
Bacchus der lustige führt mich und Komus der fette durch reiche
Triften, aber verschämt bleibet die Charis zurück.
Donau in O***
Mich umwohnt mit glänzendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein<br />
Treu, wie dem Schweizer gebührt, bewach` ich Germaniens Grenze;<br />
Aber der Gallier hüpft über den duldenden Strom.</p>
<p>Rhein und Mosel<br />
Schon so lang` umarm` ich dich lotharingische Jungfrau;<br />
Aber noch hat kein Sohn unsre Verbindung beglückt.</p>
<p>Donau in B***<br />
Bacchus der lustige führt mich und Komus der fette durch reiche<br />
Triften, aber verschämt bleibet die Charis zurück.</p>
<p>Donau in O***<br />
Mich umwohnt mit glänzendem Aug das Volk der Phaiaken;<br />
Immer ist`s Sonntag, es dreht immer am Herd sich der Spieß.</p>
<p>Main<br />
Meine Burgen zerfallen zwar; doch getröstet erblick` ich<br />
Seit Jahrhunderten noch immer das alte Geschlecht.</p>
<p>Saale<br />
Kurz ist mein Lauf und begrüßt der Fürsten, der Völker so viele;<br />
Aber die Fürsten sind gut, aber die Völker sind frei.</p>
<p>Ilm<br />
Meine Ufer sind arm; doch höret die leisere Welle,<br />
Führet der Strom sie vorbei, manches unsterbliche Lied.</p>
<p>Pleiße<br />
Flach ist mein Ufer, und seicht mein Bach, es schöpften zu durstig<br />
Meine Poeten mich, meine Prosaiker aus.</p>
<p>Elbe<br />
All` ihr andern, ihr sprechet nur ein Kauderwelsch &#8211; unter den Flüssen<br />
Deutschlands rede nur ich, und auch in Meißen nur, deutsch.</p>
<p>Spree<br />
Sprache gab mir einst Ramler und Stoff mein Cäsar; da nahm ich<br />
Meinen Mund etwas voll, aber ich schweige seitdem.</p>
<p>Weser<br />
Leider von mir ist gar nichts zu sagen; auch zu dem kleinsten<br />
Epigramme, bedenkt, geb` ich der Muse nicht Stoff.</p>
<p>Gesundbrunnen zu ***<br />
Seltsames Land! Hier haben die Flüsse Geschmack und die Quellen,<br />
Bei den Bewohnern allein hab` ich noch keinen verspürt.</p>
<p>Pegnitz<br />
Ganz hypochondrisch bin ich vor langer Weile geworden,<br />
Und ich fließe nur fort, weil es so hergebracht ist.</p>
<p>Die ***chen Flüsse<br />
Unsereiner hat`s halter gut in ***cher Herren<br />
Ländern; ihr Joch ist sanft, und ihre Lasten sind leicht.</p>
<p>Salzach<br />
Aus Juvaviens Bergen ström` ich, das Erzstift zu salzen,<br />
Lenke dann Bayern zu, wo es an Salze gebricht.</p>
<p>Der anonyme Fluss<br />
Fastenspeisen dem Tisch des frommen Bischofs zu liefern,<br />
Goss der Schöpfer mich aus durch das verhungerte Land.</p>
<p>Les fleuves indiscrets<br />
Jetzt kein Wort mehr, ihr Flüsse! Man sieht&#8217;s, ihr wisst euch so wenig<br />
Zu bescheiden, als einst Diderots Schätzchen getan.</p>
<p>(aus Friedrich Schillers Xenien, 1796)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2011/06/14/die-flusse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Badischer Rhein</title>
		<link>http://rheinsein.de/2011/04/27/badischer-rhein/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2011/04/27/badischer-rhein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 17:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Amadeus Siebenpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Säckingen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Breisach]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ezéchiel de Mélac]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Gustave Flaubert]]></category>
		<category><![CDATA[Henri de Latour d’Auvergne Vicomte de Turenne]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Landerer]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Oberrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Reichenau]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland]]></category>
		<category><![CDATA[Sasbach]]></category>
		<category><![CDATA[Schaffhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=4127</guid>
		<description><![CDATA[Passend zu Flauberts Begriffsverwirrung folgende Stelle aus Deutschland deine Badener:
&#8220;(&#8230;) Wo der Wein wächst &#8211; und wo wüchse er nicht im Badischen! -, wo im April schon die Spargeln gestochen und im Mittelbadischen die ersten Erdbeeren geerntet werden, wo auf den Hardtfeldern der Tabak blüht und von der Reichenau früh Gemüse kommt, da lebt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu Flauberts Begriffsverwirrung folgende Stelle aus <em>Deutschland deine Badener</em>:</p>
<p>&#8220;(&#8230;) Wo der Wein wächst &#8211; und wo wüchse er nicht im Badischen! -, wo im April schon die Spargeln gestochen und im Mittelbadischen die ersten Erdbeeren geerntet werden, wo auf den Hardtfeldern der Tabak blüht und von der Reichenau früh Gemüse kommt, da lebt es sich nicht heroisch, sondern in gesetzter Behaglichkeit, ein Stück Süden schon, unaufdringlich jedoch und nie spektakulär. Von Konstanz bis über Mannheim hinaus ist Baden Rheinland und doch vom &#8220;Rheinländischen&#8221;, wie es in Deutschland zum Begriff geworden ist für lärmende Schunkelfröhlichkeit, so weit entfernt, wie die alte Holzbrücke über den Strom in Säckingen von Schloß Stolzenfels entfernt ist. Nein, hier ragen keine Trutzburgen hoch, keine mit Wehrzinnen und keine mit dunklen Verliesen, dafür aber in stiller Majestät die Münstertürme von Konstanz und Basel, von Breisach und Straßburg. Ebensowenig spielt sich der Rhein hier romantisch auf. Eher zieht er beschaulich dahin; erst im schweizerischen Schaffhausen braust er dann ein bißchen mutwillig über Felsen. Tannenwipfel spiegeln sich in ihm, Pappeln und Weiden, und wenn er erst an Karlsruhe vorbeigezogen ist, hat er noch eine lange Strecke zurückzulegen, ehe vaterländisch von ihm gesungen wird.<br />
Und wie ist es mit Schwertgeklirr und Wogenprall? Gewiß, gewiß, seit Cäsars Legionen hier mit den Alemannen zusammenstießen, hat sich einiges getan am Oberrhein, und die Namen Mélac und Turenne, des Sonnenkönigs Marschälle, haben weder im Pfälzischen noch im Badischen einen guten Klang, wenngleich dieser Turenne in Sasbach, dort, wo ihn eine verirrte Kugel traf, sein Denkmal hat. Zufällig traf, muß man wohl hinzufügen. Denn wann fielen Marschälle auf dem Schlachtfeld? Nun, das ist lange her. Zudem waren es dynastische Streitereien, keine Volkskriege. So ermangelt der badische Rhein des Schicksalshaften, dies schon deshalb, weil auf beiden Ufern die gleiche Sprache gesprochen wird &#8211; Alemannisch. Einleuchtender hat es keiner erzählt als Hermann Landerer in seiner Geschichte vom alten Balthasar, der 1946 in Karlsruhe, in der amerikanischen Besatzungszone gelegen, ein Paar Hosenträger kaufen wolte, weil es diese in der französischen Zone nicht gab. Dazu benötigte er ein Laisser-passer. Auf badisch heißt das ein &#8220;Lessebasse&#8221;, und dies gab`s nicht ohne militärärztliche Untersuchung. Der Balthasar suchte seine französischen Sprachbrocken zusammen und trat gefaßt vor den jungen Franzosendoktor. Der aber knüpfte ihm das Hemd auf, hörte das Herz ab und sagte auf gut alemannisch: &#8220;Schnüüfe, Großvadder.&#8221; (&#8230;)&#8221;</p>
<p>Quelle: Amadeus Siebenpunkt &#8211; Deutschland deine Badener. Gruppenbild einer verzwickten Familie, Hoffmann und Kampe, Hamburg 1975</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2011/04/27/badischer-rhein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Rhein für die gebildeten Stände (4)</title>
		<link>http://rheinsein.de/2010/12/23/der-rhein-fur-die-gebildeten-stande-4/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2010/12/23/der-rhein-fur-die-gebildeten-stande-4/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 23:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Arnold Brockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Gambsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Adolf]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Baptiste Jourdan]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Victor-Marie Moreau]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Alexander von Lothringen und Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Kehl]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzig]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Oppenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Rench]]></category>
		<category><![CDATA[Schreck]]></category>
		<category><![CDATA[Sinsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Straßburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=3241</guid>
		<description><![CDATA[Die Rheinübergänge haben von jeher den gegenseitigen Heeren wegen der Größe und Schnelligkeit des Stromes nicht unbedeutende Schwierigkeiten entgegengesetzt, die durch die nahe Gegenwart des Feindes noch vergrößert wurden. Julius Cäsar hatte bei seinem Kriegszuge gegen die Gallier eine Pfahlbrücke über den Rhein. Im dreißigjährigen Kriege ward dieser Fluß von den verschiedenen Heeren öfter auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rheinübergänge haben von jeher den gegenseitigen Heeren wegen der Größe und Schnelligkeit des Stromes nicht unbedeutende Schwierigkeiten entgegengesetzt, die durch die nahe Gegenwart des Feindes noch vergrößert wurden. Julius Cäsar hatte bei seinem Kriegszuge gegen die Gallier eine Pfahlbrücke über den Rhein. Im dreißigjährigen Kriege ward dieser Fluß von den verschiedenen Heeren öfter auf Schiff- oder Floßbrücken überschritten; den Ort, wo es von Gustav Adolf oberhalb Oppenheim geschahe, bezeichnet noch jetzt eine steinerne Säule. Mehre Übergänge fanden in den Feldzügen gegen Ende des 17. Jahrh. und im 18. statt, wo sich besonders der des Prinzen von Lothringen bei Schreck 1744, noch mehr aber die spätern der franz. Generale während des Revolutionskrieges und nachher Napoleon&#8217;s auszeichnen. Im J. 1795 hatten die Östreicher das rechte Rheinufer mit 411 Geschützen in 98 Batterien besetzt, gegen die der franz. General Jourdan 476 Kanonen und Haubitzen aufstellte, von denen ein Theil den Übergang der Truppen, bei Urdingen und Neuwied unternommen, unterstützte und begünstigte. Ein zweiter Ubergang Jourdan&#8217;s an letzterm Orte 1796 war mit weniger Schwierigkeiten verknüpft, obschon auch diesmal die Franzosen unter dem Feuer des östr. Geschützes hinüberschiffen mußten. Um in demselben Jahre bei Kehl über den Rhein zu gehen, ließ Moreau die Brückenschanze bei Manheim vier Tage zuvor angreifen, indem er möglichst viel Geschütz und Truppen dazu verwendete und dadurch die Aufmerksamkeit des Feindes nach diesem Punkte lenkte. Unterdessen hatte er bei Gambsheim und Strasburg 27,500 M. zusammengezogen, die den gegenüberstehenden Östreichern weit überlegen waren, während das nahe Strasburg und die vielen Inseln, im Rheine die Vorbereitungen und den Übergang selbst begünstigten. Mehr Schwierigkeiten fand Moreau bei Sinsheim, unterhalb Strasburg, am 20. Apr. 1797, weil die Östreicher durch ihre bei dem Zollhause aufgestellten Kanonen die Landung der Franzosen hinderten und sie nachher aus dem endlich von ihnen besetzten Dorfe Sinsheim wieder herauswarfen, auch das Schlagen einer Brücke durch ihr Geschütz unmöglich machten, bis jene endlich weiter unterwärts dennoch eine Brücke zu Stande brachten und in dem Rench- und Kinzigthale vordrangen. Oberwärts Sinsheim ging Moreau im J. 1800 über den Rhein, der hier nur 360 F. breit ist, aber auf dem jenseitigen Ufer sumpfige Wiesen hat, wegen deren man die Brücke am Land hinbauen mußte, um über eine Sandbank nach dem trockenen Boden zu kommen. Der Übergang der Verbündeten über den Rhein im J. 1814 fand nur geringen Widerstand, obgleich die russ. Brücke bei der Pfalz einmal vom Wasser fortgeführt ward.</p>
<p>(aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. Conversations-Lexikon, Band 9, F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1836)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2010/12/23/der-rhein-fur-die-gebildeten-stande-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie die Römer vor zeiten so hart vnd lang wider das Teütsch land gestritten haben. (2)</title>
		<link>http://rheinsein.de/2010/07/02/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben-2/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2010/07/02/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbon]]></category>
		<category><![CDATA[Ariovist]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Augustus]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Besançon]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Bregenz]]></category>
		<category><![CDATA[Chur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Gelderland]]></category>
		<category><![CDATA[Germanien]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Inn]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Lech]]></category>
		<category><![CDATA[Lüttich]]></category>
		<category><![CDATA[Maas]]></category>
		<category><![CDATA[Metz]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Norikum]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pannonien]]></category>
		<category><![CDATA[Rhätien]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Sequana]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Straßburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sundgau]]></category>
		<category><![CDATA[Trier]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=2228</guid>
		<description><![CDATA[Die ander oder vnder Germania / ist gewesen von Cöln abhin biß an das möre / vnd hat sich gegen vndergang gestreckt biß zu der Mas / vnd waren jre fürnempste stett / Agrippina Vbiorum / das ist Cöln / vn Tungri / do nachmals ein bisthum auffgericht ward / aber jetzunt zu Lüttich ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ander oder vnder Germania / ist gewesen von Cöln abhin biß an das möre / vnd hat sich gegen vndergang gestreckt biß zu der Mas / vnd waren jre fürnempste stett / Agrippina Vbiorum / das ist Cöln / vn Tungri / do nachmals ein bisthum auffgericht ward / aber jetzunt zu Lüttich ist. Des gleichen hetten die Römer auff der Tonaw auch jre prouintzen / nemlich Rhetia / Norico vnd Pannonia. Sie vnderschieden Rhetiam in zwo prouintzen / die erst Rhetia begreifft in jr den Bodensee / vnd waren diß die fürnempsten stett darin / Bregentz / Arben / vnd was den Rhein hinauff biß ghen Chur zu gelegen ist / vnd item das Lintzgöw vn Allgöw biß an den Lech. Das ander Rhetia ist gangen von dem Lech biß an den Yn / vnd hat in jm begriffen Augustam Vindelicam / das ist Augspurg / do sich gehalten hat der schatzbehalter der selbige prouintz. Darnach seind zwo andern prouintzen komen / die haben geheissen prouintie Noricorii / die haben sich gestreckt über Oestereich biß in Ungerland / das laß ich hie anston / vnd kom widerumb auff vnsern Rheinstrom. Do Julius der erst keyser lag in Sequania bey Bisantz / kam gegen jm gezogen Ariouistus der hohen Teütschen künig / mit eine grossen hore das er über Rhein gefürt hat / aber er ward von dem keyser in die flucht geschlagen / vnd kamen wenig mit jrem leben daruon / die über den Rhein schwumen / oder sunst mit kleinen schifflin daruber kamen / vnd dem fyend entrunen. Dise schlacht sol geschehen sein ein meil wegs fern von Basel an dem ort das jetz heißt Apollinaris. Darnach legt sich diser Julius mit seine kriegßuolck auff de Rhein vnd schwam offt mit jnen darüber / vnd strit wider die Teütschen. Jm Niderland bey den Vbijs vnd Menapijs / das ist bey Cöln / vnd im Gellerlad / macht er zwo brucken von holtz über den Rhein / domit er mit gewalt möcht an die Schwaben setzen / die dozumal herschere biß an die Elb / vnd den überrheinische vil trangs anthete. Aber wan er sie ergriff / ertrunen sie jm vnd verlieffen sich vnd verborge sich in dem Hartzwald oder in den lachen / vnnd hülen / das er jnen nichts oder gar wenig mocht abgewinnen. Aber was über dem Rhein gegen Franckreich / vnd über der Tonaw gegen dem Alpgebirg ligt / bracht er vnd sein nachkommen Augustus alles vnder der Römer gewalt. Zum aller ersten überkamen sie das ober theil an dem Bodensee / darnach das Sunggöw vmb Bisantz / darnach den Straßburger strich vnnd das ober Germaniam / mit der reuier vmb Metz vnd Trier / darnach das ander Germania / vnd dar zwischen brachten sie auch vnder jren gewalt beide Rhetiam vnd Noricum vn Pannoniam / das ist das Allgöw / Lechgöw / Baierland / Oestereich / Steiermarck biß in Ungern / aber von dem rechten Teütschen land / zwischen dem Rhein vnd der Tonaw begriffen / hetten sie nichts. Sie strebte  aber lange zeit mit allem vermögen darnach / vnd hetten es gerings vmb an disen wässern vmblägert mit kriegern vnd hauptleüten / vnder wölche der keyser Julius der erst was der sie anfieng zu kriegen. (Aus Sebastian Münsters Cosmographia)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2010/07/02/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie die Römer vor zeiten so hart vnd lang wider das Teütsch land gestritten haben.</title>
		<link>http://rheinsein.de/2010/07/01/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2010/07/01/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 07:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Altrip]]></category>
		<category><![CDATA[Andernach]]></category>
		<category><![CDATA[Arbon]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Augst]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Besançon]]></category>
		<category><![CDATA[Bingen]]></category>
		<category><![CDATA[Boppard]]></category>
		<category><![CDATA[Britannien]]></category>
		<category><![CDATA[Burgund]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Ptolemaeus]]></category>
		<category><![CDATA[Colmar]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Elsaß]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Gallien]]></category>
		<category><![CDATA[Germanien]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetien]]></category>
		<category><![CDATA[Hispanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ingelheim]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserstuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Landau]]></category>
		<category><![CDATA[Lothringen]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Mazedonien]]></category>
		<category><![CDATA[Mosel]]></category>
		<category><![CDATA[Passau]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinzabern]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Schlettstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Seltz]]></category>
		<category><![CDATA[Speyer]]></category>
		<category><![CDATA[Straßburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sundgau]]></category>
		<category><![CDATA[Weissenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Worms]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=2222</guid>
		<description><![CDATA[MJt was grosser müh vnd arbeit / ia kosten vnd verlust die Römer vorzeiten haben gestritten wider das Teütsch land / ist niemand on wissen der echter gelesen hat die alte historien. Es ist jnen gering gewesen vnder jren gewalt zubringen Hispaniam / Galliam / Britanniam / Greciam / Asiam / Egypten / Macedoniam vn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MJt was grosser müh vnd arbeit / ia kosten vnd verlust die Römer vorzeiten haben gestritten wider das Teütsch land / ist niemand on wissen der echter gelesen hat die alte historien. Es ist jnen gering gewesen vnder jren gewalt zubringen Hispaniam / Galliam / Britanniam / Greciam / Asiam / Egypten / Macedoniam vn ander villänder / aber Teütsch land wolt sich nit also liederlich ergeben / besunder das Teütsch land das der Rhein von occident / vnnd die Tonaw gegen mittag als starcke rinckmauren beschleüßt. Es hat manch tausent man müssen darüber zu grund ghan zu beiden seiten / wie du hören wirst. Dan die Teütschen theten solichen gewaltigen widerstand den Römern vnd allen jren fyenden / das vnder jren nachbauren ein solich sprichwort auß gieng. Will einer übel streiten / so reib er sich an die. Teütschen. Vnd wil einer streich lösen / so fahe er an ein zäck mit den Teütschen. Es habe die grausamme vnnd stäte überfäl der Teütsche gegen jren nachbauren den Römern so vil zu schaffen geben / das sie an eroberug Germanien offtermals verzweifflet / allein understünden jre prouintzen gegen den Teütschen vor überfal zu beschirmen / deshalb sie beide flüß Rhein vnd Tonaw auff jrer seiten mit vil trefflichen stetten vnd befestigungen verwaretend / als dan seind am Rhein / Bingen / Bopparten / Jngelheim / Mentz / Wormß / Speier / Rheinzabern / Seltz / Straßburg / Augst ob Basel / Keyserstul / Costentz / Arbon / vnd an der Tonaw / Augspurg / Regenspurg / Passaw / etc. Durch dies stett habe die Römer verhütet / das die Teütschen mit den jren / noch sie hinwider mit den Teütschen kein gemeinschafft dorffte haben. Der starck vnd namhafftig held Julius der erst keyser / legt sich zum ersten wider die Teütschen / vnd nam jnen die stett so an dem Rhein gelegen waren / die vor zeiten vnder den Galliern waren gewesen / aber durch die Teütsche erobert vnnd den Galliern ab getrungen / alsdann fürhin gemeldet ist / wie die Teütschen mit grossen scharen über den Rhein gefaren / die besten länder yngenommen vnd besessen haben. Do nun die Römer begerten des Rheinstroms vn den mit gewalt jnen zuziehen wolten / haben sich die Teütsche nit gesaumpt / sunder jnen fräuenlichen widerstand gethan. Doch mochte sie den Rheinstrom vo Basel an biß ghen Mentz nit behalten / sunder die Römer brachte jn zeitlich vnder jren gewalt / vnd besetzten alle stett vnd vn wärhafftige flecken mit haupleüten vnd kriegern. Die machten prouintzen darauß vnd vogteien / vnnd gaben den eroberten Teütschen ländern herzliche tittel vnd setzten grauen vnd hertzogen daryn. Die erst vnd gröst prouintz begreifft in jr Heluetiam / Sequanos vnd Rauracos/ das ist / Schweytzerland gegen Burgud / das Sunggöw biß ghen Bisantz vnd Baßler ladschafft biß ghen Colmar. Der hauptman diser prouintz hielt sich zu Bisantz / vnnd der vnder jm ander hauptleüt / vnder welchen einer sich hielt / bey Basel im Hole / der wartet das die Teütschen nitt über Rhein kämen / vnd den Römern in das land fielen. Nach diser prouintz kam Tractus Argentoratensis / das ist der Straßburger strich / vnd fieng an ob Schletstatt vnd gieng biß vnder Straßburg / wölche landschafft wir ietz zumal das vnder Elsaß nennen. Jr vorweser hieß der Straßburger graue / vnd was dem hertzogen zu Mentz vnderworffen. Do gieng an das erst Germania vnd begriff vnder jm das Straßburger land / Speirer land / Wormsser land vn Mentzer land. Die andern nennen es das ober Germaniam / vnd strecket sich biß in Lothringen. Ptolemäus streckt es biß an die Mosel / die er Obrincam nent. Sein oberster vorweser oder hauptman saß zu Mentz / vn her vnder jm eylff vögt / die hatten jre sitz / einer zu Salerion / das ist Seltz / einer zu Zabern / einer zu Vico Julio / jch acht es sey Weyssenburg oder Landaw / einer zu Speier / einer zu Alta ripa vnder Speier / das jetz heißt Altrip / einer zu Worms / einer zu Mentz / einer zu Bingen / einer zu Bodobriga / jetzunt Boppart / einer zu Confluentz oder Cobolentz / vn einer zu Antonaco / jetzunt Andernach. (Aus Sebastian Münsters Cosmographia)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2010/07/01/wie-die-romer-vor-zeiten-so-hart-vnd-lang-wider-das-teutsch-land-gestritten-haben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Rhein bei Strabon</title>
		<link>http://rheinsein.de/2010/05/24/der-rhein-bei-strabon/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2010/05/24/der-rhein-bei-strabon/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 12:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Cantium]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Asinius Pollo]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Lugdunum]]></category>
		<category><![CDATA[Lyon]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrenäen]]></category>
		<category><![CDATA[Räthien]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Bergère]]></category>
		<category><![CDATA[Seine]]></category>
		<category><![CDATA[Sequana]]></category>
		<category><![CDATA[Strabon]]></category>
		<category><![CDATA[Vindelizien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=2070</guid>
		<description><![CDATA[Bei Strabon finden sich mehrere Stellen über den Rhein, der „parallel zu den Pyrenäen“ verläuft, eine weiträumige Denkweise aus der Zeit um die  christlichen Nullerjahre. Unter der Überschrift „Lugdunum et les peuples du Rhin“, finden sich, für Rheinsein von Roland Bergère aufgespürt, u.a. folgende Zeilen:
“&#8230; pour le Rhin, il forme également dans son cours, et [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Strabon finden sich mehrere Stellen über den Rhein, der „parallel zu den Pyrenäen“ verläuft, eine weiträumige Denkweise aus der Zeit um die  christlichen Nullerjahre. Unter der Überschrift „Lugdunum et les peuples du Rhin“, finden sich, für Rheinsein von Roland Bergère aufgespürt, u.a. folgende Zeilen:</p>
<p>“&#8230; pour le Rhin, il forme également dans son cours, et de vastes marais, et un grand lac qui marque la limite extrême des possessions des Rhoetiens et des Vindoliciens, peuples établis en partie dans les Alpes, en partie au-dessus des Alpes. Asinius affirme que la longueur du cours du Rhin est de 6000 stades; cependant il n&#8217;en est rien. Mettons en effet que ce fleuve puisse avoir en ligne droite un peu plus de la moitié de cette longueur; assurément ce sera assez d&#8217;ajouter mille stades pour les sinuosités qu&#8217;il décrit. On sait quelle est sa rapidité, bien qu&#8217;il coule dès sa sortie des montagnes dans des plaines presque sans pente, et combien il est difficile à cause de cette rapidité même d&#8217;y établir des ponts; or, je le demande, se pourrait-il qu&#8217;il conservât cette rapidité et cette force de courant, si, avec le peu de pente qu&#8217;il a, nous lui faisions décrire encore une infinité de longs détours? Asinius veut aussi que le Rhin n&#8217;ait que deux bouches, et il taxe d&#8217;ignorance ceux qui lui en prêtent davantage. Comme le Rhin, le Sequanas embrasse une certaine étendue de pays dans ses sinuosités, mais il s&#8217;en faut bien aussi que ces sinuosités aient le développement qu&#8217;on a dit. Les deux fleuves coulent du sud au nord et débouchent l&#8217;un et l&#8217;autre en face de la Bretagne, le Rhin assez près pour que de son embouchure on aperçoive distinctement le cap Cantium, extrémité orientale de l&#8217;île, le Sequanas un peu moins près : aussi est-ce dans le voisinage de l&#8217;embouchure du Rhin que le divin César établit le rendez-vous de sa flotte, quand il fut pour passer en Bretagne.“</p>
<p>Eine frühe Rheinlängendebatte also, bei der Strabons Kontrahent Asinius der Wahrheit näher gekommen sein dürfte. Dazu die üblichen historisch-geografischen Verschiebungen, welche bekannt wie unbekannt erscheinende Landschaften, Flüsse und Völker vollziehen, sobald ihnen nur genügend Zeit dafür gegeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2010/05/24/der-rhein-bei-strabon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ils reins</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/08/06/ils-reins/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/08/06/ils-reins/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 11:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Catja Rauschenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Don Cirongilio de Thracia]]></category>
		<category><![CDATA[Durich Chiampell]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Hölderlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Hansjörg Quaderer]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Hermann Dielhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Tuor]]></category>
		<category><![CDATA[Lucius Annaeus Seneca]]></category>
		<category><![CDATA[Placidus Spescha]]></category>
		<category><![CDATA[Surselva]]></category>
		<category><![CDATA[Vorderrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Mörth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=804</guid>
		<description><![CDATA[Leo Tuor, der romanisch schreibende Autor aus der Surselva, hat die ganzen historischen Rheinstellen gelesen, Caesar, Seneca, Spescha, Hölderlin natürlich, nur den seltenen Dielhelm vielleicht nicht. Als Bergler versteht er in seinem Essay „Ils reins“ die gewachsene und weiter wachsende Berg-, Tal-, Bach- und Flußnomenklatur des Vorder- und Hinterrheins zu entwirren, sich gleichzeitig tief ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leo Tuor, der romanisch schreibende Autor aus der Surselva, hat die ganzen historischen Rheinstellen gelesen, Caesar, Seneca, Spescha, Hölderlin natürlich, nur den seltenen Dielhelm vielleicht nicht. Als Bergler versteht er in seinem Essay „Ils reins“ die gewachsene und weiter wachsende Berg-, Tal-, Bach- und Flußnomenklatur des Vorder- und Hinterrheins zu entwirren, sich gleichzeitig tief ins System der Täler zu begeben, wo bei Wetterumschwüngen jeder automatisch in die Irre gerät und, um sie zu bannen, um zu überleben, ein paar passende Worte zur Hand haben muß; denn die Natur wechselt unaufhaltsam ihre Positionen, Täler und Flüsse verschieben sich oder verschwinden, Regionen dehnen sich aus und ziehen sich zusammen, Wälder wandern und dünnen aus, erweitert um Prozesse aus Beton, also Wall- und Schanzarbeiten, und erstmals lese ich ernsthaft bestätigt, deutlich ernsthafter als bei Spescha, was ich droben bei den Quellen empfand: sie festlegen zu wollen sei grober Unfug, Wasser sei nun mal nicht festzulegen, Tuor redet beim Rhein von hunderten Flüssen, und davon, daß niemand wisse, wer der Rhein sei, weil er ein Zauberer sei, ein Meister der Verwandlung. Ich empfand die Quellszenerie als touristisch unbeachtetes Weltwunder und die prächtigen Fortbewegungsarten des entspringenden Wassers als Stilmittel der größten Erzählung überhaupt, die Zeit und Raum überbrückend im selbsterzeugten Rauschen aufgeht. Tuor gesteht dem Rhein 12000 Verlaufskilometer zu und meint vielleicht eine Addition seiner Seitentäler plus seiner historischen, wie Krampfadern aus der Landschaft gezogenen Windungen, vielleicht auch der Flüße unter dem Fluß. Tuor bezeichnet die Bergwässer als Drachen, dessen Zungen bis unter die Gletscher und weiter hinein in die Dunkelheit reichen und zitiert zur Sicherung den Engadiner Durich Chiampell mit einem Notat aus dem 16. Jahrhundert: „Obwohl unser hochgebirge mit ewigem schnee bedeckt ist, hatt dasselbe dennoch viele sonnige Felspartien, höhlen, gegen mittag geöffnet, wo der lintwurm sich gerne aufhält und nach art der schlangen und eidechsen an der sonne liegt.“ Auch berichtet Tuor von einem frühmorgendlichen Gang durchs dunkle neblige Gebirge, als er plötzlich im Schein seiner Lampe zwei gelbe Augen antraf, die (meine sofortige Vermutung: „der böse Anogl“ weder bestätigend noch verwerfend) womöglich nur einem Fantasma gehörten, das ihn immerhin an Don Cirongilio de Thracias Kampf mit der Wasserschlange erinnerte; es gibt im Dunkeln, unter Wasser und hinterm Fels diese anderen Tiere, frühe Schriften bezeugen das, und wer lange genug dem Rheinrauschen lauscht, differenziert darin auch die Botschaften solcher kryptischen Spezies. Steinige und plätschernde Elemente der romanischen Sprache bringt Tuor in seinem abschließenden Statement besonders zum Klingen: „Sco ei ha entschiet, aschia cala ei: Ina aua en pliras auas, dapertut e negliu. Inagada alvas e blauas. Sereinas ni neras els lags. Aur tgietschen ellas palius. Sgurghigliem verd e bugliadetsch. Spema, ramur, mar.“</p>
<p>Der Essay „Ils reins“ findet sich im Bildband: Der Rhein &#8211; quellnah. Fotografien von Catja Rauschenbach &#8211; ein Jahreslauf, u.a. mit Essays von Wolfgang Mörth, Hansjörg Quaderer, Leo Tuor, herausgegeben vom Bündner Naturmuseum Chur, Küefer Martis Huus Ruggell und Museum Rhein-Schauen Lustenau im Alpenland Verlag </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/08/06/ils-reins/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dielhelms Vorderrhein</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/08/03/dielhelms-vorderrhein/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/08/03/dielhelms-vorderrhein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Adula]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Cima del Badur]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Ptolemaeus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Disentis]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Genova]]></category>
		<category><![CDATA[Graubünden]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Hermann Dielhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Juf]]></category>
		<category><![CDATA[Milano]]></category>
		<category><![CDATA[Oberalppaß]]></category>
		<category><![CDATA[Räthien]]></category>
		<category><![CDATA[Rhône]]></category>
		<category><![CDATA[Sanct Agatha]]></category>
		<category><![CDATA[Sanct Anna]]></category>
		<category><![CDATA[Sanct Jacob]]></category>
		<category><![CDATA[Savona]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gotthard]]></category>
		<category><![CDATA[Thrazien]]></category>
		<category><![CDATA[Tschamut]]></category>
		<category><![CDATA[Tujetsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Vorderrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Walahfrid Strabo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=751</guid>
		<description><![CDATA[Kiloschwer ist der Rheinische Antiquarius und paßt doch in meinen Laptop: &#8220;Was unsers so weitberühmten Rheinstroms Urquellen, oder dessen Ursprung betrift, welcher von einigen für doppelt, von andern für drey= und noch von andern für vierfach gehalten wird ((Anm.: von wieder anderen gar für hundert- oder tausendfach, auch für garnicht genau benennbar, für wechsel- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiloschwer ist der Rheinische Antiquarius und paßt doch in meinen Laptop: &#8220;Was unsers so weitberühmten Rheinstroms Urquellen, oder dessen Ursprung betrift, welcher von einigen für doppelt, von andern für drey= und noch von andern für vierfach gehalten wird ((Anm.: von wieder anderen gar für hundert- oder tausendfach, auch für garnicht genau benennbar, für wechsel- und lückenhaft, sowie für spekulativ (wer bitte hat den Rhein mit eigenen Augen wo genau entspringen sehen? Rheinsein freut sich über Augenzeugenberichte!), jedenfalls aber so gut wie immer, auch wenn keine Belege für Quelltempel existieren, für heilig, kräftig, besonders.)); So entspringet derselbe in dem hohen und unzugänglichen Alpengebürge (*) bey den alten Räthiern oder den heutigen Graubündtnern, auf demjenigen Gebürge, so Cäsar / Strabo und Ptolomäus / Adula, die neuern Schriftsteller den Vogel heissen (Anm.: die allerneuesten grübeln noch über weiteren Poetisierungen); heutiges Tags aber von den dasigen Einwohnern der Sanct Gotthardsberg genennet wird, vielleicht dem Hildesheimischen Bischof Sanct Gotthard zu Ehren, welcher im Jahr 1131. vom Pabst Innocentius dem II. canonisiret ward. Insgemein werden von den meisten nur zwey Hauptquellen angegeben, welche der hintere und vordere Rhein genennet werden. (Anm.: auf diese Weise setzen sich Meinungen fest, werden mögliche Irrtümer canonisieret, dh eingeebnet in Zeitgeist, der Ableger wirft, &#8220;das Recht des Stärkeren&#8221;, auch wenn den Quellpilgernden das trügerische Gefühl für die Bergwässer eines Komplexeren, im Fluß befindlicheren lehrt.) Der eine Arm davon, so der Vorderrhein oder Oberrhein / lateinisch Rhenus Anterior, heißt, quillt auf dem Gipfel des Crispaltenberges aus einem steinharten Felsen ganz nahe bey den unersteiglichsten Alpen des Gotthardsbergs und der Urslerischen Einöde hervor, ohngefehr drey Meilen von dem Ursprunge der Rhone und zweene von der Gegend des Rheinwalds. Der besondere Theil des Bergs, wo dieser Fluß entspringt, wird von den Einwohnern Cima del Badur (Anm.: und nicht etwa: Lai da Tuma! Oder etwa doch?) genannt. Allda vermischen sich bald hier und dar andere Bergwasser mit diesem Rheinarm, als welche aus den Alpen Mugels und Cornera hervorkommen. Es fliesset dieser vordere Rhein von dannen zu erst auf die Dörfer Chiamuth / Juf / Sanct Jacob / Sanct Anna (Anm.: von welchen, auch nachfolgenden Heiligenfleckchen auf Google Maps nix mehr übrig ist) und zum Flecken Tavetsch / lateinisch Aeruarium benannt, welcher Ort von lauter welschen Graubündtnern bewohnet wird. Nachdem er von dannen zweene Meilen zurück geleget hat, und bis dahin Nordostwärts geflossen ist, richtet er seinen Lauf gegen Osten auf Sanct Agatha / und an dem Kloster Dissentis vorbey. </p>
<p>(*) Alpen, ist ein celtisches Wort, welches soviel als Weydberge heisset, weil sie nämlich den alten Celten größten theils als Viehweyde dienen musten. Es bestehen aber dieselben aus einem erschrecklich hohen, breiten, und langen, dabey fruchtbaren Gebürge, das Italien, Frankreich und Ungarn von Deutschland scheidet (Anm.: zu Dielhelms Zeit allesamt führende Fußballnationen). Ihre oberste Gipfel sind die meiste Zeit mit Schnee bedeckt, und es erstreckt sich ihre Länge von dem Ligustischen / oder Genuesischen Meer über 150. Meilen in einer Reihe fort bis Thracien. Während dieser ihrer Länge bekommen sie der Lage nach unterschiedliche Namen und werden eingetheilet 1) in Alpes Maritimas, oder Meeralpen, bey der mittelländischen See, und der Genuesischen Stadt Savona (Anm.: Erinnerung an halluzinatorische Begebenheiten zwischen exakt jenen Alpen und dem Mittelmeer ca im Sommer 1988, als zwischen sehr vielen schlaflosen Stunden besagtes Savona ans Rotieren und Taumeln geriet, sich aber wieder fing und dennoch irgendwie anders dastand, aus dem Boden brachen damals deutschsprechende, in fatalistischem Chic gekleidete Damen mit fürchterlichen, sich im sonnendurchweichten Panorama lösenden Kriegserinnerungen), 2) in Alpes Cotties, oder Cottianas, das ist, Cottische Alpen, die Piemont von Dauphin scheiden; 3) in Alpes Grajas, oder Griechische Alpen, so Savoyen vom Thal Aosta absondert; 4) in Alpes Penninas, Apenninas, oder Penninische / so Mayland von Savoyen und Ober=Wallis abtheilen; 5) in Alpes Summas, oder höchste Alpen / so die Schweitz vom Mayländischen trennen, und unter allen die höchsten und eigentlich diejenigen sind, daraus der Rhein seinen Ursprung hat; in Alpes Lepontinas, oder Lepontinische und 7) in Alpes Rheticas, oder Rhätische Alpen / welche Mayland von der Schweitz und Graubündten unterscheiden; 8) (Anm.: etc. etc.)&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/08/03/dielhelms-vorderrhein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Caesar über Rhein und Maas</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/07/22/caesar-uber-rhein-und-maas/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/07/22/caesar-uber-rhein-und-maas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 15:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Andernach]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Maas]]></category>
		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[Waal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=664</guid>
		<description><![CDATA[Die erste Brücke über den Rhein baute vermutlich Caesar, ebenso vermutlich im Gebiet zwischen Andernach und Koblenz, und zwar in der Rekordzeit von zehn Tagen. Im vierten Buch der Comentarii de bello gallico berichtet der große Imperator u.a. über die groben Sueben, gegen die jene &#8211; nach erfolgreicher Mission wieder abgebrochene &#8211; Brücke gerichtet war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Brücke über den Rhein baute vermutlich Caesar, ebenso vermutlich im Gebiet zwischen Andernach und Koblenz, und zwar in der Rekordzeit von zehn Tagen. Im vierten Buch der Comentarii de bello gallico berichtet der große Imperator u.a. über die groben Sueben, gegen die jene &#8211; nach erfolgreicher Mission wieder abgebrochene &#8211; Brücke gerichtet war, sowie die urkölschen Ubier und viele andere Germanenstämme und gibt frühes Zeugnis über den Rhein:</p>
<p>&#8220;Mosa profluit ex monte Vosego, qui est in finibus Lingonum, et parte quadam ex Rheno recepta, quae appellatur Vacalus, insulam efficit Batavorum [in Oceanum influit], neque longius ab Oceano milibus passuum LXXX in Rhenum influit. Rhenus autem oritur ex Lepontiis qui Alpes incolunt, et longo spatio per fines Nantuatium, Helvetiorum, Sequanorum, Mediomatricorum, Tribocorum, Treverorum citatus fertur, et ubi Oceano adpropinquavit, in plures diffluit partes multis ingentibusque insulis effectis, quarum pars magna a feris barbarisque nationibus incolitur, ex quibus sunt qui piscibus atque ovis avium vivere existimantur, multisque capitibus in Oceanum influit.&#8221;</p>
<p>In etwa: &#8220;Die Maas entspringt dem Vogesengebirge, das auf lingonischem Gebiet liegt, und verbindet sich dann mit einem Rheinarm, der Waal genannt wird, bildet keine 80 Meilen vom Meer die Insel der Bataver, und fließt in Rhein und Ozean ein. Der Rhein hat seinen Ursprung bei den Lepontiern, welche die Alpen bewohnen, und schleunigt weitläufig über die Gebiete der Nantuaten, Helvetier, Sequaner, Mediomatriker, Triboken und Treverer, und wo er sich dem Meer nähert, zerfließt er, riesige Inseln aufwerfend, die großteils von wilden Barbarenstämmen bewohnt werden, von denen welche von Fischen und Vogeleiern leben sollen, in viele Mündungsarme und ergießt sich ins Meer.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/07/22/caesar-uber-rhein-und-maas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montaigne über Caesars Rhein</title>
		<link>http://rheinsein.de/2009/07/21/montaigne-uber-caesars-rhein/</link>
		<comments>http://rheinsein.de/2009/07/21/montaigne-uber-caesars-rhein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 10:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Augustus]]></category>
		<category><![CDATA[Gaius Julius Caesar]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Annaeus Lucanus]]></category>
		<category><![CDATA[Michel de Montaigne]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Bergère]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rheinsein.de/?p=633</guid>
		<description><![CDATA[“Parlant à eux, il les appelloit du nom du compaignons que nous usons encore : ce qu’Auguste son successeur reforma, estimant qu’il avoit fait pour la necessité de ses affaires et pour flatter le coeur de ceux qui ne le suyvoient que volontairement,
 
// Rheni mihi Caesar in undis
Dux erat, hic socius : facinus quos inquinat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Parlant à eux, il les appelloit du nom du compaignons que nous usons encore : ce qu’Auguste son successeur reforma, estimant qu’il avoit fait pour la necessité de ses affaires et pour flatter le coeur de ceux qui ne le suyvoient que volontairement,<br />
 <br />
// Rheni mihi Caesar in undis<br />
Dux erat, hic socius : facinus quos inquinat aequat;*<br />
 [...]<br />
 <br />
Là où il parle de son passage de la rivière du Rhin vers l’Allemaigne, [César, La guerre des Gaules, Livre IV, Chap. XVI - XVIII] il dit qu’estimant indigne de l’honneur du peuple Romain qu’il passast son armée à navires, il fit dresser un pont afin qu’il passat à pied ferme. Ce fut là qu’il bâtist ce pont admirable de quoy il dechiffre particulierement la fabrique : car il ne s’arreste si volontiers en nul endroit de ses faits, qu’à nous representer la subtilité de ses inventions en telle sorte d’ouvrages de main.”<br />
 <br />
*Sur les ondes du Rhin, César était pour moi un chef; ici, c’est un complice : le forfait rend égaux ceux qu’il souille. Lucain, Pharsale, V, 289.<br />
 <br />
(aus: Montaigne, Les Essais, Livre II, Chap. XXXIV : Observations sur les moyens de faire la guerre de Julius Caesar; hervorgetrüffelt und übermittelt von Roland Bergère.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rheinsein.de/2009/07/21/montaigne-uber-caesars-rhein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

