Rheinische Tierwelt (3)

fleckenmunk
Von der Alp Gafadura auf etwa 1400 Metern Höhe lassen sich herrliche Rheinblicke tätigen. Doch sind die Berge nicht jedermanns Sache. Gefahr droht u.a. vom Fleckenmunk (bei den Einheimischen auch: Teufelsmunk), dessen geruchsmarkiertes Territorium der auswärtige Wanderer besser meiden sollte. Der kompakte Räuber mit der aggressiven Fellzeichnung ist berüchtigt für seine cholerischen Attacken, die glücklicherweise selten über Wadenhöhe hinausreichen. Bei zureichend Abstand läßt sich das Tier, leicht grantelnd zwar, sogar fotografieren, denn auch der Fleckenmunk zieht, zumindest an sein Wesen milde stimmenden Sonnentagen, den erhebenden Blick übers Rheintal den ihn selber auf Dauer ennuyierenden Ausfällen gegenüber Touristen vor - während er mit den Einheimischen, mit denen er jasst, nonverbal gleichsam per Du steht.