Der Rhein im und aus dem Weltall

Seit Ende Mai und noch bis Mitte November ist Alexander Gerst “unser” Mann im All auf der internationalen Raumstation ISS. Seine Astronauten-Ausbildung absolvierte Gerst in Köln beim Europäischen Astronautenzentrum (EAC). Auf seiner Mission fotografiert er immer wieder aus rund 420 Kilometern Höhe die Erde mit ihren Landschaften und Wetterfänomenen sowie Szenen aus dem Alltagsleben auf der Raumstation und stellt die Bilder mit knappen Kommentaren auf Facebook, wo sie sich einer riesigen Fangemeinde erfreuen. Auch rheinsein ist begeistert von Gersts täglichen Facebook-Einträgen und den durchweg großartigen Aufnahmen. Gersts Kommentare zeugen vom Glück gleichwie von Demut und Bescheidenheit anbetrachts seiner privilegierten Blickwinkel auf unseren Planeten. Vor einigen Tagen gestand die Mission dem Astronauten zu, eine halbe Stunde lang Fragen der Erdlinge zu seiner Mission auf Facebook zu beantworten. Unseren Lesern möchten wir Gersts Facebook-Präsenz wärmstens empfehlen. Besonders gefreut haben wir uns natürlich über Gersts Fotoeinträge zu Köln und zum Rhein und möchten sie an dieser Stelle gerne teilen:

alexander gerst_alpen mit rhein bodensee_klRheinursprünge in den Alpen, Bodensee, Hochrhein, Oberrheintal

alexander gerst_tatort im weltall_klKöln im Weltall: Tatortfolge mit Wurstbraterei, Groß St. Martin, Rhein und Dom auf der ISS; ESA-Maus aus Die Sendung mit der Maus als Maskottchen

Köln aus dem Weltall: Alexander Gersts flickr-Präsenz bietet fantastische Aufnahmen von der ISS. Durchklicken! (Am besten via voranstehendem Link zu flickr!)

“Es gibt keine Worte dafür, wie es sich anfühlt durch eine Aurora hindurch zu fliegen. / Words can’t describe how it feels flying through an aurora. I wouldn’t even know where to begin…” kommentierte Gerst jüngst zwei seiner Fotos, die von der Erdatmosfäre in den Weltraum abstrahlende Polarlichter zeigen. In den vergangenen Jahrzehnten rangen die vorwiegend naturwissenschaftlich ausgebildeten Astronauten immer wieder staunend um Worte, die Fänomene des Alls adäquat zu beschreiben und so dürfte die Zeit für den/die erste/n WeltraumdichterIn näherrücken.

Alexander Gerst stellt seine Bilder im Übrigen unter der Creative Commons-Lizenz zur freien unkommerziellen Verbreitung ins Netz. Das Copyright der Fotos bleibt bei ihm.

rheinsein wünscht Alexander Gerst weiterhin eine inspirierende Zeit in der Erdumlaufbahn und eine sichere Heimkehr!