Die Düsseldorfer Loreley-Handschrift

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Noch bis zum 31. Juli ist diese Reinschrift der Loreley aus Heinrich Heines Hand im Düsseldorfer Heine-Institut zu sehen. Der von rheinsein bearbeitete Scan, den uns Institutsleiterin Sabine Brenner-Wilczek freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, läßt die Rückseite, die wir nachfolgend präsentieren werden, durchschimmern. Die Handschrift ist aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit nur alle paar Jahre der Öffentlichkeit zugänglich.

Zur Ausstellung zitieren wir die Website des Instituts:

Loreley und andere Lieder – musikalischer Heine-Sommer 2013
Ausstellungsdauer: 6. Juli bis 31. Juli 2013
Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr, Sa 13-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Zweifelsohne zählt Heinrich Heine zu den Dichtern, die bei Komponistinnen und Komponisten stets in besonderem Maße beliebt waren und noch immer beliebt sind. Bereits zu Lebzeiten Heines inspirierte sein literarisches OEuvre zu zahlreichen Vertonungen, darunter so bedeutende Komponistennamen wie Robert und Clara Schumann, Franz Liszt, Franz Schubert, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner und Fanny Hensel. Heute sind mehr als 10.000 Heine-Lieder bekannt. Das beliebte Gedicht “Du bist wie eine Blume” wurde beispielsweise um die 400 mal musikalisch interpretiert.
Die Ausstellung widmet sich ausgewählten Gedichten, die eine besonders vielfältige Vertonungsgeschichte vorzuweisen haben. Die thematische Bandbreite reicht von Texten mit romantischer Prägung bis hin zu Gedichten mit sozialer und politischer Relevanz. Präsentiert werden sowohl originale Handschriften des Dichters als auch Manuskripte und Briefe der vertonenden Komponisten. Klangbeispiele belegen zudem die Vielgestaltigkeit jener musikalischen Interpretationen. Sowohl die Ausstellung als auch das dazugehörige Rahmenprogramm stehen somit ganz im Zeichen eines musikalischen Heine-Sommers 2013.