Lorely

Gérard de Nervals “Lorely; souvenirs d`Allemagne” von 1852 ist eines der weniger bekannten Werke des flirrenden Dichters, der nach wechselhafter Karriere auf den Straßen von Paris, über die er zuvor seinen Hummer Thibault spazieren zu führen pflegte, landete und sich schließlich an einem Fensterkreuz erhängte: selbstverständlich ein Bilderbuchschicksal für einen Dichter: stets mittendrin (z.B. wegen Schulden im Knast oder aufgrund von Zerrleuchtungen im Wahnsinn), innovativ, einsam, unterwegs und falsch verstanden. (Dafür dann halt in den Geschichtsbüchern notiert.) Da trifft es umso besser, daß die Lorely, auf www.archive.org in verschiedenen Formaten zugänglich, heuer auf Klick von einer synthetischen Text to Speech-Damenstimme vorgetragen wird, die das französische Original prosodisch streng geradeaus mit robotisch-angelsächsischem Akzent interpretiert und somit eine neue Gibberish-Variante schafft, deren Strom sich dem des Rheines und der Zeiten bewußtseinserweiternd überlagert. Und so beginnt Nervals Lorely, die Anrede gilt Jules Janin:

“(…) Vous la connaissez comme moi, mon ami, cette Lorely ou Lorelei, la fée du Rhin, dont les pieds rosés s’appuient sans glisser sur les rochers humides de Baccarach, près de Coblentz. Vous l’avez aperçue sans doute avec sa tête au col flexible qui se dresse sur son corps penché. Sa coiffe de velours grenat, à retroussis de drap d’or, brille au loin comme la crête sanglante du vieux dragon de l’Éden.
Sa longue chevelure blonde tombe à sa droite sur ses blanches épaules, comme un fleuve d’or qui s’épancherait dans les eaux verdâtre du fleuve. Son genou plié relève l’envers chamarré de sa robe de brocard, et ne laisse paraître que certains plis obscurs de l’étoffe verte qui se colle à ses flancs.
Son bras gauche entoure négligemment la mandore des vieux Minnesaengers de Thuringe, et entre ses beaux seins, aimantés de rose, étincelle le ruban pailleté qui retient faiblement les plis de lin de sa tunique. Son sourire est doué d’une grâce invincible et sa bouche entr’ouverte laisse échapper les chants de l’antique syrène.
Je l’avais aperçue déjà dans la nuit, sur cette rive où la vigne verdoie et jaunit tour à tour, relevée au loin par la sombre couleur des sapins et par la pierre rouge de ces châteaux et de ces forts, dont les balistes des Romains, les engins de guerre de Frédéric Barberousse et les canons de Louis XIV ont édenté les vieilles murailles.
Hé bien, mon ami, cette fée radieuse des brouillards, cette ondine fatale comme toutes les nixes du Nord qu’a chantées Henri Heine, elle me fait signe toujours: elle m’attire encore une fois!
Je devrais me méfier pourtant de sa grâce trompeuse, car son nom même signifie en même temps charme et mensonge; et une fois déjà je me suis trouvé jeté sur la rive, brisé dans mes espoirs et dans mes amours, et bien tristement réveillé d’un songe heureux qui promettait d’être éternel.
On m’avait cru mort de ce naufrage, et l’amitié, d’abord inquiète, m’a conféré d’avance des honneurs que je ne me rappelle qu’en rougissant, mais dont plus tard peut-être je me croirai plus digne. (…)”

Aktuell: Rhein-Vierteiler auf ARTE (2)

Den dritten Teil der ARTE-Rheindoku schauen wir zeit- und regionsverlagert, doch immer noch aktuell, in der Nachmittagswiederholung. Regisseur ist nun Klaus Kafitz und Startpunkt das Computerterminal des Mannheimer Hafens, vor dessen Abfertigungsrobotik wir durchs Filmkameraauge einem Architekturfotografen durchs Fotoobjektiv blicken dürfen: schwarzweiß und becherlastig. Schick beschleunigte und abgebremste Luftaufnahmen folgen dem leicht geschwungen eingefaßten Oberrhein vorbei an Worms zur Altrheinschleife Kühkopf-Knoblochsaue, in der Fisch- und Gewässerkundler Egbert Korte elektrokeschernd den Rhein als Black Box bezeichnet. Wir lernen die Weide als abzeichnungs- und flutungsgeeignetsten Baum Mitteleuropas kennen, sowie Treibholz als Transportmedium für Tierarten und Pflanzensamen. Aufscheint die weithin unterkellerte Ex-Metropole Oppenheim, in deren labyrinthischer Stadt unter der Stadt ein Mithrastempelgewölbe erkannt worden sein will. Rheinhessen und der Inselrhein: geraffte Luftaufnahmen. Eintritt ins weltbekannte Weltkulturerbe, dem schwerlich große Neuigkeiten abzuringen sind. Kafitz versuchts mit einer kleinen Flußinsel mit eigener Weinlage bei Bacharach: Winzer Friedrich Bastian ist zugleich Kammersänger, erklärt die Eigenheiten von kleinklimaausgesetztem Inselwein und knödelt uns eins. Der Rheinburgenweg bietet Mittelrheinalpinismus mit Loreleyblick: wie auch in gefühltermaßen drei bis vier weiteren Rheindokus pro Jahr. Reichlich Filmminuten erhält das St. Goarer/St. Goarshauser Rhein in Flammen-Spektakel über dem für eine Armada aus Fahrgastschiffen reservierten Fluß und wir erfahren, daß die lokalen Feuerwerker bei der letzten Musikfeuerwerksmeisterschaft in Kanada auf dem Siegertreppchen landeten. Insgesamt ein wenig inspirierter Filmteilabschnitt.

Der Rhein bei Maurice Genevoix: Entscheidung auf dem Fluß (2)

(…) An Steuerbord entdeckte Julien einen Haufen fast mannshoch aufgeschichteter Kisten, daneben setzte er sich auf die Planken, vor sich die Weite des Tals.
Von diesem Platz aus überblickte er die gesamte Breite des Flusses und das Rheintal, bis hin zu einem Kirchturm; es mußte der von Bacharach sein. Noch stand Lorch, wo kurz angelegt worden war, vor seinem inneren Auge: freundliche Fachwerkhäuser, herrliche Blumenpracht, Rosen, an denen noch Regentropfen glitzerten. (…)
Nach einer Verengung des Rheinbetts, das die sich gegenüberliegenden Trümmer der Burg Nollig und der Burg Fürstenberg von einem Ufer zum anderen zu überwachen schienen, verbreiterte sich der Strom in einer stattlichen Krümmung um auf Kaub zuzufließen. Man sah das Städtchen nicht, da das rechte Ufer zu sehr in den Rhein vorstieß. Aber eine Inselburg inmitten der Flußwasser zog den Blick auf sich. Auf einem von weißem Sand umsäumten Felssockel warf ein monumentales Ungetüm, frisch aufgeweißt, seinen Reflex in die Fluten, der es doppelt so groß erschienen ließ. Die Burg war von einem hohen fünfeckigen Schieferturm überragt, den zahlreiche Dachfahnen und Schießscharten zur Seite wie Igelborsten umrundeten. (…)
“Guten Tag, Julien. Du siehst, ich halte mein Versprechen.“
„Ich sehe es, Gunther.“ (…)
„Das ist doch die Pfalz, dieses scheinbar gepanzerte Fort.“
“Sie ist es“, sagte Gunther lachend. „Was für ein Sperriegel, nicht wahr? Zusammen mit der Burg Gutenfels da oben in der Höhe dürften seinerzeit die Chancen, die Durchfahrt umsonst zu bekommen, minimal gewesen sein. Weißt du, daß es wenig weiter, ziemlich nahe der Lorelei, Felsriffe in der Tiefe gibt? Man sieht sie bei niedrigem Wasserstand unter sich liegen. Durch wen kommst du lieber um? Durch die Raubritter oder die Nixe?“ (…)

(aus: Maurice Genevoix – Lorelei)

Der Rhein für die gebildeten Stände (3)

Der Rhein durchfließt zuerst Graubündten, macht die Grenze zwischen dem vorarlbergischen Kreise und dem schweizer. Cantone St.-Gallen, scheidet dann, nachdem er den Bodensee verlassen hat, das Großherzogthum Baden und die Schweiz, von Basel an, wo er sich nördl. wendet, dasselbe Großherzogthum und die franz. Departements des Ober- und Niederrheins, sowie den Rheinkreis des Königreichs Baiern; durchströmt nun das Großherzogthum Hessen, das Herzogthum Nassau, die preuß. Provinz Rheinland und zuletzt die Niederlande. Die vornehmsten in denselben sich ergießenden Flüsse sind: die Aar, die Jll, die Kinzig, Murg, der Neckar, der Main, die Nahe, Lahn, Mosel, Erft, Ruhr und Lippe. Viele beträchtliche Städte liegen an seinen Ufern, so in der Schweiz und Deutschland: Konstanz, Schaffhausen, Basel, Alt-Breisach, Speier, Manheim, Worms, Mainz, Bingen, Koblenz, Neuwied, Bonn, Köln, Düsseldorf, Wesel und Emmerich. An Fischen ist der Rhein sehr reich. Man fängt darin Salmen, welche im Frühlinge im Hinaufsteigen aus der See Lachse, hernach aber, wenn sie sich gegen den Herbst wieder nach dem Meere zu wenden, Salmen genannt werden, Rheinstöre, Neunaugen, Hechte, Karpfen, oft zu 20 Pfund schwer u.s.w. An Federwildpret hält sich auf den unzähligen Rheininseln und dessen Ufern eine Menge verschiedener, oft seltener Gattungen auf. Auch führt der Rhein etwas Gold unter seinem Sande, welches theils aus dem Gebirge Helvetiens, theils aus dem des Schwarzwaldes kommt. Eine vorzügliche Wichtigkeit, besonders für das westl. Deutschland, hat der Rhein durch die Schiffahrt. (S. Rheinschiffahrt und Rheinhandel.) Er wird von Chur in Graubündten an befahren; unter Schaffhausen fängt die bequemere Schiffbarkeit des Stromes an; allein die größere Rheinschiffahrt mit schwer beladenen Schiffen beginnt erst bei Speier. Von Strasburg bis Mainz gehen Schiffe, die 2000—2500 Ctr. laden, von Mainz bis Köln Schiffe von 2500—4000 Ctr., und von Köln bis Holland Schiffe, welche 6000 —9000 Ctr. tragen. (S. Flöße.) Außer den Rheinfällen hält man für die Schiffahrt gefährlich: 1) Das Bingerloch, bei Bingen, sechs Stunden unterhalb Mainz. Hier nähern sich die Berge, welche den Rhein einschließen, von beiden Seiten so, daß man bis an das Flußbett hinein den ehemaligen Zusammenhang der gegenseitigen Felsen gewahr werden kann. Diese Felsenwand, die sich von einem Ufer zum andern erstreckte, wurde wahrscheinlich im Laufe von Jahrhunderten durch die Gewalt des Wassers oder durch eine Erdrevolution zum Theil zertrümmert und ließ nun dem Strom eine zwar freie, aber enge Bahn. Karl der Große ließ diese Öffnung erweitern, doch blieb sie noch immer so enge, daß nur ganz kleine Fahrzeuge die Fahrt machen konnten. Erst unter dem Kurfürsten Sigismund von Mainz wurde der Weg für größere Schiffe fahrbar und minder gefährlich. Die einzige Durchfahrt, welche man das Bingerloch nennt, war bis zum J. 1834, wo die preuß. Regierung durch Sprengen dieselbe erweitern ließ, nur 50 F. breit, und auch jetzt ist dieselbe bei niedrigem Wasser nicht ohne Gefahr zu passiren. Daselbst steht auch mitten im Wasser auf einem Felsen Hatto’s Thurm oder der Mäusethurm. (S. Hatto.) 2) Das wilde Gefährt bei Bacharach, wo der Strom im Thalwege mit fürchterlichem Gefälle des Wassers zwischen Felsen und Banken eine Art Trichter bildet. Dasselbe ist nur für die den Strom hinabfahrenden Schiffe gefährlich. 3) Die sogenannte Bank von St.-Goar, wo des Flusses Wellen an eine Gruppe theils sichtbarer, theils verborgener Klippen anprallen und einen Strudel bilden. 4) Der kleine und große Unkelstein bei dem Städtchen Unkel, eine Gruppe Basaltsäulen, die theils unter dem Wasser verborgen sind, theils hervorragen. Die größere Gruppe, der große Unkelstein genannt, ist unter der franz. Herrschaft hinweggeräumt worden, und auch die kleinen Gruppen können bei hohem Wasser von leeren Schiffen überfahren werden.

(aus: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. Conversations-Lexikon, Band 9, F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1836)

Der Rheinsteig im Radio

SWR 2 sendet dieser Tage das Wanderweg-Feature „Der Rheinsteig – von Wiesbaden bis ans Deutsche Eck” von Helmut Frei, worauf Rheinseins Hüfingen/Baar-Korrespondent Dr. Lutz Mittler uns dankenswerterweise hinwies. Den ersten Teil gibts bereits als knapp halbstündigen MP3-Download: Niederwalddenkmal, Wacht am Rhein, Drosselgass, Heine, Goethe (in seiner Eigenschaft als Ausflugsdampfer), Bacharach: so weit, so bekannt seit 2000 Jahren. Dann tritt die Reblaus auf den Plan und ihr schärfster Gegner: der pfälzische Winzer, der Sylt beliefert. Auf die Reblaus folgt die Klimaverschiebung – der Riesling verträgt nicht zu viel Hitze – und die gefährdete Brückenlosigkeit des romantisch grundierten Weltkulturerbes: ein Fährmann weist auf die wirklichste aller Rheinwirklichkeiten: den Verkehrslärm. Im Biotop der Dörscheider Heide oberhalb Kaub leben Spanische Fliege, Gottesanbeterin, Gottesanbieterin, Diptam, Abwurz und brennende Büsche. Daß der Fluß früher schmutziger war, belegt eine schöne O-Ton-Stelle: “Hauptberuflich arbeitete Stefan Lauer viele Jahre als Schieferdecker. Grauschwarz waren Hände und Gesicht, wenn er abends nach Hause kam: „Wir konnten also früher ohne weiteres mit dem Kahn hin und her nach Sankt Goar. Das kann man heute einfach nit mehr so, das is teilweise sogar verboten, na, also dieses Fahrwasser zu kreuzen. Ich war immer in nem Beruf, wo ich also sehr schwarz wurde. Dann is mer abends heim gekommen und hat mer en Handtuch und Seife genommen und dann is mer an den Fluss und hat sich gewaschen, is da herumgeschwommen und dann war das gut. Dann nachher, bedingt durch die Industrie, durch die Abwässer und alles so. Der Rhein, der kippte ja fast in den Sechziger Jahre, da wars dann umgekehrt. Wenn mer dann im Rhein schwimmen war, dann musste man sich zuhause duschen. Ich weiß, ich hatte noch mal Fische gehabt und beim Putzen, beim Schrubben und beim Ausnehmen, da kam der Gestank hoch; da hab ich alles zusammen gepackt, hab das wieder dem Rhein übergeben, also das wars dann halt.“” Des Berichts erster Teil schwingt aus mit der im allgemeinen Rheinlärm erzitternden Kesterter Kirsche oder Kesterter Kirche, die einstens in Berlin gesichtet worden sein soll. Teil 2 ist für den morgigen Dienstagvormittag, halb neun angesetzt.

Schikos Rhein (5)

Bacharach-gegenueberZu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin. Sie hat die gesamte Umgebung ihres Heimatstädtchens postkartentauglich gezaubert. Und Schiko hat diese so und so und nochmal so oft besungene, (vorerst) ein für alle mal verzauberte, Umgebung fotografiert. Schwarzweiß.  Und ich bin gestern zum hundertixtenmal durch exakt diese Umgebung hindurch mit dem Schnellzug. Und hab ausm Fenster geschaut: da war es aber sehr grün – doch ähnlich bewölkt. Und der Rhein stand ca 50 cm höher als auf diesem Bild. Genau wie der Ausfluß meines Herzens, der an die Waden der Mitreisenden griff.

Gautier passiert die Loreley

Le ciel s`était couvert; des amoncellements de nuées opaques rampaient sur ces noires murailles sillonnées, ravinées, s`avancant jusque dans l`eau. Un bateau sombré dont les mâts seuls paraissaient encore, formant des remous d`écume dans le fil du courant, disait que, si les burgraves n`étaient plus à redouter, le fleuve l`était encore; – du reste, on ne saurait s`imaginer combien sont nombreux ces nids de faucons féodaux; pas une pointe de roc, pas un escarpement qui ne porte le sein protégeant ou plutôt menacant un passage, un bourg, une petite ville. Ils sont littéralement les uns sur les autres, presque aussi près dans la réalité que sur la carte. Vus du fleuve, ces bourgs présentaient à peu près le même aspect, et il serait malaisé d`en rendre les différences par la description; d`ailleurs, le bateau, sous la double impulsion de la vapeur et du courant, file si vite, qu`à peine a-t-on le temps de les apercevoir. Au Schloss-Rhenstein succède le Falkenburg, puis viennent le Sonneck, le Heimburg, le Rhindiebach, Bacharach avec son château de Staleck et sa chapelle de Saint-Werner, tout cela sur la rive gauche du fleuve. Il faut bientôt se retourner. Le Pfalz, un espèce de bastion hérissé d`une foule de clochetons et de tourelles en poivrière, émerge du Rhin à droite, au pied des ruines de Gutenfels. Le Pfalz dépassé, voilà que, sur l`autre bord, se dresse le Schonberg, et qu`on vous signale Oberwesel. Ne regardez plus Oberwesel, vous laisserez passer sans les voir les Sept-Jeunes-Filles. Diable! ce serait dommage! Sont-elles jolies, ces Sept-Jeunes-Filles. Ce sont sept rochers à fleur d`eau sur lesquels ne se peigne aucune ondine, aucune elfe aux cheveux verts. Bon! voici le Lurleifelsen, dont la roche s`avance comme un promontoire dans le fleuve. La Concordia salue en passant, d´un coup de canon, l`écho célèbre du lieu, qui répond en honnête écho incapable de tromper la confiance des voyageurs et de la compagnie.

Rhein vs Hudson

Den Mittelrhein hat Cooper also im Schnelldurchlauf gesehen, das Filetstück wie es oft hieß und heißt, und gleicht nun das Gesehene mit dem von daheim bekannten ab: “In the mood likely to be created by a flood of such recollections, we pursued our way along the southern margin of this great artery of central Europe. We wondered at the vastness of the Rheinfels, admired the rare jewel of the ruined church at Baccarach, and marvelled at the giddy precipice on which a prince of Prussia even now dwells, in the eagle-like grandeur and security of the olden time. On reaching Mayence, the evening of the second day, we deliberately and, as we hoped, impartially compared what had just been seen, with that which is so well and so affectionately remembered. I had been familiar with the Hudson from childhood. The great thoroughfare of all who journey from the interior of the state towards the sea, necessity had early made me acquainted with its windings, its promontories, its islands, its cities, and its villages. Even its hidden channels had been professionally examined, and the time was when there did not stand an unknown seat on its banks, or a hamlet that had not been visited. Here then was the force of deep impressions to oppose to the influence of objects still visible. To me it is quiet apparent that the Rhine, while it frequently possesses more of any particular species of scenery, within a given number of miles, than the Hudson, has none of so great excellence. It wants the variety, the noble beauty, and the broad grandeur of the American stream. The latter, within the distance universally admitted to contain the finest parts of the Rhine, is both a large and a small river; it has its bays, its narrow passages among the meadows, its frowning gorges, and its reaches resembling Italian lakes; whereas the most that can be said of its European competitor, is that all these wonderful peculiarities are feebly imitated. Ten degrees of a lower latitude supply richer tints, brighter transitions of light and shadow, and more glorious changes of the atmosphere, to embellish the beauties of our western clime. In islands, too, the advantage is with the Hudson, for, while those of the Rhine are the most numerous, those of the former stream are bolder, better placed, and, in every natural feature, of more account. When the comparison between these celebrated rivers is extended to their artificial accessories, the result becomes more doubtful. The buildings of the older towns and villages of Europe seem grouped especially for effect, as seen in the distant view, though security was in truth the cause, while the spacious, cleanly, and cheerful villages of America must commonly be entered, to be appreciated. In the other hemisphere, the maze of roofs, the church-towers, the irregular faces of wall, and frequently the castle rising to a pinnacle in the rear, give a town the appearance of some vast and antiquated pile devoted to a single object. Perhaps the boroughs of the Rhine have less of this picturesque, or landscape effect, than the villages of France and Italy, for the Germans regard space more than their neighbors, but still are they less commonplace than the smiling and thriving little marts that crowd the borders of the Hudson. To this advantage must be added that which is derived from the countless ruins, and a crowd of recollections. Here, the superiority of the artificial auxiliaries of the Rhine ceases, and those of her rival come into the ascendant. In modern abodes, in villas, and even in seats, those of princes alone excepted, the banks of the Hudson have scarcely an equal in any region. There are finer and nobler edifices on the Brenta, and in other favored spots, certainly, but i know no stream that has so many that please and attract the eye. As applied to moving objects, an important feature in this comparison, the Hudson has perhaps no rival, in any river that can pretend to a picturesque character. In numbers, in variety of rig, in beauty of form, in swiftness and dexterity of handling, and in general grace and movement this extraordinary passage ranks amongst the first of the world. The yards of tall ships swing among the rocks and forests of the highlands, while sloop, schooner, and bright canopied steam-boat, yacht, periagua, and canoe are seen in countless numbers, decking its waters. There is one more eloquent point of difference that should not be neglected. Drawings and engravings of the Rhine lend their usual advantages, softening, and frequently rendering beautiful, objects of no striking attractions when seen as they exist; while every similar attempt to represent the Hudson, at once strikes the eye as unworthy of its original.”