Rainkawa no yūrei

Dafür, daß der Rhein von unzähligen Japanern besucht wurde und wird, fanden wir bisher extrem wenige Zeugnisse für eine Beschäftigung mit dem Strom in japanischer Kunst und Literatur. Umso erfreuter waren wir über die Einsendung eines Mangafilen, der einige Blätter des Zeichners Aka Midori für rheinsein scannte. Aka Midori pflegt einen eher unkonventionellen Stil – in Japan gilt er als Großmeister der Mangasparte. Ob Midori selber am Rheinfall war oder Bildvorlagen für seine Arbeit benutzt hat, ließ sich bisher nicht herausfinden.

mishima2_cant-swim_2Die Geschichte, in deren Kontext Midoris Rheinfall-Blätter stehen, ist in gebotener Kürze kaum widerzugeben: sie spielt mit dem Geist von Flüssen, auch mit Flußgeistern und dem Geist der japanischen Geschichte, die sich ebenfalls als Fluß betrachten ließe. Der Samurai vor dem Rheinfall ist Yukio Mishima. Das

mishima3_lets-fightGodzilla verwandte Monster entstammt einer japanischen Fernsehserie aus den 60ern namens Ultraman. Mishima hatte Ultraman häufig als seine Lieblingsserie bezeichnet.  Das geflügelte Mädchen bleibt rätselhaft.

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