Kohle und Rüben

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“Holländische Himmel türmen sich / über trüben Rübenhügeln / Knollenwällen” heißt es in unserem Gedicht Niederrhein (erschienen 2004 in: Neue Heimat) und “silberfarben / zieht der Rhein durchs Luftbild Schleifen / als wär der Landstrich zu verschenken”. Die rheinische Rübe trägt das Kraut, mit dem sie so häufig in einem Atemzug genannt wird, um zerfahrene Zustände (eine weitere rheinische Spezialität) zu beschreiben, bereits in sich: das Rübenkraut, auch als Rübensirup bzw unter der Handelsmarke Grafschafter Goldsaft bekannt. An der Rübe vorbei zieht, ebenfalls in Hügeln organisiert, die Kohle, ein weiterer traditioneller, regionaler Energieträger, aufgenommen von unserem Korrespondenten Rainer Vogel in Kaiserswerth.


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