Schweizerisch-österreichisches rheinsein

“Freitag 7. Juli bis Sontag 9. Juli 2017
Rheinbrücke Widnau/Lustenau

Während drei Tagen wird der Rhein zum Sein. Auf beiden Seiten bei der Rheinbrücke Widnau/Lustenau finden verschiedene Auftritte von Künstlern/innen statt. Umrahmt wird das Ganze mit Aktionen fürs Publikum und Gastronomie.

Tanzen, Musik hören, essen, erleben, chillen, fühlen, sehen, begegnen und einfach da sein und den Moment geniessen.”

Informationen zu den Programmpunkten auf der nun zweiten rheinsein-Website des deutschsprachigen Raumes.


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Ein Kommentar zu “Schweizerisch-österreichisches rheinsein”

  1. Reto Frei
    12. Juli 2017 um 09:14

    Hallo Herr Lafleur! Da hat die IRR sich ganz schön dreist bei Ihrem Projekt-Namen bedient. Es ging um ein Fest. Falls es Sie interessiert: Vorarlberg Online schreibt dazu.

    “Seit 125 Jahren setzt sich die Internationale Rheinregulierung mit Erfolg für den Schutz der Rheintaler Bevölkerung vor Hochwasser ein. Ein Grund zum Feiern, dachten sich die Verantwortlichen und stellten ein fulminantes Festprogramm auf die Beine. Sowohl hüben in Lustenau als auch drüben in Widnau wurde an drei Tagen ausgiebig gefeiert. Schweizer wie Vorarlberger Bürger pilgerten über die Rheinbrücke hin und her und genossen auf beiden Seiten das Festangebot, die Musik und das Ambiente an den Ufern des Rheins.

    Mit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz wurde die Internationale Rheinregulierung (IRR) gegründet. Seither ist die IRR für den Hochwasserschutz zwischen der Illmündung und dem Bodensee zuständig. Mit ihrer Gründung verschwand die Rheinnot, welche die Bevölkerung im Rheintal immer wieder hart traf. Doch nicht nur die Regulierung des Rheins ist ein Thema der IRR, im Museum Rheinschauen erzählt alles über die Geschichte des Rheins und die fröhlichen Rheinbähnle-Ausfahrten haben längst Kultstatus erreicht.

    Mit Auftritten der Meisterrocker, die in diesem Sommer ihr einziges Lustenau-Konzert zu Ehren der IRR an der Widnauer-Brücke gaben, der Schweizer Rockband Black Diamonds, die dem Publikum mächtig einheizten und der „Eintracht Chor.Lust“, die mit dem Lustenauer Lied die Zuhörer begeisterten, gab es musikalisch einige Highlights an diesem Wochenende. Hören, genießen, begegnen, essen, trinken – „Rheinsein“ ließ keine Wünsche offen und die Festgäste einfach nur das pure SEIN erleben.

    Seit fast vier Jahren leitet Andreas Kiraly den Eintracht-Chor, dem ein bunt gemischter Haufen Singbegeisterter angehört. Gegründet 1956 als Gesangsverein Eintracht Wiesenrain, singen heute längst nicht mehr nur Wiesenrainer im Chor, die Sänger kommen aus ganz Lustenau. Aus diesem Grund verschwand auch im Laufe der Zeit der Wiesenrain aus dem Chornamen. Anlässlich der Festivitäten an der Widnauer Brücke, machte sich die Singgemeinschaft zu Fuß auf den Weg nach Widnau, wo sie mit ihren Liedern die Schweizer Nachbarn erfreuten. Anschließend ging es wieder zurück – über den Rhein Richtung Wiesenrain, mit einem Stopp mitten auf der Brücke, wo mit Herz und aus voller Brust das Lustenauer Lied gesungen wurde. Eine Hommage an die geliebte Heimatgemeinde und eine Freude für die Zuhörer auf der Brücke, die mit Applaus nicht sparten. Musik, Freunde treffen, Grenzen überschreiten und gemeinsam feiern, an diesem Wochenende zeigten Widnauer und Lustenauer, wie man es richtig macht.”

    Mit freundlichen Grüßen
    Reto Frei

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