Monatsarchiv für Oktober 2016

 
 

Presserückschau (Oktober 2016)

1
Paradies auf Erden
“Forscher wollen in einer badischen Kleinstadt das Paradies auf Erden schaffen. Acht Jahre lang soll in Gaggenau (Kreis Rastatt) ausgelotet werden, welche Lebensumstände ein besonders hohes Alter ermöglichen. Die Wissenschaftler wollen verschiedene Maßnahmen in Kitas, Schulen, Seniorenheimen und bei ansässigen Betrieben testen. Es geht beispielsweise um städtische Strukturen, mit denen Ältere vor Vereinsamung bewahrt werden können. Oder um eine für Körper und Seele möglichst optimale Arbeitswelt. Hinter dem Projekt stehen die Uni-Kliniken in Mannheim und Tübingen sowie das Mannheimer Zentrum für seelische Gesundheit.” (Spiegel)

2
Marathonrudern
“42 Kilometer über den Rhein mit seinen teils tückischen Windungen: Das 45. Düsseldorfer Marathonrudern war eine große Herausforderung, die diesmal 180 Mannschaften aus ganz Europa annahmen. Sie starteten (…) beim RTHC Bayer Leverkusen und ruderten von dort zum Gelände des RC Germania in Düsseldorf-Hamm. “Der Schmerz geht, und der Stolz kommt” lautete das Motto.”" (Rheinische Post)

3
Fahrradfriedhof
“Es sind traurige Bilder, die der Rhein da zum Vorschein bringt… Bei niedrigem Wasserstand kommt so allerlei verloren geglaubtes Hab und Gut wieder ans Licht. Aktuell kursieren unter anderem im Kölner NETT-Werk Fotos, die einen regelrechten Fahrrad-Friedhof im Rhein zeigen.” (Express)

4
Reifenfriedhof
“Mit einem Fall von Umweltkriminalität muss sich die Niederkasseler Stadtverwaltung jetzt beschäftigten. Unbekannte haben im Rhein zwischen Rheidt und Niederkassel-Ort zahlreiche alte Autoreifen entsorgt. Die Reifen, die offenbar bereits vor längerer Zeit in unmittelbarer Ufernähe in den Fluss geworfen worden waren, wurden kürzlich von Spaziergängern entdeckt. Begünstigt wurde der Fund durch das derzeitige Niedrigwasser des Rheins.” (Kölnische Rundschau)

5
Lachse und Kontrastmittel
“30 Jahre nach dem Großbrand im Schweizer Chemieunternehmen Sandoz bei Basel tummeln sich wieder viele Lachse im Rhein. 2015 seien rund 800 dieser sensiblen Wanderfische gezählt worden, teilte die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (…) mit. Der Bau vieler weiterer Kläranlagen und andere millionenschwere Investitionen hätten gezeigt, «dass es möglich ist, aus der Kloake Rhein wieder einen weitgehend sauberen Strom zu machen». Weltweit gelte dies in der Fachwelt als ein positives Beispiel der Umweltpolitik. Dennoch bleibt laut der IKSR viel zu tun. Beispielsweise gebe es neben der Verschmutzung mit Mikroplastik noch viele Mikroverunreinigungen wie Medikamente, Hormone der Antibabypille, Insektizide, Duftstoffe aus Reinigungsmitteln und Röntgenkontrastmittel.” (proplanta)

6
Mundartdichtung
“Die Sprache und der Einsatz für den Dialekt verbinden: Das zeigte sich bei der Autorenbegegnung (…) im Weiler Kesselhaus. Auf dem Podium saßen sieben Dichterinnen und Dichter aus drei Ländern, die Kostproben aus ihrer aktuellen Lyrik und Prosa vortrugen (…). Roter Faden bei dieser Mischung aus Lesung und Talkrunde war der grenzüberschreitende Dreyland-Dichterweg. Auf dieser Strecke vom Rheinpark in Friedlingen über Hüningen bis zum Voltaplatz in Basel sind 24 Bronzetafeln angebracht, auf denen ausgewählte Mundartautoren aus dem Dreiland vorgestellt werden. (…) Den Anfang machte der Elsässer Edgar Zeidler. “Was wir gemeinsam haben, ist die alemannische Sprache, die alemannische Kultur”, sagte der Mundartforscher, “diese Wurzeln sollten wir nicht verleugnen.” Zeidlers Texte sind politisch, kritisch, nachdenklich, gehen auf zeitgemäße Themen ein. So las der Autor auf den Punkt gebrachte Gedichte über offene Grenzen, offene Herzen, offene Arme, aber auch über den aufkeimenden gefährlichen Nationalismus, die globalisierte Welt und die Internetgeneration, die nicht mehr kocht, nicht mehr backt, nicht mehr strickt. Als “Grande Dame” begrüßte (Kulturamtsleiter; Anm.: rheinsein) Paßlick die Baslerin Hilda Jauslin, die in Allschwil lebt. Ihre Inspirationen holt sie aus dem Alltag, aus Beobachtungen in der Natur. Hilda Jauslin las sensible Gedichte über das Dreiland: “Drei Länder, drei Dialekte, drei Belchen”, über Grenzen, Schlagbäume, Stacheldraht, Überwachung und den Rhein, der unaufhörlich weiter fließt. Beim Blick auf den “Ryy” werden die Gedanken leicht und weit, heißt es in einem Gedicht der Baslerin, die auch eine anspielungsreiche Geschichte über einen alten Mann und den Dreiländerblick las.” (Badische Zeitung)

7
Neozoon
“Sie sieht aus wie eine Tarantel, ist aber keine. Die haarige Kräuseljagdspinne breitet sich derzeit im Süden von Deutschland aus. Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München haben den genetischen Code der Spinne entschlüsselt, die kürzlich erstmals in München entdeckt wurde (…). Eigentlich ist die haarige Spinne, die bis zu fünf Zentimeter groß werden kann, im Mittelmeer-Raum zu Hause, soll aber inzwischen das gesamte Oberrheintal besiedelt haben. Seit etwa zehn Jahren ist sie angeblich in Deutschland auf dem Vormarsch. Forscher vermuten, dass das Tier von Menschen eingeschleppt wurde, weil die ersten Funde an Nord-Süd-Hauptverkehrsachsen belegt sind.” (Kölner Stadt-Anzeiger)

8
Grenzfunktionen
“Als die Alemannen den zugefrorenen Rhein um das 5. Jahrhundert herum überquerten und sich auf der anderen Seite des Flusses niederließen, schufen sie einen gemeinsamen linguistischen Raum, in dem man alemannische Dialekte spricht. Paradoxerweise wurde der Rhein noch nie so leicht überquert wie heute, die badischen und elsässischen Dialektsprechenden scheinen jedoch ihre sprachliche Nähe nicht wahrzunehmen. Noch erstaunlicher: Die Dialekte des Elsass’ und Baden-Württembergs folgen verschiedenen Entwicklungen. Das zeigt jedenfalls eine erste deutsch-französische Studie, an der Pascale Erhart, Dozentin an der Unistra und Leiterin des Département de dialectologie alsacienne et mosellane, beteiligt ist. „Thema des Forschungsprojekts“, erklärt sie, „ist es, zu verstehen, wie der Rhein als Landesgrenze diesen gemeinsamen Raum trennt. Tatsächlich verschwinden die lokalen Dialektcharakteristika gerade unter dem Druck nationaler Standards. (…) Es verhält sich tatsächlich so, als würde eine sprachliche Grenze die politische ablösen.“” (Unistra)

9
Rheintote
“Rettungskräfte haben (…) in Wesel eine Leiche aus dem Rhein geholt. (…) Wie die Polizei (…) mitteilte, meldete eine Anruferin (…) eine im Rhein treibende Person. Polizei, Feuerwehr und Notarzt rückten zum Rhein bei Wesel aus. Mit einem Hubschrauber wurde nach der Person gesucht. Gegen 13.10 Uhr fand man einen leblosen und unbekleideten Mann. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann Ende 40 oder Anfang 50 Jahre alt ist. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Es gilt herauszufinden, wer der Mann ist und woran er gestorben ist.” (Rheinische Post)

“Mindestens zwei Tote, mehrere Verletzte und ein hoher, noch nicht absehbarer Sachschaden – das ist die vorläufige Bilanz einer gewaltigen Explosion und mehrerer Brände auf dem Gelände des Chemieriesen BASF in Ludwigshafen. Bei den Getöteten handelt es sich dem Unternehmen zufolge um zwei Mitarbeiter. Außerdem würden noch zwei Menschen vermisst, teilte BASF am Abend mit. Zunächst war von sechs Vermissten die Rede gewesen. (…) Es gebe auch noch keine näheren Erkenntnisse, welcher chemische Stoff in Brand geraten sei. In dem Hafen würden Flüssiggase, aber auch brennbare Flüssigkeiten verladen. (…) Nach der Explosion wurden demnach Wassersperren zwischen dem Landeshafen Nord und dem Rhein errichtet.” (SHZ)

Die Brücke von Remagen (3)

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“Am 7. März 1945 konnten Soldaten der 9. US-Panzer-Division die Ludendorffbrücke völlig unerwartet einnehmen. Auf deutscher Seite war die vorbereitete Sprengung fehlgeschlagen. Dieses “Wunder von Remagen” soll General Eisenhower mit dem Ausruf “Die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert” kommentiert haben.
Wegen des Verlusts der Brücke entsandte Hitler ein “Fliegendes Standgericht”, das fünf Offiziere zum Tode verurteilte und vier von ihnen sofort erschießen ließ.” (Aus dem Faltblatt des Friedensmuseums Brücke von Remagen)

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die Freude eines ausgebrochenen Sommers

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Rote Baskenmütze

Wir erreichten Düsseldorf und wurden am Planetarium in der Nähe der zerstörten Rheinbrücke, die im Wasser lag, abgeladen. Wir Landser umarmten uns, und jeder ging seiner eigenen Wege. Ich stand da, überglücklich in der Heimat zu sein, an meinem so geliebten Rheinstrom, der nichts von seiner gewaltigen Schönheit verloren hatte. Trotz vollgeschissener Hose und kahlgeschorenem Kopf war ich dem Weinen nahe und doch überglücklich. Ich ging zurück in Richtung Altstadt und sah sie in Trümmern liegen. Der Kunstakademie fehlte zum größten Teil das Dach und sie hatte auch äußerliche Schäden. Das war kein schöner Anblick, unsere Heimatstadt so zerstört zu sehen. Die Amerikaner hatten die Stadt von der Oberkasseler Seite aus beschossen und viele Altstadthäuser waren Ruinen.
Durch Zufall traf ich Kaplan Dr. Merzbach, der zum Ende der Naziära die Reste der Düsseldorfer Sturmschar betreut hatte. Es war ein freudiges Wiedersehen, hörte von ihm aber, daß viele aus der früheren Schar leider gefallen seien, was mich sehr traurig stimmte. Er sah meinen kahlgeschorenen Kopf, griff spontan in seine Aktentasche und holte eine rote Baskenmütze heraus, die er irgendwo gefunden hatte. Er schenkte sie mir, und ich hatte meine erste Kopfbedeckung, als käme ich aus einer unbekannten Einheit. Er meinte, sie stünde mir gut. Dr. Merzbach war einer von den Leuten, die die Stadt an die Amerikaner übergeben und dadurch noch weiteres Unheil verhindert hatten. (…)
Ich überlegte, wo ich zuerst hingehen sollte. Unser Elternhaus am Wehrhahn, mein Zuhause, war in der Bombennacht auf Pfingsten 1943 vollkommen zerstört worden und nur noch eine trostlose Ruine. (…) Die Sonne schien, der Rhein floß in seinem alten Bett. Die Gebäude der alten Gesolei, der so genannte Ehrenhof, waren ohne große Schäden davongekommen, der Straßenbahnverkehr zum größten Teil zusammengebrochen. Geld hatte ich keins, woher auch sollte ich solches haben. Der Hunger war etwas gestillt, da Dr. Merzbach mir eines seiner Butterbrote gegeben hatte.
Auf nach Golzheim zur Künstlersiedlung. Also machte ich mich auf den Weg. Unterwegs, hinter einem Gebüsch, zog ich meine voll geschissene Hose aus und versuchte recht und schlecht, mich davon zu befreien. Ein Büschel Gras, eine alte Zeitung waren brauchbare Putzmittel. Ich war ein wenig erleichtert und ging auf Golzheim zu. Groß war das Wiedersehen, wir umarmten uns und waren alle glücklich. (…) Was war das für ein Vergnügen, unter einer Brause zu duschen, mal wieder ein Stück Seife in der Hand zu haben. Es war ein Geschenk, das mit Geld nicht zu bezahlen war. Eine Tasse Muckefuck, eine Scheibe Brot mit etwas Tomatenmark, welch Köstlichkeit. Nachbarn kamen herüber und freuten sich mit uns. Jeder hatte zu berichten, alle hatten Schlimmes erlebt.

(aus Hannes Esser: Heute hier und morgen gestern, Düsseldorf 2002)

Keun am Rhing

Sie haust im souterrain
Eupener Str elternhaus
darüber alles in trümmer
aber das gras wächst sich aus
Es gibt kein glanz mehr
glanz war sie sowieso
ab 15 Doornkaat
wird ihr der arsch erst froh
Dat war dat Irmgard
(Für Sie Frau Keun
für Dich nur hinfahrt
und den ersten um 9)

Sie war ein weib
so hoch wie breit wie tief
Sie war der panthersprung
aus kaisermief
Der kamm liegt bei die butter
mim pelzärmel weggewischt
die weltkriegzwoerprobten
ameröllcher aufgetischt

Wenn sie wieder schriebe
mit zobel Chanel und hut
wie sie erzählt vor dem sechsten glas
alles würde gut
Sie kotzt den heinis die gülp voll
wie es mim Roth Jupp begann
Ihre späte tochter
wächst trotz nonnen heran
Dat war dat Irmjard
(Für Sie Madame und nicht Die Keun
für Dich die Kevelaer-rinfahrt
und den ersten am büdchen um 9)

(Hel Toussaint)

Vis-à-vis

Ich wußte nichts von Deinen Ufern!
Nina Hagen

Seinen Hut setzte er noch im Haus auf und zog ihn tief ins Gesicht. Ach wie oft er sich nicht schon gemahnt hatte, diese Geste offensichtlichen Verstecken-Wollens zu unterlassen, es gelang ihm auch diesmal nicht. Zu groß war die Übereinstimmung von körperlichem Ausdruck und innerem Befinden. “Eine Tarnkappe wäre das Ideale”, dachte er darum und ließ den Hut, wo ihn seine Beschützerhände so vorsorglich platziert hatten um, ja um, aus dem Haus getreten, direkt in die Arme seiner Gemeindereferentin zu laufen.

“Ach, wo wollen Sie denn so schnell hin?” fragte diese. Aber Gott sei Dank war er darauf vorbereitet und hatte die Antwort bereits mehrfach erfolgreich angewendet. So zögerte er kaum einen Moment, (und vielleicht war das gerade das Auffällige daran, denn hätte er sich nicht, unter normalen Umständen, zunächst einmal nach dem Befinden der Angerempelten erkundigen müssen?) ihr die bewährte Geschichte von dem alten Schulfreund aufzubinden mit dem er sich noch ab und an – Man-muß-ja-auch-mal-was-And’res-machen – zum Schachspielen traf. Er sei auch schon spät d’ran, die Fähre ginge jede Minute, denn jener wohne ja op de schäl sick, sie entschuldige dann wohl, morgen sei er wieder zu sprechen, vielleicht könne ihr ja inzwischen schon Frau Gerbig weiterhelfen…?

Sprach’s und strebte der Via Veneto zu, der Straße, die ihn zum Ufer des großen Stroms führen würde, wo tatsächlich die Fähre auf ihn wartete. Er war zivil gekleidet, wie immer zu diesem Anlass und zunehmend auch sonst. So satt war er es, ständig als Instanz unterwegs zu sein, von allen erkannt, angesprochen oder doch zumindest angestarrt zu werden. Es war mal wieder Zeit war für die monatliche Reinigung der Sinne von all dem seelischen Dreck mit dem abzugeben er sich verpflichtet hatte.

Jesus, wenn er damals gewußt hätte, wie lang ein Leben alleine werden kann. Über die 33 war er schon ein Drittel drüber und erfreute sich noch immer bester Gesundheit, sah man mal von dem empfindlichen Magen ab, der ihn hier und dort für einige Tage aus dem Verkehr zog. In Anbetracht seiner Reise Ziel über den doppelten Wortsinn grinsend, trat er gerade von der Brücke aufs schwankende Schiff, dem Fährmann auf seine Frage: “Wie, iss att widde ne Mons eröm?” ein munteres “Ja und der Bursche will geschlagen sein!” zurückgebend.

Auch hier hatte er sein perfekt erfundenes Alibi zum Einsatz gebracht. Und war er erst auf der anderen Seite, so kannte ihn niemand mehr, denn der Strom trennte an dieser Stelle eine endemische Welt von der anderen. Nur wenige Berufspendler, Ausflügler oder Durchreisende kreuzten den Fluss mit den hochsubventionierten Fähren, die auf diesen 60 Stromkilometern ohne Brücke nur eine Illusion von Verbindung schafften. In Wirklichkeit blieb jeder auf seiner Seite und wenn man doch mal ausflugsweise rüber fuhr, so verblüffte einen die Fremdartigkeit dieser so nah und doch so fernen Welt.

Statt sich aber der Entdeckung jenes unbekannten anderen Ufers zu widmen, wird die Aufmerksamkeit nahezu jeden Uferwechslers von einer besonderen Eigenart des Szenarios gebannt. Der Entdeckung nämlich, dass wir am nun anderen Ufer ins Unbekannte verrückt die alte Heimat ausmachen, die uns sonst nie so gegenüber stand. Und schon suchen unsere Augen nach Orientierungspunkten, da der Italiener, da drüben das Rondell, dazwischen die Via Veneto. Alles klar, wir sind wieder daheim.

Er würde erst danach, aufgewühlt und erleichtert zugleich, auf der Überfahrt wie eine Schlange in seine Haut fahren, das wildere Ufer wieder in den Anblick zurück verwandelnd, der es für Gewöhnlich war – bis zum nächsten Mal.

(Ein Gastbeitrag von ZaZa Blitz)

The ample Rhine within a closet

Exhilaration—is within—
There can no Outer Wine
So royally intoxicate
As that diviner Brand

The Soul achieves—Herself—
To drink—or set away
For Visitor—Or Sacrament—
’Tis not of Holiday

To stimulate a Man
Who hath the Ample Rhine
Within his Closet—Best you can
Exhale in offering.

(Emily Dickinson)