Fontane über die Via Mala

“Auf Beschreibung dieses großen Stücks Natur laß ich mich nicht ein; diese undankbare Aufgabe überlaß ich den Touristen generis communis, die keine Ahnung davon haben, daß die äußerliche Beschreibung nur klein macht und daß die Schilderung der Wirkung dieser Szenerie nur von einem Poeten in seiner besten Stunde geleistet werden kann. Nur eins. Ich hätte nicht geglaubt, daß nach allem, was ich in meinem Leben gesehen habe, ich noch so mächtig von Dingen dieser Art bewegt werden könnte.”

(Theodor Fontane in einem Brief an seine Frau. In “Der Stechlin” klingt Fontanes Staunen vor der Via Mala nochmal anders, fraglich ob die Niederschrift zu seiner besten Stunde stattfand, immerhin taucht ein Drache auf.)


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