Innenhafen Duisburg

Schwanentor mit Landesarchiv: kein Schwan weit und breit

Am Innenhafen, der auf einem ehemaligen Rheinarm liegt, zieht sich am einen Ufer die historische Stadtmauer, am anderen eine massive Reihe mehrstöckiger neuer Gebäude entlang, nebst der Schwanentorbrücke, einer Hubbrücke, verbindet eine graziöse Fußgängerbrücke die Ufer. Gerade findet ein Volksfest statt, dessen Attraktionen (kleine Aktionszelte, Bratwurst- und Kibbelingstände) tausende Besucher, Familien, locken, dieweil die restliche Stadt an einem Sonntagmittag, mit Ausnahme muslimischer Nachbarschaften, an einem ausgewachsenen Kollektivkater zu laborieren scheint.

Direkt hinter dem WDR-Gebäude in einer Unterführung angepinselt: das WDR-Gebäude

WDR, Landesarchiv, Museen, Büros und wohl auch Wohneinheiten stehen auf einer Meile am Hafenbecken zusammengefaßt, in dem nurmehr Miniyachten ankern. Zentral gelegen, aufgewertet, steht der Innenhafen als Monument für Neuanfang, Kostenexplosion und Korruptionsverdacht. Als pflanzten sich die ehemals alleinherrschenden Industriebauten nun in klinischen Arbeits- und Freizeitklötzen fort.

Die Salvatorkirche bei einer gespreizten Spiegelübung

Wie die Mücke im Bernstein: ausgedienter Ladekran in Bürofassade


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