Die Insel der heiligen Verena

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Den Abschluß von Marianne Büttikers Serie zum Zusammenfluß von Rhein und Aare macht ein doppelter Inselblick (Foto und Gouache auf Papier). Die namenlose Rheininsel läßt sich mit der heiligen Verena in Verbindung bringen, die, nach schwankender Quellenlage, um 320 bzw um 350 n. Chr. in Zurzach gestorben sein soll, wo sich einer ihrer Arme bis heute im nach ihr benannten Verenamünster befinden soll. Die Rheininsel nahe der Aaremündung bei Koblenz, seinerzeit eine römische Siedlung, erreichte Verena, die zuvor einige Zeit als Krankenpflegerin in Solothurn tätig gewesen war, indem sie auf einem Mühlstein (oder sonstigen flachen Stein) die Aare hinabreiste. Die Insel soll damals von gefährlichen Schlangen bewohnt gewesen sein. Verena löste das Schlangenproblem, indem sie ein Segensgebet über das Eiland sprach: die Schlangen stürzten sich daraufhin in den Rhein, um sich zu ersäufen. Auf der gesäuberten Insel widmete Verena sich erneut der Krankenpflege.


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Ein Kommentar zu “Die Insel der heiligen Verena”

  1. rittiner & gomez
    5. Januar 2015 um 17:16

    eine freude den flüssen texten und bildern zu folgen.

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