Rätselhafte Zeichnung am Rheinfall

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Viele unserer aufmerksamen wiederkehrenden Leser erwarten mit Spannung die Antwort auf eine noch offene Frage aus dem März: Was sah Ralf Kargh als er Barbie beim Hochtemposchliddern über die Gleise der Rheinfallbrücke nachschaute? Unser Bild liefert nun Zeugnis ab. Beinahe von Anbeginn war es Ziel der Shadoks wie auch der Gibis, ihre Planeten zu verlassen und zur Erde zu reisen. Als Ralf Kargh das Treiben Barbies beobachtete, erfaßte sein Blick plötzlich eine Darstellung eines Gibis mit einem Shadok. Kargh stand wie schockgefroren, sein Unterkiefer klappte gen Rheinstrom. Wer mochte die Zeichnung angefertigt haben? War es ein natürlicher Shadok, der beide Figuren gezeichnet hatte? Oder ein Gibi? Oder ein Shadok und ein Gibi gemeinsam? Oder ein Gibi und ein Shadok gemeinsam? War ein natürlicher Shadok nur für den gezeichneten Shadok verantwortlich? Ein Gibi nur für den Gibi? Oder war ein Shadok auf die Rheinfallbrücke gekommen, um den Gibi zu zeichnen, zufällig an derselben Stelle, die auch ein Gibi erreicht hatte, um dort einen Shadok zu zeichnen? Wenn ja, wer war vor wem am Rheinfall angelangt? Shadok vor Gibi oder Gibi vor Shadok? Hatte eine gemeinsame Exkursion stattgefunden? Und waren die Zeichnungen gegenseitige Portraits oder Selbstportraits oder wurden sie von einem dritten Shadok bzw einem dritten Gibi gefertigt oder von einem gänzlich unbekannten Dritten? Trostlos über die ungeklärte Sachlage, mit schwirrendem Schädel, zugleich getrieben von der unterschwelligen Hoffnung, ein modernes Lascaux entdeckt zu haben, machte Ralf Kargh sich auf den Heimweg.


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