Duisburg

duisburg_2 duisburg_3 duisburg_4duisburg Die leicht bearbeiteten Screenshots zeigen den Duisburger Hafen Mitte der 80er Jahre, für einen Schimanski-Tatort inszeniert. Der Fluß dient auch in den übrigen rheinischen Tatort-Städten (u.a. Baden-Baden, Ludwigshafen, Bonn, Köln) als gerne verwendetes Bildmotiv. Am Arbeiterklasse-Standort Duisburg riecht der Rhein gleichermaßen nach Maloche und Naherholung. Die Leiche am Hafenbecken ist voreingestellt. Der Kommissar wechselt die Verkehrsmittel zu Wasser, zu Lande und zur Luft mit beachtlicher Selbstverständlichkeit. Die Wasser des Rheins scheinen die Stadt erst zu ermöglichen und zusammenzuhalten – so wie der Fluß aus den Zapfhähnen und klandestinen Vorräten der Spelunken zu fließen scheint, mittels zuvor zugesetzter Tabletten als “labbriges Pils” oder mehrfach gefiltert als “Schnäpsken”.


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