Elementares Gedicht № 1

Trösten Brücken?
Sterben Pferde?

Jeden Morgen wäscht sie ihre Haare,
als ertränke sie eine Katze.

Ich möchte ungeschehen machen,
worauf ich so lange warte.

(Ein Gastbeitrag von Igor Samojlenko. Das überrheinisch-elementare Gedicht fußt auf einer melancholischen Erinnerung an die Holzbrücke von Bad Säckingen, sowie einer ganz und gar nicht melancholischen Erinnerung an die Erasmusbrücke in Rotterdam. rheinsein dankt!)


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Ein Kommentar zu “Elementares Gedicht № 1”

  1. Guido Rohm
    2. August 2013 um 10:05

    Ein großartiges Gedicht, das mich durch den ganzen Tag begleiten wird. Ich verneige mich vor diesem Talent.

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