Kaltes Wasser

Am Ufer Steine suchen, Zeitung, Schrott.
Die Zeichen lesen, die Entfernungen.
Das Grün beachtlich und nach den Regeln
kartographiert. Geschwungen, schau,
driftet der Rhein unter die Schnellstraße.
Ein paar Schritte auf die aufgelassene
Industrie zugehen, längs des kalten Wassers
das seine chemischen Bestandteile leugnet.
Es blinzelt und trägt ein Frachtschiff zum Meer.

(Ein Gastbeitrag von Adrian Kasnitz. rheinsein dankt!)


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Ein Kommentar zu “Kaltes Wasser”

  1. Kaltes Wasser | Adrian Kasnitz
    12. Juli 2013 um 15:22

    [...] Stan Lafleur ist nun das Gedicht Kaltes Wasser aus dem Gedichtband Schrumpfende Städte erschienen! Hier lesen und den Rhein hinauf [...]

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