Leserbriefe aus einem kleinem Land

“Auf der zum Verkauf stehenden Gemeindewiese hinter unserem Grundstück, was auch noch so eine Sache ist gegen die wir schärfstens protestieren, ist neulich der B. G. (*) aufgetaucht. Jeder sollte wissen, was das heisst. Dass er sich überhaupt nochmal hertraut sagt doch schon alles. Wir, meine Familie und ich, möchten daran erinnern, dass der B. G. schon in der Schule gern gezünselt hat. Wie er danach das ganze Land ins Unglück gestürzt hat und ans Ausland verraten. Jetzt ist er wieder da. Meine Familie und ich möchten kundtun, dass wir damit nichts zu schaffen haben. Hoffentlich träumen wir das alles nur! A. G. (*)”

“In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das Mofa unserer Tochter auf der Poststelle K. (*) Als sie das Mofa abholen wollte, lag es einige Meter weiter am Boden. Die Schäden am Mofa und Helm sind erheblich, beides ist so nicht mehr zu gebrauchen. Kann es sein, dass man in unserem vermeintlich so friedlichen Land nicht mal mehr ein Fahrzeug mitten im Dorf stehen lassen kann, ohne dass man Angst haben muss, dass es danach total beschädigt ist? Der oder die Täter sollen sich Gedanken drüber machen, wie sie sich fühlen würden, wenn mit ihrem Eigentum sowas passiert. Sollte jemand etwas dazu beobachtet haben: Bitte meldet euch bei uns. Y. Z. (*)”

“Bravo, Ihre Durchlaucht, Erbprinz B. (*), Ihr Entscheid, eine eventuelle Annahme der Initiativvorlage „Hilfe statt Strafe“ nicht gegenzuzeichnen, ist ein deutliches Signal, dass Sie sich Ihrer Verantwortung gegenüber Gott und dem Volk in A. (*) bewusst sind. Das Land braucht jetzt für unsere Gesellschaft, deren Wertevorstellungen immer weiter nach unten korrigiert werden, einen Landesvater, der sich der breiten Gender-Mainstream-Vereinnahmung entgegenstellt. Es bestätigt sich das Bibelwort, für die Obrigkeiten in Staat und Gesellschaft zu beten und Gott zu danken, dass es uns in diesem wunderschönen Land so gut geht (Römer 13, Vers 1 und 1. Tim. 2 Verse 1-4) Ich für meinen Teil werde das weiterhin tun, auch wenn ich nicht mehr in A. wohnhaft bin. Das Land braucht die Gebete engagierter Christen und ich bin sehr dankbar, dass es deren etliche gibt. Damit sende ich herzliche Grüße an all die treuen Beter, die Jesus lieben. X. Y. (*)”

(*): Namen und Orte verkürzelt und zugleich verfremdet


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