Es gibt keine Singles in Köln

Im vorangegangenen Beitrag erwähnten wir einen Artikel für die Welt von Michael Lentz. Er beschreibt darin u.a. das fangemeinschaftliche Schöntrinken einer Niederlage des 1. FC Köln in einer Kneipe, um das Gefühl, einen “Schlaach mit de Pann” erhalten zu haben, während unter der Gaststubendecke ein Gewitter dräut, von innen zu kurieren. Im Folgenden fallen im Stakkato einige gültige, zitierfähige Statements über den Rheinländer-an-sisch und sein Jeschwaad:

“Rheinländer ist der, der den anderen nicht zu Wort kommen lässt.”

“Rheinländer, die als Rheinländer immer recht haben und das nicht nur im Rheinland, kennen keine Geheimnisse. Sie erbrechen ihre Geheimnisse in Ehren. Sie erwecken oft den Eindruck, etwas mitzuteilen. Es ist ihnen schlechterdings nur eben, als wenn sie einmal laut mit sich selber sprechen könnten. Geselliger Zufall, dabei anwesend zu sein.”

“Zwei Naturgesetze: Der Dom gehört dem Dom, das Wort ist beim Rheinländer.”

Und am Schönsten wohl dieses über die “Single-Hauptstadt” Köln:

“Es gibt keine Singles in Köln. Das Reden eines Kölners ist eine ganze Familie.”


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Ein Kommentar zu “Es gibt keine Singles in Köln”

  1. meulenkeiser
    31. Mai 2013 um 20:20

    Es gibt schon Singles in Köln. Das sind die Imis, die zugezogenen, nicht in Köln geborenen, die niemals selber Kölner werden können, die in Scharen, wie die Gartenzwerge, um den kölschen Krat herumstehen und seinem familienbildenden Jeschwaad lauschen.

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