Bernd Imgrunds Köln-Kolumne

Thekentänzer, Straßenkämpfer & andere Kölner Gestalten: jeden Mittwoch erscheint die Kolumne von Bernd Imgrund auf den Seiten des Emons-Verlags. Die Marschrichtung spricht aus dem Titel: der Autor wühlt in den Eingeweiden der Stadt, gräbt bedeutungsschwere Trouvaillen aus, erzählt aus der Sicht seines Buchhelden Fränki, dessen Kopf meist in der Hand eines tresengestützten Armes sich wiegen dürfte, führt Interviews und plaziert sogar einen Fotoroman: die kölsche Seele und Leber finden sich nirgendwo besser erklärt. Und daß das kölsche System auf einer wuchtigen historischen Drift fußt, deren Außen- und Innenperspektive seit jeher leicht inkongruent verlaufen, erfahren wir unter anderem in der heutigen Kolumne, z.B. in diesem diesem schönen Auszug:

“„In den zahllosen Klöstern und Stiften hausen tausende von Geistlichen, grobe ungehobelte Klötze, über und über mit Tabak und Rotz beschmiert, die in Bierhäusern mit den Bauern um einiger Pfennige willen Karten spielen,“

notierte ein französischer Tourist anlässlich eines Köln-Aufenthalts 1784 in sein Reisebuch.

Wer mehr davon möchte, aber noch nicht weiß, wo ihm/ihr der Kopf am kommenden Mittwoch steht, kann die Kolumne auch per Mail abonnieren.


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