Rainkawa no yūrei

Dafür, daß der Rhein von unzähligen Japanern besucht wurde und wird, fanden wir bisher extrem wenige Zeugnisse für eine Beschäftigung mit dem Strom in japanischer Kunst und Literatur. Umso erfreuter waren wir über die Einsendung eines Mangafilen, der einige Blätter des Zeichners Aka Midori für rheinsein scannte. Aka Midori pflegt einen eher unkonventionellen Stil – in Japan gilt er als Großmeister der Mangasparte. Ob Midori selber am Rheinfall war oder Bildvorlagen für seine Arbeit benutzt hat, ließ sich bisher nicht herausfinden.

mishima2_cant-swim_2Die Geschichte, in deren Kontext Midoris Rheinfall-Blätter stehen, ist in gebotener Kürze kaum widerzugeben: sie spielt mit dem Geist von Flüssen, auch mit Flußgeistern und dem Geist der japanischen Geschichte, die sich ebenfalls als Fluß betrachten ließe. Der Samurai vor dem Rheinfall ist Yukio Mishima. Das

mishima3_lets-fightGodzilla verwandte Monster entstammt einer japanischen Fernsehserie aus den 60ern namens Ultraman. Mishima hatte Ultraman häufig als seine Lieblingsserie bezeichnet.  Das geflügelte Mädchen bleibt rätselhaft.

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4 Kommentare zu “Rainkawa no yūrei”

  1. Heiner
    2. Februar 2013 um 11:56

    Cool, ich liebe Aka Midori! Ist das wirklich der Rheinfall? Dann muß ich unbedingt einmal dort hin!

  2. Kina Patrovski
    2. Februar 2013 um 19:30

    Es gibt meines Wissens Aka Midori nicht auf andere Sprach. Nur japanisch. Koennen sie bitte geben die Bedeutung der Worten?

    Mit freundlische Gruess
    Kina Patrovski

  3. yasuhiko okudera
    8. Februar 2013 um 17:50

    hallo kina: es gibt auf deutsch von aka midori nur raubkopien, mit übersetzungen, die seine fans gemacht haben. sehr geringe auflagen. vielleicht fünf oder zehn kopien. die gibt es nicht auf dem freien markt. bei den bildern hier bin ich mir nicht sicher, ob es sich um original-midoris oder fälschungen handelt. wenn es fälschungen sind, sind sie sehr gut gemacht, total midori-style. aber ich kenne diese serie nicht und von midori kenne ich alles. natürlich kann ich die wörter übersetzen. aber es ist nicht so schwierig zu verstehen, wenn man die bilder sieht. und überhaupt: wahrscheinlich ist es eine fälschung! yo

  4. in|ad|ae|qu|at : Litblogs.net – Lesezeichen 1 | 2013
    17. April 2013 um 08:52

    [...] Rainkawa no yūrei von Stan Lafleur in rheinsein [...]

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