Bison: River Rhine

“Oh for you to see
All the things that I`ve seen
From these stairs on my own time
By River River Rhine
The River River Rhine
The River River River Rhine”

Warum wir den amerikanisch-großzügigen Blick auf Europa so mögen: versehentlich an der Seine wurde dieses Rheinlied geschrieben, dessen zaubrisch-loreleysche Hommh-ohohooh-Melodik darüber hinwegsehen hilft, daß sich der Texter für seine Klischeezeilen (wine/Rhine) eigentlich ein paar Schritte purgatoriumwärts schämen sollte. Höchste Zeit für uns Europäer, den Mississippi (oder wie dieser Fluß in New York heißt) anzugehen und sein Liedgut auf neue Höhen zu treiben.


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3 Kommentare zu “Bison: River Rhine”

  1. czz
    21. Juni 2012 um 07:45

    vom mississipi können wir dann ab mitte juli berichten : ca. 3.000 kilometer den fluss bzw. dessen sümpfe southbound entlang – - -
    spätestens in memphis und im mississippi- delta wird uns das fluss(lied)gut zweifelsohne einholen . derweil bleibt es bei blues und paul simons “graceland” – - -

  2. Stan Lafleur
    21. Juni 2012 um 14:52

    Oha! Ein extrakontinentales Vorhaben! Und was für eines! Schreibt, singt, fotografiert, nehmt Autan, grüßt mir Huck Finn!

  3. czz
    21. Juni 2012 um 16:23

    natürlich war und ist Huck ( = liebster romanheld ) auslöser die idee . wenn man sich den ringelwurmartigen verlauf des stromes, seine lebenden und toten flussarme und die giga au- = sumpfgebieten so ansieht wird – statt des autan eher – petroleum nötig sein . vier der städte auf der route zählen zu den zehn gefährlichsten der USA ( nach mordziffern und anderen gewaltverbrechen ): hurra , oder wie sagte Mark Twain : “Innocents abroad” – - -

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