Türkischer Rhein: in Berlin und Wien

„(…) Berlin, ich zeige ihm doch Berlin.
Im Vaterland sind toll elegante Treppen wie in einem Schloß mit Gräfinnen, die schreiten – und Landschaften und fremde Länder und türkisch und Wien und Lauben von Wein und die kolossale Landschaft eines Rheines mit Naturschauspielen, denn sie machen einen Donner. Wir sitzen, es wird so heiß, die Decke fällt – der Wein macht uns schwer – „ist es denn nicht schön hier und wunderbar?“ Es ist doch schön und wunderbar, welche Stadt hat denn sowas noch, wo sich Räume an Räume reihen und die Flucht eines Palastes bilden? (…)“

(aus: Irmgard Keun – Das kunstseidene Mädchen)


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