Obélix am Rheinfall

obelix

Jean-Claude Vithe ordnet die Megastars der bandes dessinées neuen/fremden Kontexten zu. Nachdem er bereits Spiderman Schaffhauser Gischt schnuppern ließ, meldet sich Vithe mit einer neuen Heldenverpflanzung: „Obélix, (R(h)ein gefallen?)” Schlafwandlerische Sicherheit aufgrund selbstgenügsamer Mißachtung selbst extremster landschaftlicher Reize geleitet den berühmten Gallier seit jeher von Panel zu Panel. Vithe deutet nun an, daß der Fels inmitten des Rheinfalls seine allhin bekannte Zwiegespaltenheit der Hinkelsteinfabrikation eines durchreisenden, leicht gedankenverlorenen Aremorikaners auf Edelweißsuche verdanken könnte.  (Daß Obélix einst Helvetien besuchte, ist zwar historisch nachgewiesen, über seine tatsächliche Bekanntschaft mit dem Schweizerrhein allerdings kann bis heute nur spekuliert werden.)


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