köln durch 11

Am heutigen 13. Februar 2012 erscheint, mit einer Präsentation im Kölner Literaturklub im Theater die wohngemeinschaft, die von Christian Heinrici herausgegebene Anthologie köln durch 11.
Wir zitieren aus dem Presseinfo: “In dem ungewöhnlichen Literatur- und Foto-Band werden elf Kölner Stadtviertel von elf Kölner Schriftstellern porträtiert, bebildert mit Fotografien von Heike Frielingsdorf und Cornelia Olligs. Der Band zeigt die skurrilen Seiten Kölns, „einer Stadt, die sicher nicht an allen Stellen schön, aber vielerorts liebens- und erlebenswert ist“, (…) ein etwas anderes Köln-Buch – jenseits von Kitsch und Kommerz – mit Beiträgen von Chrizz B. Reuer, Julja Schneider, Adrienne Brehmer, Christian Heinrici, Armin Bings, Gerrit Wustmann, Marie T. Martin, Bettina Hesse, Alexander Bach, Adrian Kasnitz und Stan Lafleur als literarische Veedelspaten.”

Die Veranstaltung heute abend beginnt um 20 Uhr. Es wird ein Unkostenbeitrag von 5 Euro erhoben. Wir können leider nicht zugegen sein, da wir uns seit vergangenem Samstag und noch auf unabsehbare Zeit in der Stadtbahnlinie 18 mit Kurs auf Istanbul befinden. Der Band trägt eine ISBN-Nummer (welche, wissen wir nicht) und kann somit über den Buchhandel erworben werden. Basisverkaufsstätte ist das Nippeser Lädchen vielFACH. Der Preis beträgt 9,90 Euro. Wir kennen die Druckqualität nicht, auf den Fahnen sahen die Fotos sehr ansprechend aus.


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2 Kommentare zu “köln durch 11”

  1. robbi
    13. Februar 2012 um 23:38

    Willkommen in Istambul Stanislawski! Ich sehe, der Zug ist nun gen bosborus abgefahren. Alles Gute dort und bediene deinen Blog fernab von Rhein und nrw, auch wenn der Reiz von Döner, Ayran und Topkapi noch so groß ist. Bis bald rob

  2. Stan Lafleur
    14. Februar 2012 um 07:52

    ich sitze immer noch in der 18, die vergangene nacht das rheintal durch eine nebellücke verlassen zu haben scheint. jedenfalls ist der vertraute fluß verschwunden & momentan nicht recht bestimmbar, wo ich mich befinde. die bahn scheint ständig zu be- & entschleunigen, dabei in einer art “moonwalk für straßenbahnen” sich zu bewegen (“tramway-moonslide”?): ein als rückwärtsbewegung empfundenes fortkommen, bzw im gegenteil, eine als vorankommen empfundene rückwärtsbewegung. es hat etwas traumhaftes. (mir kommt es auch vor, als führe die bahn seit den äußeren kölner vororten nicht mehr über die elektrische oberleitung, sondern als rührte die energie seither aus den gleisen, also: als bewegten sich die schienen (& mit ihnen die bahn), allerdings in gleitend gegenläufigen richtungen.)

    die übrigen passagiere kleben schweigsam an den scheiben, mit pfannkuchenartigen mondgesichtern. wir mißachten einander, zumindest der äußeren form nach. einige müssen inzw ausgestiegen bzw weggefadet (denn haltestellen gab es seit gestern keine mehr) sein, neue sind offenbar keine hinzugekommen, höchstens dieses vorergraute pärchen auf der bank am wagenende, mit ihrem ebenfalls grauen dackel. der blick durchs fenster ergibt nicht grad sonderlich post-osmanisches. bereifte äcker. kleine unscheinbare siedlungen. auch dönerbuden, klar. ich tippe auf “irgendwo in hessen”.

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