Bombenfunde

Der Rhein führt dieser Tage sein Jahrhundert-November-Niedrigwasser, was, so berichtet die Presse, gehäufte Sichtungen von Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg bewirke. Nachdem vergangenen Montag in Köln-Rodenkirchen eine 15-Kilo-Brandbombe gefunden wurde, rief der Kampfmittelräumdienst Passanten dazu auf, verstärkt auf Sprengkörper am Rheinufer zu achten. Auch in Koblenz seien zwei Säurebehälter und eine alte Fliegerbombe aus dem Rhein aufgetaucht. Zwar bewirkt seitdem auch die mediale Berichterstattung eine Sichtungshäufung von obskuren Gegenständen, die sich nicht immer als Bomben entpuppen; der Stadtanzeiger führte heute jedoch ein bemerkenswertes Interview mit Heiko Dietrich, dem Fährmann der Fähre zwischen Weiß und Zündorf. Der hat in seiner 25jährigen Charonskarriere nämlich schon über 20 Brandbomben gefunden. Eine Stunde nach dem Interview rief er den Journalisten an, er hätte da wieder was entdeckt, etwas selteneres: zwei Handgranaten. Der Fährmann kennt außerdem Geschichten von mitunter noch wirkungsvolleren Gefahrenquellen auf dem Flußgrund: vor Jahren habe ein Glasflaschensplitter einem Jungen den Fuß durchbohrt. Der Junge sei bis heute gehbehindert.


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Ein Kommentar zu “Bombenfunde”

  1. präk
    24. November 2011 um 08:41

    es ist schon seltsam ich stürze aus ganz andern gründen in ihr blog als gestern in den österreichischen zeit im bild-nachrichten bilder vom mittelrhein gezeigt wurden insofern die inseln dort vom ufer zu fuss erreicht werden könnten was ich aufgrund der eingesetzten kameraperspektive nicht glauben mag und hernach wurde eine aufgefundene bombe in die luft gejagt mit einem splash dass es ausschaute wie ein misslungener special effect in einem hollywoodstreifen oder ein normaler effect in einem deutschen streifen oder ein gigantesker effect in einem österreichischen streifen. präkogler

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