Weitet Loreley ihren Tätigkeitsbereich aus?

Und zwar auf den Schienen- und Straßenverkehr? Die mutmaßlichen Bestrebungen der Ortsikone, Verkehrsunglücke auch außerhalb der Wasserwege selber auszulösen, forderten bisher nur wenige verhaltene Stellungnahmen heraus. Im Zusammenhang mit dem Erdrutsch von vergangenem Sonntag, dem 11. September, der bei St. Goar einen linksrheinischen Intercity entgleisen ließ und auch zur Sperrung der neben der Bahntrasse verlaufenden B9 führte, war der in der Gegend gängige Kommentar „das hat die Loreley getan“ bisher nicht zu vernehmen. Das symbolträchtige Datum solle jedoch unter der Hand für weitläufige Spekulationen gesorgt haben. Die Presse schob den Erdrutsch zügig einem Unwetter zu. Die Bürgerinitiative Pro Rheintal sprach von rein zugverkehrsimmanenten Gefahren wie dem kurvigen Schienenverlauf und „geologischen Voraussetzungen“. Ein Anstieg des Katastrofentourismus wurde nicht vermeldet.


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