Eine rheinische Ikone

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“Nicht wenig verdutzt zeigte sich Claudia Schiffer, als sie feststellte, dass keiner der vorgesehenen Fotografen zu ihrem Shooting am Rheinfall gekommen war.”

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“Richtig verärgert wurde sie erst, als sie bei den Victoriafällen auch nicht erschienen.”

Bild und Text: Heiner Muth. rheinsein dankt!


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3 Kommentare zu “Eine rheinische Ikone”

  1. Dr. M.
    26. Juli 2011 um 13:03

    Obgleich ich selbst bislang nie das horizontal gespiegelte Abbild der Victoriafälle, gleichwohl aber mehrfach jenes des Rheinfalls auf meine Netzhäute sich projizieren ließ, so meine ich doch, dass diese Erfahrung hinreichende Voraussetzung sei, zu behaupten, dass Frau Sch. (deren Identität zu überprüfen ich gleichwohl an dieser Stelle ebenfalls nicht vermag) sich auf dem unteren Bild vor letztgenanntem für die Ablichtung bereit hält und vice versa. Nun lade ich die Leser dieses Kommentars ein, unter Zuhilfenahme der hierdurch erworbenen Erkenntnis darüber zu sinnen, ob es sich hierbei um eine gestalterische Nachlässigkeit oder gar um eine im Rahmen künstlerischer Freiheit willkürliche Abfolge von Bild und Text handelt. Wohl an!

  2. Stan Lafleur
    26. Juli 2011 um 17:11

    Besten Dank für Ihren Kommentar, Dr. M.! Ein knappes Dutzend Besucher kamen am heutigen Morgen tatsächlich für sehr kurze Zeit in den Genuß der umgekehrten Bildfolge bei unveränderter Textfolge. Heiner Muth, Schöpfer dieses Bild-Wort-Kunstwerks, protestierte umgehend und zurecht empört. Ich korrigierte stillschweigend sein berechtigtes Anliegen. Ich hatte meinen ersten Kaffee noch nicht getrunken gehabt – in solchem Zustand soll man keine frisch ins Haus geflatterten Beiträge posten. Wenngleich ich, Dr. M., anmerken möchte, daß auch die umgekehrte, also in Hinblick auf die Absicht des Künstlers: falsche Bildfolge etwas für sich hat: sie vermittelt geradenwegs eine raumgreifende, an diversen Aspekten nicht gerade arme Tristesse, die bis weit hinter den Sambesi zu reichen vermag. Nicht übel, wenn ein Werk auch bei versehentlichem Arrangement noch kräftige Aussagen zeitigt. Heiner Muth wiederum beabsichtigte mit der von ihm bestimmten Bildfolge (wie nun zu sehen), soviel darf ich verraten, eine eher weltliche Pointe, die sich nicht unbedingt auf den ersten oder zweiten Blick erschließt: ein werkimmanentes Verfahren, welches häufig als Kernmerkmal zeitgenössischer Kunstproduktion auszumachen ist. Pointen soll man nicht erklären. Ich kann nur dazu raten, beide Bilder samt Texten eine Weile wirken zu lassen.

  3. Dr. M.
    1. August 2011 um 20:04

    Wohl, wohl! Offenbar ist dem Künstler ein erhebliches größeres Maß an Humor zuzurechnen, als bei ich bei einer ersten wissenschaftlich-analytischen Betrachtung zu erwägen bereit war! In diesem Sinne gratuliere ich dem Künstler zu seinem außerordentlich gelungenen Werk und Rheinsein zu dessen Veröffentlichung!

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