Wallala weiala weia!

Wallala! Lalaleia! Leialalei! Heia! Heia! Haha! oder auch Heiajaheia! Heiajaheia! Wallalallalala leiajahei! oder wahlweise Weia! Waga! Wagalaweia! und ähnlich lauten die spöttelnden, wasserwebenden, wogenimitierenden Äußerungen der Flußtöchter Wellgunde, Woglinde und Floßhilde zum Auftakt von Richard Wagners Das Rheingold, in dem es in der ersten Szene, in deren Verlauf der verspottete Alberich den Töchtern ihren Schatz entwendet, zudem mit knalligem bis schlüpfrigem Stabgereime zur Sache geht: Hahei! (Waaleluja, walleluja, walleleele-luuja!)


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2 Kommentare zu “Wallala weiala weia!”

  1. Julie Schrader
    27. September 2010 um 08:13

    Richard Wagner heißt der Meister
    Richard Wagner ist ein Held
    Richard Wagner ist der Kleister
    Der die Kunst zusammenhält

  2. Rémy Demi
    27. September 2010 um 12:07

    Das ist ein sehr angenehm Seite! Ungefahr 1980 war ich in der alsassische K7-Scene aktiv und hatte ein Projet Blutsuppenstutzer, spater genannt Anderthalb Loffel Blutsuppendandys. Dafur musste ganz Orchester erfunden werden, aber alles war nur ein Person. „Wir Schizophren” wollten den gesamte Ring von Wagner spielen, aber kamen nur bis das Rheingold, erste Scene. Weil „wir“ kein richtig Instrumenten hatte, sang ich die Instrumenten oder nahmen die Landbaumaschine. Ganz einfach! Die Vokalen nahmen Diphtongen. Das klang furchterlich! Fast genau wie Wagner! Die K7 sind alle kaputt heute, gefressen von das Maul der zeit. Machen sie gut!

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