Der preußische Rheinländer

1837, fünfzehn Jahre nach dem Zusammenschluß der „Rheinprovinz“, schreibt der preußische Innenminister Rochus von Rochow an seinen König Friedrich Wilhelm III.: „Sie (gemeint sind die Rheinländer, Anm. Rheinsein) betrachten ihr Land nicht als einen integrierten Theil der preußischen Monarchie, sondern als ein Eurer Königlichen Majestät Scepter unterworfenes besonderes Land, mit eigenen Institutionen und Gesetzen, occupirt und verwaltet von fremdem Militair und fremden Beamten. Und in der That, ich vermag es nicht in Abrede zu stellen, auch auf mich hat das Land und das Volk nicht den Eindruck gemacht, als befände ich mich im preußischen Vaterlande und unter Landsleuten.“


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