Zwischenbilanz

Überrheinsein sagt über Rheinsein, daß dieses Webprojekt ursprünglich auf ein Jahr veranschlagt wurde. Dieses Jahr neigt sich dem Ende: Zeit, Bilanz zu ziehen. Der Autor dankt allen Institutionen und Personen, die seine Rheinforschungen gefördert haben: Mittels finanzieller Zuwendungen und freier Unterkünfte, mittels Webspace und weblogistischer Betreuung, mit Bei- und Zuträgen, Begleitung, Hinweisen, Gesprächen, Freundschaft und Liebe. Das Ziel, den Rhein 2009 einmal komplett, das heißt jeden einzelnen seiner beidufrigen Kilometer, zu bereisen, verschwamm sehr bald als illusorisch. Meine Rheinrecherchen werden somit auch 2010 und weit darüberhinaus anhalten, allerdings werde ich den Takt verändern und Rheinsein-Leser dürfen sich auf zunächst deutlich weniger Blogeinträge einstellen. (Dafür läßt sich gehörig in den alten stöbern, schließlich sinds fast 400 Einträge geworden.) Außerdem sind gleich mehrere klassische Publikationen (Buch, Rundfunk) diverser Rheinsein-Derivate in Planung: Angesichts der Tatsache, daß es sich bei Rheinsein um so etwas wie öffentliche Arbeitsnotizen zu einem recht vergessenen Thema handelt, hat es erstaunliche Aufmerksamkeit erzielt. Über Erscheinungstermine werde ich zeitnah an dieser Stelle informieren. Sicherlich hat Rheinsein die Möglichkeiten eines Weblogs bisher nicht ansatzweise so ausgenutzt wie es möglich wäre, immerhin bietet es mittlerweile offenbar die größte zusammenhängende, wenn auch weitgehend zufallsstrukturierte, im Netz existente Textsammlung zum Rhein in seiner Gesamtheit wie seinen kulturellen Aspekten, obgleich vor allem an Fremdtexten nur ein minimaler Bruchteil dessen ins Netz geladen werden konnte, was mir an Material zur Verfügung steht. Im Laufe der Arbeit wurde jedenfalls deutlich, daß Rheinsein Entwicklungspotential in gleich mehrere Richtungen besitzt, die weit über die bisherige Erscheinungsform hinausreichen könnten. Und mit diesen erhebenden Aussichten wünsche ich meinen Lesern e frohs Feschtle un en guude Rutsch!


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Ein Kommentar zu “Zwischenbilanz”

  1. Trotzendorff
    2. Januar 2010 um 11:44

    Freue mich, dass es weitergeht. Alles Gute dafür und vor allem weiterhin so viel Vergnügen.

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