Rheinverbauung

Texte sémi-trouvé: so funktionierts, mittels Rammen, Sumpfen, Dämmen substantiviert, sowie -ang-, -ung- und -keit-suffixbasiert, was seit Rheinseins Ankunft unter der Haldensteiner Brücke passiert:
1. Erstellen Baupiste
2. Schütten Ablenkdamm mit 2 Reihen Blocksteinen
3. Erstellen des Blockteppichs als Erosionsschutz im Pfeilerbereich
4. Erstellen Planum und Rammen Spundwand
5. Erstellen Pumpensumpf für Wasserhaltung
6. Erstellen Sohlenplanie
7. Erstellen Blockteppich
8. Entfernen von Ablenkdamm und Umlegung Spundwand
Soweit Baufase 1. Material genug für ein gesättigtes stück Sprechdichtung, wie sie die Arbeitsgänge selbst vorgeben, ab vier Uhr früh. Das Wort „Pumpensumpf“ in Endlosschlaufe wäre der geeignete Taktgeber. „Planie“ und „Planum“ ein reizvolles Gegensatzpaar für verspielte Interludi, während „Spundwand“, mit Zäsur gesprochen den Pumpensumpf-Dreivierteltakt aushebelte. Fase 2 des Bauvorgangs spendiert natürlich das Wort „Bauvorgang“, kombiniert auch „Pumpensumpf-Bauvorgang“ und, hier seien nur noch die onomatopoetisch besonders relevanten Punkte benannt:
2. Instandsetzung Blocksteinwuhr
6. Auffüllung (mit Kiesmaterial im Bereich des) Rampenkopf(s)
7. Fertigstellung, Unterfangung etc.
Gung, gung, gung, (angung, ellung, ungungung) sag ich da!
Der durchgehende Part, mit gehörigem Ernst vorzu: tragen, lautet wie folgt: „Durch die flache Ausbildung der Rampe mit einem Längsgefälle von 1,1% kann die Durchgängigkeit auch für schwimmschwache Fische gewährleistet werden.“ (Betonung auf und Wiederholungen von „ung“, „keit“ und „schwimmschwache Fische“.)


Stichworte:
 
 
 

Kommentar abgeben: