Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

Den Quellen zu

Wiißtsiiwüschp(ch)aatdaßesühsch? Na dann aber mal los! Eh sind die Berge fort, im abendgeschwärzten Regendunst verschwunden. Unterm Regendunst der Regen als hochgradig inszenierter Klassiker, das regenbringtsegenergebene Tal mit seinen elektrischen Leuchtpünktli (seltene Schreibstübli, in denens Licht brennt zu dieser unchristlichen Zeit), klaffende Tastatur der Nacht, die nur mit Benzin vernäht werden kann, auf Chur zu, in einem Tempo, das Salis-Seewis selig gewiß als teuflisch empfunden hätte, Vorgriff auf die Serpentinen überm schnell erreichten Albularhein. Der Mittelstreifen pfeilt gen Himmel. Dorthin! Der Regen wäscht`s Bewußtsein mit Klarol, die Nacht plättet`s hernach mit allergrößtem Selbstverständnis. Am Wegrand, kaum bis garnicht erkennbar, laut Reiseführer aber unbedingt vorhanden: sirpesüffelnde Bartgestalten, flüssige Schatten, unter Felsüberhänge geduckt. Sternäugige Anógl sprühen auf der Hochalp matte Funken, fröhlich fallen die Ohren zu. So wie`s hier schifft, könnte man glatt meinen, der Rhein sei ein heimlicher, regennächtiger Himmelsentspringer, doch dreht sich Regen in Schnee, auf der Höh und kristalliner Basis, kleines alpines Hochsommerwunder und wenn wir fortkommen wollen, müssen wir so lange auf das Klima einschwätzen, bis es weich wird und Taulaune bekommt.

 

Montaigne über Caesars Rhein

“Parlant à eux, il les appelloit du nom du compaignons que nous usons encore : ce qu’Auguste son successeur reforma, estimant qu’il avoit fait pour la necessité de ses affaires et pour flatter le coeur de ceux qui ne le suyvoient que volontairement,
 
// Rheni mihi Caesar in undis
Dux erat, hic socius : facinus quos inquinat aequat;*
 [...]
 
Là où il parle de son passage de la rivière du Rhin vers l’Allemaigne, [César, La guerre des Gaules, Livre IV, Chap. XVI - XVIII] il dit qu’estimant indigne de l’honneur du peuple Romain qu’il passast son armée à navires, il fit dresser un pont afin qu’il passat à pied ferme. Ce fut là qu’il bâtist ce pont admirable de quoy il dechiffre particulierement la fabrique : car il ne s’arreste si volontiers en nul endroit de ses faits, qu’à nous representer la subtilité de ses inventions en telle sorte d’ouvrages de main.”
 
*Sur les ondes du Rhin, César était pour moi un chef; ici, c’est un complice : le forfait rend égaux ceux qu’il souille. Lucain, Pharsale, V, 289.
 
(aus: Montaigne, Les Essais, Livre II, Chap. XXXIV : Observations sur les moyens de faire la guerre de Julius Caesar; hervorgetrüffelt und übermittelt von Roland Bergère.)

Bachnamen (alpin) (2)

Platas, Magriel, Gendusas: also auch Namen uralter, längst zerflossener, -staubter, entkräfteter, nur noch in homöopathischen Dosen auf Erden verbliebener Engel (Restengel); Stalusa, Tamina, Pecarina, Bugnei, Drun, Mila, Giuv: Eddanamen mithin, dann: Edda, Pleßura, Pürürün, Sämti, Melkner, Wäätsch, Tgamuntg, Räbli, Preß, sowie die nicht einmal herkömmlich durchnumerierbaren wahrscheinlichkeitsnahen Rinnsale, kosmetikwerbetrailertaugliche Kaltduschen, die aus den Bergen perlen, (Zwischen- und Umzu-)Rhein 1-1000 zu etikettieren wären, mit semi- bis indefiniten Stellen hinterm Komma…

Bad RagARTz

Auf der Suche nach Ersatz für meine hochalpin final zu Klump gewanderten Citytreter in Bad Ragaz gestrandet. Natürlich gibt`s in diesem poshen Örtchen nichts annähernd Bezahlbares, von Schuhwerk ganz zu schweigen – dafür aber jede Menge Skulpturales zum Gratis-Anschauen: es läuft die „4. Schweizerische Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und Vaduz“, bedeutet: enormes Skulpturenaufkommen in Vorgärten, an Straßen, Promenaden, im Kurpark, vorm Bahnhof, selbst über der rheinwärts hetzenden Tamina sind Gruppen geflügelter Kamele (?) aufgespannt, lauter artiges Kunstwerk, mal spielerisch (Blau Miau: ein schlankes Riesenkätzchen toute en bleue), mal intellektuell unterfedert – und es scheinen schier mehr Skulpturen als Einwohner pro Quadratmeter anzutreffen im für die Triennalen-Periode hochoriginell in „Bad RagARTz“ umbenannten Dörfli, auch wenn, das sei fairerweise angemerkt, Einwohner von Skulpturen, nebst der üblichen Gartenzwerge, oft nicht klar voneinander unterscheidbar sind für den auswärtigen Besucher, selbst wenn er all diese Bemühungen absichtlich differenzierend zu wägen und zu schätzen sucht. Über Bad Ragaz weht desweitern ein dünner Hauch ale- und edelparfumgesättigten Schweißes der aktuellen Spielertruppe des großen FC Liverpool, dessen Premier League-Kader in dieser Atmosfäre traditionell sein Sommer-Trainingslager abhält: entsprechend tollen Kinder und Jugendliche in Fernando Torres-Shirts über die Straßen, trimmen ihr Schwyzerdütsch auf Merseyside-Scouse. Allem Schuhklump an meinen Füßen zum Trotz folge ich den Wegweisern zur Taminaschlucht, einem weiteren zivilisatorisch moderierten Naturversprechen der Alpen. Bergan, bergan. Mit geschlossenen Augen vorwärtstorkelnd in den Schluchtenrausch. Rinnselnde schwitzende Berge. Badenixen in coolem Naturpool. Am Bodenbach-Sturz führt der Pfäferser Steg ins Wilde. Pfiffige Grilliertipps am Schwattenfall. Bergan, bergan. Nach rund einer Stunde erreicht: das barocke Bäderhaus von Bad Pfäfers, einst wirkte Paracelsus dort, 1969 wurde der Badebetrieb eingestellt, heuer dients als Multiplex-Ausflüglerlokal mit hübsch arrangiertem Glockenspiel und Rössliposcht-Revivalwägeli; belinst von sinistren Insekten die Bierbänkler und Rauschen, Rauschen, Rauschen. (Auf der Umgebungskarte ein Ort namens Fluppe, kann leider diesmal aus Zeitgründen nicht besichtigt werden.)

Alpine Anstandsregeln

“Reiße keine Bergblumen ab! Erstens sind die meisten geschützt, das Abreißen also strafbar! Zweitens – und das sollte mehr überzeugen – sind Blumen wie Menschen Geschöpfe ein und derselben Macht, sagen wir einfach: der Natur! Auch Tiere sind Geschöpfe unseresgleichen, sind ein Teil der Natur, die wir suchen und in ihrer Vollkommenheit verehren. Laß also Gemsen, Hirsche, Rehe, Murmeltiere, Salamander leben, störe dieses Leben nicht, halte Distanz! Denke daran, daß nach dir andere Bergfreunde kommen und deinen Platz am Gipfel einnehmen: wirf also kein Papier weg, verstecke deine leeren Konservendosen gut! Und verdirb die Urstille des Hochgebirges nicht durch wüstes Geschrei! Jodel- und Halloschreie gehören auf die Gaudi-Bühne und zu verdorbenen Naturburschen, du sei still wie die Bergwelt um dich! Dann siehst du auch mehr, dann hörst du auch mehr! (…)”
(aus: Walter Pause – Wandern-bergab. 100 schöne Abstiegswege in den Alpen, Bayerischer Landwirtschaftsverlag, München 1960; das farbige Titelbild zeigt in wunderbarem Komplementärkontrast zwei Wandersleut, die bergan schnuren; Papierwegwürfe als Alpinsport, seinerzeit?)

Bachnamen (alpin)

Burvaign, Giuf, Flaex, Guglielm, Gilgia, Rant, Lonz, Surpalix, Darvun, Siara, Maigals, Nalps, Gierm, Crush, Crystalina, Froda, Laus, Ruaus, Schandalz, Caultschas, Rünana, Zavragia, Ulatsch, Glogn, Valata, Mesch, Ilanz, Bergüner, Schnotun, Grauschn, Schrof, Faller, Tgietsch, Bratsch, Foppas, Surrein, Nacla, Nislas, Canadal, Nasharinas, Nandes, Damaun, Persons, Ballandin, Pitsch, Mota, Alva, Gräuls, Albula, Lanquart, Raetsch: alte Zwergen- und Elbennamen möglicherweise, gesichert jedenfalls eine kleine Auswahl jener Bäche und Rinnsale, die brummsend, trübend, läuternd den Rhein aus Alpenfelsen anspringen, hinzukämen der Bach d`Aer, Bach de Purs, der Averser- und der Matoner-Bach.

Maienfeld

Am Heidiweg in Maienfeld, der zum Heidihaus führt, lehnt sich Heidigasthof an Heidihotel. Über Maienfeld: dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein. Japaner möcht man bei solchem Anblick sein. Schaufensterln in Maienfeld, gelecktes Dörfli mit hübschem Kern: Beerliwein, Maienfelder Bratwurst und Salsiz, Chäs-Wurst, Birnbrot, Nusstorten, Heidi-Grüessli, Alp-Oehi-Brot, ab sofort von der Alp Stürfis: Joghurt, Butter, Rahm. Erstaunlich wenige Heidi-Souvenirshops. Und schon ist das Dorf, seit 831 erwähnt, durchschritten. Zweite Runde. Am Klostertorkel unter Schloß Brandis wehen tibetanische Gebetsfahnen. „Der Jugend zur Lehr`, Gott zur Ehr`“, klirrt ein Wappenmotto. „Nütze die Zeit“ mahnts praktischerweise direkt unter der Rathausuhr, die unschweizerisch stillsteht. Auf der Frontwand desselben Gebäudes ein statisch-dramatisches Großgemälde von Ernst Thommen: „Übergabe der Rechtsgewalt an den letzten Landvogt Jak. Ulr. Sprecher von Bernegg 1797“ Kindheitserinnerungen: Fraulein Rottenmeier Spends an Uncomfortable Day. Tränende Mangaaugen. Unter der Dorflinde: Schatten und Altglascontainer, geranienbekrönte Quellwasserbrunnen speien ihre erquickenden Strahlen ins überhelle Sommergefüge. „Über die Entstehung Maienfelds ist nichts bekannt“, wahrscheinlich ists einfach aus dem Boden gesprossen, „damals hieß es Lupinis oder Statio Maiensis oder Statio Magia“, soso. Der Rhein kommt in Johanna Spyris Buch ebensowenig vor wie der Marché Rastplatz an der Autobahn. In der Bahnhofsgaststätte sitzen sie beim nachmittäglichen Bier, gedrungene rotgesichtige Einheimische. Über ihren Schädeln rotiert ein Ventilator. Die Bedienung taxiert den Fremden, als wolle sie ihm in die Waden beißen. Wie alle Heidis im Dorf ist sie blondiert, bestöckelt und großzügig ausgeschnitten. Der Fremde läßt ein indifferentes Jodeln verlauten und macht sich stracks vom Acker.

Heidirhein

Sargans, so gansbenamst, so schnell wieder verlassen: da ragt schwach im Rücken wahrnehmbar das instandgesetzte Hügelschloß ausm Durfahrtsörtli, die umgebenden Berge ragen da schon deutlich strenger und sind doch nur erschreckende Versprechen auf die Bündner Täler und Höhen weiter im Süden. Über die Passerelle ins industriegebietne Nichts entstehender Straßen: die riesigen Malbuner Kochschinkenberge auf der Ospelt-Fabrik, vom Mittagsglast gedörrte Wegschnecken, plötzlich blockt eine Herde berggängiger Rinder meine staubige Bahn, der Viehtreiber aufm Fahrrad hinterher, den Rhein hat in Sargans noch selten jemand erblickt, so versteckt liegt er hinter Feldern und Auen und stärker als seine Fluten rauscht im Tal die Autobahn, wieder einmal – womöglich ist die Autobahn längst der eigentliche Rhein und nur Nostalgie hält uns davon ab, das auch zu glauben. Nach einigem, linksbündig orientierten Fußmarsch ist der Damm erreicht. Zarteste Bläulinge umflattern den Hauhechel, im Gebüsch zwitschern, flipschern und itschern sonstwie, die Landschaft kommentierend, Fitis und Ammer, unter Wallungen eilt er dahin, kalkig-milchig, aller protzigen Umgebung EEG, stur, strikt, stet: der Rhein. Auf halber Strecke nach Bad Ragaz eine ansehnliche Kiesbank, auf der sich der Fluß, gleich einem natürlich zerstreuselten Japanischen Garten, sozusagen begehen läßt. Wundersame Welt der Kiesel: grünliche oder edelmetalln schimmernde; ein paar sammle ich ein und mit ihnen die darin eingefaßten flitschigen Zwerg-, Kleinst- und Nanogeister, alpine Amulette für den Fahrensmann. Granitne Höhen, die stilsicher mit Wolkenfetzen jonglieren. Silbriger Kiesbankbewuchs; eine Schirmkappe kühlen Kalkwassers übern Schädel geschöpft. Zurück aufm Damm tummeln sich Natternkopf und Schlingnatter, Hundehalter und Rennradler, Schwarzkehlchen und Hermelin ohne größere Zusammenstöße im Uferbereich. Die Fläscher Brücke führt ins Herz des Heidirheingebiets: ganz nah an die Autobahn.

Ruggeller Riet

Eine Storchfamilie, Freigleitübungen nach Plan ausführend am glattpolierten, aber dunstbeschlagenen Himmel, der aus dem Tal strömend Richtung Kosmos sich mit sich selbst verdünnt. Fast wärs langweilig im Ruggeller Riet, aber nein, am Arm die irisförmige Muse, gesprenkelte Blüte, plappernd wie zwei Gießen, die ihre klare Energie mitzuteilen gezwungen gebänderte Kiesel spucken, in sich gedrängte Enzyklopädien voll seltsamer Alfabete, die urmurmelnd von frühen, bestehenden, sich in Transformation befindlichen Dingen sprechen. Wie Raubvögel streichen die Störche über die Sumpfwiesen, plötzlich die Vorstellung, sie hätten von den Rüttlern gelernt, stürzten sich auf uns, durchbohrten uns mit ihren Klapperschnäbeln, unerwarteter Tod am Wegrand, es wäre geschafft, Himmel und Wiese tauschten ihre Positionen, wir zerfielen zu irgendwelchem Kraut, was wärst du gern, Männertreu, hahaha, und du, ich weiß nicht, man weiß doch nichts, naja, vielleicht Vergißmeinnicht. Aus den Urhalmen rundum attackieren Bremsen, also zählen wir unsere Stiche, ein unfairer Bewerb, all das süße Blut, rotweingedopt. Über Sumpfwiesen quartschen wir dahin, überspringen sinistre Gräben, umgeben von ewigen Halmen und zwischen ihnen keine Welt, als eine, in der völlig ungekannte Gefahren kreisen, die Sonne zoomt auf volle Ladung, die Luft ist so klar wie ihre rheinblauen Augen, nichtwahr, es ist todlangweilig hier. Wieviele Bremsenarten lassen sich unterscheiden? Aus dem Gehalme linst ein schillernder Bock. Bekassinen: Fehlanzeige. Dort geht’s dem Rhein zu, kleines schattiges Wäldchen, genau das renaturierte Eck aus der Fernsehdoku, fertiggestellt jetzt, ich bilde mir ein paar Wasseramseln und Eisvögel ein, hier gibt’s nur den Zeck, sagt sie, sie mag es nicht, daß die Gießen mit ihr konkurrieren, als hätten sie ein besseres Geplapper parat, meine Aufmerksamkeit zu ziehen. Die Welt, gehüllt in zerrbildnerisches Sonnenlicht auf dem Damm. So laufen wir hier herum, sagt sie, das hast du jetzt davon und wenn ich den Mund halten würde, dann gingest du ein, dann bliebe hier vielleicht ein Fleckli Fett von dir und daraus stächen so kreuz und quer noch zwei drei Knochen in der Weite von Ruggell, jetzt gehen wir noch zum Tümpli, dann hast du alles gesehen, sprichts, hälts und entläßt mich und gesellt sich wieder zu den ihren, den Lilien auf dem Feld.

Felsrose

Wahnsinn, diese Alpen! Mit der Frümsener Luftseilbahn hoch auf den Stauberen (1750 Meter). In der Kabine der Werdenberger Chronist samt Gattin, die frohgemut Rheinlieder anzusingen beginnt, als sie von meiner Profession erfährt. Rachiges Schwyzerdütsch, felsiger Singsang. Kuhglocken und Sennhütten, restlos unglaubhaft für einen Höhenschwindligen, aber sie existieren, auf ihre extrem steilheitsannehmende Art und Weise. Oben: atemberaubende Blicke aufs Fürstentum im Dunst, seinen kantig eingefaßten Rhein, das vorarlbergische Österreich, Appenzell, den Bodensee, wie der klaffende Kiefer eines Tyrannosaurus Rex spannt ein zerfurchter Gipfel zur Linken, zur Rechten der Hohe Kasten, blumenübersäte Alpen (Teufelskralle, Felsrose, Pulsatilla, Siebenmänteli, Pimpinelle, Knorpellattich, Rindsauge… von rund 360 Alpenblumensorten gedeihen auf diesen Wiesen angeblich und glaubhaft 320) beflattert von sommerisch torkelnden Widderchen, Trostlosfaltern und Schwalbenschwänzen. Rasend ziehen Dunstfelder hangan, verschwinden überm Gipfel, lösen sich auf in strahlendes Nichts. Es ist eine alpenrheingeborne Muse, die mich führt in zeitloser Schönheit, ein paar hundert Meter in diese Richtung, ein paar hundert Meter in jene, bis eben immer zum allergeilsten Ausblick, „fall nicht!“, sie ist besorgt um mein Verhältnis zum Sog, den solche Höhen auf mich ausüben. Sie quatscht und quatscht, die Muse, läßt alles Lebenswichtige Revue passieren, für mich, vor diesem Panorama, lacht über meine kargen Repliken, sorgt sich, nimmt mich, wo ich zu taumeln drohe ob all der ungeheuren, massiv energetischen Pracht, zärtlich bei der Hand, schimpft auf das ferne Meer, lobt die letzten zerrieselnden Schneefelder auf den Hängen, bestellt Apfelmost in der Hütte, während ich mir ein dünnes Appenzeller Quellwasserbier genehmige. Tadelnde Fragen, ob mir dieser Ausblick denn poetisch etwas eingebracht habe. Sie spielt und sie meint es ernst. Ein Leben haben wir auf Erden.