Freiburger Notizen (5)

Es finden sich doch noch rheinische Spuren in Freiburg: in der Fischerau, gegenüber dem Altstadt-Café, besagt eine plakettierte Inschrift “Haus zum Rheinfisch”. Dürfte ein paar Jährchen aufm Buckel haben. Viele Gehwege sind aus Rheinkieseln gelegt, die Römer haben damit begonnen, um die ewige Kopfstein-Ästhetik aufzulockern, es ist ihnen prächtig gelungen und wird als Tradition bis heute aufrecht erhalten. Vom Schloßberg schließlich die schöne Aussicht auf die Stadt und den Erdkreis, schwarzwald- und vogesengerändert, drunt im Tal dampft der ansonsten unsichtbare Rhein, dh, sein Dunst schwebt dort rum, man weiß jedenfalls auch in Freiburg: es gibt ihn.


Stichworte:
 
 
 

Kommentar abgeben: