Werner

Elektriker aus Duisburg. Mit Christoph Daum bekannt
Alte Oberligazeiten. Redet gern von Autos, Frauen
Lebensunterhalt bestreiten. Daß man bescheiden
sein muß. Versuchen zu verstehen. Die meisten Trends

sind Stuß. Doch die Zeit zwingt einen, mitzugehen
Seine Steuern kann er garnicht alle zahlen. Klar
macht man da manches schwarz. Die allerärmsten
Schweine sind noch immer die auf Hartz. Vier, bis

dahin konnten sie wohl zählen, die Herrn Politiker
im Bundestag. Es gibt Wahlen, doch was kannst
du wählen? Nen Haufen Dreck, in den man gern

mal knüppeln mag. Kommt mit seiner Arbeit halbwegs
durch, der Rest ist ihm entsprechend halb egal
Hat sich aber eins geschworen: Niemals neoliberal!


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Ein Kommentar zu “Werner”

  1. Matthias Kehle
    8. April 2009 um 11:22

    Lieber Stan, dieses Gedicht ist grenzewertig. Ich wünsch Dir frohe Ostern. Melde Dich, wenn Du in KA bist. Grütze Matthias

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