aprilrhein

es knospt. mit seiner uferzunge
leckt der rhein geroell, das alpin
schmeckt & griesig & verstaubt

dann: meridian wirft seine hellen
kalten strahlen, an embryonalen
knospen gellen heckenbraunellen

am horizont droehnt segnend ein jet
der flusz kippt um in kornblumenblau
die wasserhaut ein hektischer pfau

& skelettoese funde oxidieren in
kinderhand: papa, da ist noch mehr!
schwule kuesse im glast am strand


Stichworte:
 
 
 

Ein Kommentar zu “aprilrhein”

  1. freude
    3. April 2009 um 09:40

    der rhein danach

    noch liegt er tief
    und plätschert nett
    der rhein in dem verstaubten bett

    und manchmal
    an den engen stellen
    da ärgert er mit seinen schnellen

    doch diese schnellen lassen hoffen
    am drachenfels wird wein gesoffen
    und bleibt dann liegen es wird flacher

    am ufer stehen lacher!
    tschüss rhein, komm bald wieder
    und heine singt noch seine lieder

Kommentar abgeben: