unter der zoobruecke

jetz isses soweit: abhaengen am rhein
& schiffe, die vorbeiziehn. nix stoert
dort grosz mehr, der schaedel leer

stet das droehnen, der autoverkehr
von der bruecke, von oben her. da-
rueber schwebt ne seilbahn. ich peil

dieweil den rhein an, von fluszauf
pfluegtn bug den strom, n schwarzer
frachter, mit kohlen voll bis oben

zwei kraehen in der naehe, still
(eine sieht aus als ob se kraehen will)
is total egal. das wasser schwappt

schlapp durchs tal. in solchem idyll
laeszt sich wandern, durch marsch
& kanal, bis an den tag land unter

ein hund tobt munter umher & an-
gesichts der wassermassen mehrt
sich mein drang zum wasserlassen


Stichworte:
 
 
 

Kommentar abgeben: